Monate: Juli 2015

Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz

Neues Gesetz erleichtert Klein-Unternehmen die Bilanzierung

Mit dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) überführt der Gesetzgeber nun die EU-Richtlinie 2013/34/EU in deutsches Recht. Die Reform entlastet besonders kleinere Unternehmen, die als Kapitalgesellschaft organisiert sind – etwa als GmbH. Kernstück der zahlreichen Gesetzesänderungen ist eine Detailänderung des § 267 HGB. Dort werden die handelsrechtlich relevanten Größenkriterien für Unternehmen angepasst. Kleine und Kleinst-Unternehmen dürfen nach § 266 HGB eine verkürzte Bilanz abgeben. Als Grenzwert für reduzierte Pflichtangaben dienen im Wesentlichen Bilanzsumme und Umsatz. Diese Grenzwerte werden nun neu definiert und erleichtern künftig den Bilanzierungs-Aufwand vieler Unternehmen erheblich.

Betriebsrat

Seminare für Betriebsräte – So schaffen sie Waffengleichheit im Arbeitsrecht

Die Zeiten werden nicht leichter für Arbeitnehmer, die in ihren Unternehmen ein betriebliches Mitbestimmungsecht ausüben wollen. Der Gesetzgeber eröffnet dieses Mitbestimmungsrecht ohnehin nur für Unternehmen mit über 20 Beschäftigten. Aber selbst bei eigentlich größeren Betrieben hat es Konjunktur, das Unternehmen in kleinere, gesellschaftsrechtlich eigenständige Einheiten – etwa kleinzellige GmbH – mit weniger Mitarbeitern zu zerlegen. So werden Mitbestimmungsrechte ganz legal ausgehebelt.

Lektorat & Korrektorat

Schönere Texte mit dem schnellen Online-Service für Korrektorat und Lektorat

Eine lokal populäre Facebook-Gruppe am Niederrhein nutzen heimische Geschäftsleute auch gerne für Marketing-Zwecke. Jüngst erschien dort das Posting einer Bäckerei. Hier der Wortlaut: „Wir möchten unsre Kuntschaft freundlich daraufhin weisen das der Verkauf von frischen Brötchen und Teilchen und Cafe trotz der Baustelle vor unsrer Tür weiter läuft.“ Der Post verfehlte seine Wirkung als kostenlose Werbung nicht völlig – die meisten Antworten aber waren hämisch, etwa so: „Wenn Ihr so backt wie Ihr schreibt, dann lieber nicht.“ Nun hallen solche unbeholfenen Botschaften auf Facebook nicht lange nach. Schlimmer ist das, wenn derartige sprachliche Patzer auf der Unternehmens-Webseite landen – oder gar in teuer produzierten Broschüren. Gehen Sie nicht davon aus, dass sich dann noch jemand die Mühe macht, das zu kommentieren. Der potentielle Kunde schließt von so einem Auftritt sofort auf die Kompetenz des Unternehmens und wendet sich mit Grausen ab.

Brandschutz

Brandschutz in Bürogebäuden

Brände zählen mitunter zu den größten Gefahren, die einen Bürobetrieb ereilen können, und gelten nicht zuletzt aufgrund des erheblichen Schadenspotenzials als existenzielle Bedrohung für jeden Unternehmer. Auch wenn diese Tatsache weithin bekannt ist, entspricht es der Realität, dass viele Unternehmer das Thema Brandschutz aus Unkenntnis vernachlässigen und Mitarbeiter sowie Unternehmen damit einem großen Risiko aussetzen. Um schwerwiegende Personen- und Sachschäden abzuwenden, sollten Unternehmer auf den Ernstfall vorbereitet sein und sich intensiv mit der Thematik des Brandschutzes befassen.

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