Autor: Markus van Appeldorn

Lektorat & Korrektorat

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Eine lokal populäre Facebook-Gruppe am Niederrhein nutzen heimische Geschäftsleute auch gerne für Marketing-Zwecke. Jüngst erschien dort das Posting einer Bäckerei. Hier der Wortlaut: „Wir möchten unsre Kuntschaft freundlich daraufhin weisen das der Verkauf von frischen Brötchen und Teilchen und Cafe trotz der Baustelle vor unsrer Tür weiter läuft.“ Der Post verfehlte seine Wirkung als kostenlose Werbung nicht völlig – die meisten Antworten aber waren hämisch, etwa so: „Wenn Ihr so backt wie Ihr schreibt, dann lieber nicht.“ Nun hallen solche unbeholfenen Botschaften auf Facebook nicht lange nach. Schlimmer ist das, wenn derartige sprachliche Patzer auf der Unternehmens-Webseite landen – oder gar in teuer produzierten Broschüren. Gehen Sie nicht davon aus, dass sich dann noch jemand die Mühe macht, das zu kommentieren. Der potentielle Kunde schließt von so einem Auftritt sofort auf die Kompetenz des Unternehmens und wendet sich mit Grausen ab.

Werbeartikel

Sympathisch und vertrauenswürdig – erfolgreich Kunden gewinnen mit Werbeartikeln

Was für Unternehmer Werbung oft so teuer macht, sind die Streuverluste. Wer einen Menschen als Kunden gewinnen will, muss 100 ansprechen. Deshalb suche Unternehmer Medien mit hoher Reichweite, um mit einer Werbebotschaft möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Tageszeitung ist da so ein Klassiker – sie erreicht täglich immerhin 65 % der Bundesbürger. TV ist mit einer Reichweite von 72 Prozent noch stärker. Ein Werbemedium aber schlägt sie alle: Der Werbeartikel. Ja, tatsächlich. Gleich ob Kugelschreiber, Feuerzeug, Regenschirm oder Base-Cap – solche Allerwelts-Artikel mit aufgedrucktem Logo oder Werbebotschaft erreichen täglich 80 Prozent der Bevölkerung. Das ist das Ergebnis der Werbemittel-Wirkungsstudie 2014. Die hat das Marktforschungs-Institut Dima im Auftrag des Gesamtverbandes der Werbeartikelwirtschaft (GWW) erstellt. Und was die Dauerberieselung mit TV- oder Radio-Spots nur unzureichend schafft – der Werbeartikel kann es. Laut der Studie erinnern 78 Prozent der Verbraucher das Unternehmen, das auf Werbeartikeln in ihrem Besitz wirbt. Wer hinter TV- oder Radio-Spots steckt, erinnern dagegen nur 32 bzw. 28 Prozent. Printwerbung in Magazinen gerät mit 26 Prozent noch stärker in Vergessenheit.

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