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Am Makler hängt, zum Makler drängt doch alles

Makler

Auf dem freien Markt hochwertigen Wohnraum bekommen – in boomenden Ballungsräumen ohne Makler nahezu unmöglich. Ohne gibt’s bloß Bruchbuden.

Für Menschen, die für ihr Normal-Einkommen eine bezahlbare Mietwohnung suchen, ist das ärgerlich und teuer. Wer aber Gewerberaum sucht oder anbietet, kommt in aller Regel am Makler nicht vorbei. Büro, Lagerhalle, Ladenlokal, Einkaufszentrum – egal.

Ein Makler rechnet sich

Zum einen sind die Maklergebühren für gewerblich genutzte Immobilien ohnehin steuerlich absetzbar – allerdings schrittweise. Wer mit dem Makler ausmacht, Beratungskosten – etwa für die Finanzierung – auf der Rechnung separat auszuweisen, kann diesen Posten ohne weiteres sofort bei der Finanz geltend machen. Die reine Vermittlungsprovision ist Teil der Anschaffungskosten und im Wege der jährlichen Abschreibung absetzbar.

Zum anderen sind unternehmerische Arbeitszeit und Kapital kostbar. Anmietung oder gar Kauf von gewerblichen Immobilien sind ein komplexer Tatbestand. Ein Unternehmer, der Zeit mit Dingen verschwendet, von denen er keine Ahnung hat, verschenkt Geld. Macht er dazu Fehler, etwa was die Bewertung oder den Zustand der Immobilie angeht, zahlt er am Ende viel mehr, als er glaubte, einsparen zu können. Zudem sind die Kosten für einen Makler im Vorhinein klar zu kalkulieren, weil die Courtage gesetzlich festgelegt ist. Der Unternehmer erhält darüberhinaus nicht nur eine professionelle Dienstleistung, sondern gibt auch das Haftungsrisiko ab, sollte sich ein Objekt als marode herausstellen.

Die Suche nach dem richtigen Makler




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Freilich müssen Sie als Unternehmer erst einmal einen guten Immobilienmakler finden. Es gibt tatsächlich Menschen, die über Mittelsmänner als Makler für ihre eigenen Immobilien auftreten, um noch ein paar Euro extra zu erwirtschaften. Das ist unseriös, im schlimmsten Falle ungesetzlich – unprofessionell ist es sowieso. Hüten Sie sich vor solchem Beschiss.

Ein guter Makler ist kein Abzocker, sondern Dienstleister seines Kunden. Er sucht das genau passende Objekt – oder umgekehrt den genau passenden Mieter oder Käufer dafür. Er hat Erfahrung in Immobilienwirtschaft und in der marktgerechten Bewertung von Immobilien – durchaus im eigenen Interesse. Denn eine zu niedrig bewerte Immobilie bringt weniger Provision. Eine zu hoch bewertete bringt gar keine, weil sie unverkauft bleibt. Einem Kunden, der ein Objekt sucht, wird ein seriöser Makler keinen Schrott andrehen, weil er dafür haften muss – zuletzt mit seinem guten Namen und seiner Existenz.

Eine Hilfe bei der deutschlandweiten Suche nach einem guten Makler kann die Internetseite exklusivsuche.de sein. Diese Seite setzt bei Maklern etwa auf das Qualitätsmerkmal einer Mitgliedschaft im Immobilienverband Deutschland (IVD). Der Verband setzt eine fachliche Aufnahmeprüfung und eine bestehende Berufshaftpflicht voraus. Ein weiteres Gütesiegel bildet die Zertifizierung nach DIN EN 15733.

Und das Schönste ist: Auch den besten Makler müssen Sie nur bezahlen, wenn er Erfolg für Sie hat.

Foto: Michal Ninger / shutterstock

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