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Hosting – welches ist das richtige für eCommerce?

Hosting eCommerce

Technische Aspekte gehören zu den größten Fallstricken für einen ansonsten gut aufgestellten Onlineshop. Viele Betreiber kennen sich zwar in ihrer Branche sehr gut aus, vernachlässigen aber die Möglichkeiten, ihre Seite den Kunden optimal zu präsentieren. Gerade Einsteiger haben zudem Probleme mit dem für Laien größtenteils unverständlichen Fremdwortdschungel der Computersprache.

Eine kurze Einarbeitung hilft, durch einen geeigneten Tarif Geld zu sparen, ohne Kompromisse zulasten der Darstellung eingehen zu müssen. Diese Zeit sollten Sie vor der Einrichtung eines neuen Shops investieren, denn spätere Änderungen sind nicht nur arbeitsintensiv, sondern aufgrund langfristiger Verträge unmöglich, oder nur mit entsprechendem finanziellen Aufwand umzusetzen.

Welches Arten des Hostings gibt es?

Generell gibt es fünf verschiedene Arten, eine Homepage dauerhaft im Internet zugänglich zu machen:

  • ein eigener Server,
  • Webspace,
  • ein Shared Server,
  • ein virtueller Server (VPS)
  • oder ein gemieteter Server – Rootserver genannt.

Ein eigener Server kommt nur bei einer entsprechenden Anbindung infrage – auch eine schnelle DSL-Leitung ist dafür noch viel zu langsam.

Webspace ist sehr beliebt, im Funktionsumfang aber oft begrenzt. Aufwendige Seiten, die z. B. mehrere Datenbanken benötigen, sind hier oft teurer als günstige Alternativen.




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Ähnlich sieht es bei einem Shared Server aus, er bietet zudem nur wenige Vorteile gegenüber einem Webspace, ist aber je nach verwendeter Software schwerer zu administrieren.

Mittelgroße Shops, die noch mehrere andere Homepages anbieten – einen Blog und ein Forum etwa – sind mit einem VPS gut beraten. Er bietet alle Vorteile eines Rootservers wie volle Möglichkeiten zur Konfiguration des Betriebssystems und die Installation weiterer Programme, ist aber nicht so stabil und kann durch andere virtuelle Server in seiner Performance beeinträchtigt werden.

Die teuerste, aber auch zuverlässigste Möglichkeit ist ein Rootserver – das bedeutet, dass ein Rechner in einem Datencenter nur für Ihren Shop eingerichtet wird.

Weiter gibt es technische Details zu beachten. Eine Verschlüsselung nach dem Standard SSL ist obligatorisch, steht Ihnen in vollem Leistungsumfang aber nur auf einem VPS oder einem Rootserver zur Verfügung. Die im Vertrag eingeschlossene Datenmenge – Traffic genannt – sollte unbegrenzt oder zumindest sehr hoch sein, denn Attacken von außen können schnell große Datenströme verursachen.

Die geeignete Lösung finden

Kleine bis mittelgroße Shops, deren Betreiber keine oder wenig IT-Kenntnisse besitzen, sind mit einem betreuten Webspace gut aufgehoben, solange sie keine größeren Expansionen planen.

VPS eignen sich für technisch versierte Administratoren oder größere Läden mit mehreren (Sub-)Domains.

Wer auf größte Zuverlässigkeit und eine gute Performance Wert legt und die Ausgaben nicht scheut, sollte ein passendes Rootserver-Angebot  wählen.

Backups des laufenden Systems sind bei allen Lösungen mit eingeschlossen, trotzdem sollten sie aus Sicherheitsgründen auch regelmäßig eine eigene Kopie erstellen und sicher verwahren.

Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de




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