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Dienstwagen

Besteuerung von Dienstwagen – was aktuell gilt

Im Autoland Deutschland gilt es als das gängigste Incentive für leitende Mitarbeiter: Die Überlassung eines Dienstwagens zur privaten Nutzung. Freilich muss dieser Luxus von den Arbeitnehmern als geldwerter Vorteil versteuert werden. Die weitaus meisten Menschen schätzen es aber, quasi zu einem monatlichen Festpreis Auto fahren zu können, ohne sich eines kaufen zu müssen. In aller Regel geschieht die Besteuerung nach der sogenannten 1-Prozent-Regel. Das heißt, der Arbeitnehmer muss einen Prozent des Listenpreises wie Einkommen versteuern. Bei einem Auto für 50.000 Euro sind das also grundsätzlich 500 Euro. Dazu kommen noch einmal 0,03 Prozent pro Entfernungs-Kilometer zur Arbeit. Macht zum Beispiel bei 10 Kilometern weitere 150 Euro.

Umzug

München Umzug – damit es am neuen Arbeitsort ein stressfreies Willkommen gibt

Gutes Personal ist Gold wert. Und je höher qualifiziert ein Mitarbeiter ist, desto höhere Ansprüche leistet er sich nicht nur an die Attraktivität seines Arbeitsplatzes, sondern auch an der Lebensqualität des Wohnortes. Nur selten wohnt der Wunscharbeitnehmer schon am Ort. Wenn Sie als Unternehmer in der glücklichen Situation sind, in der bayerischen Landeshauptstadt zu firmieren, werden sie sich um die Gunst von Arbeitnehmern keine Sorgen machen müssen. Dann brauchen Sie nur noch das passende Unternehmen für einen Umzug nach München. Denn beim stressigsten Thema sollte ein Arbeitgeber seinen Mitarbeiter keinesfalls im Stich lassen: dem Umzug. Wer da sagt: „Kümmern sie sich mal selber“, spart wahrscheinlich an der falschen Stelle.

Diskriminierung

Achtung AGG – Diskriminierung kommt Unternehmer teuer zu stehen

Die stellvertretende Pflegedienst-Direktorin am Münchner Klinikum Großhadern fühlte sich in ganz alte Zeiten zurückversetzt. Durch ihre Funktion war sie gleichzeitig stellvertretendes Mitglied des Klinikvorstandes. Doch von einem Tag auf den anderen war sie zu den Sitzungen des Gremiums nicht mehr zugelassen – das beschloss der Vorstand in einer Sitzung ohne Beisein der Frau. Künftig solle sie nur noch dabei sein dürfen, wenn der Stellvertreter-Fall eintrat. Das Pikante daran: Alle anderen stellvertretenden Vorstände wurden weiterhin eingeladen – und sie war die einzige Frau unter den Stellvertretern. Die Frau fühlte sich diskriminiert, suchte sich Hilfe bei einem Anwalt für Arbeitsrecht aus München und klagte gegen das Klinikum. Das Arbeitsgericht München folgte der Auffassung der Klägerin und sprach ihr eine Entschädigung von 4.000 Euro zu. Sie sei wegen ihres Geschlechts benachteiligt worden.

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