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Richtige Ladungssicherung rettet Leben und Arbeitsplätze

Ladungssicherung

Unternehmertum heißt, etwas zu unternehmen. Eine Weisheit, die auch Hubertus S. beherzigte. Mit Fleiß und Sparsamkeit hatte es der Managersohn aus dem Kreis Kleve bereits mit Mitte 20 zu einem kleinen Vermögen gebracht.

Erst hatte er brachliegende Felder gepachtet, Gurken angebaut und mit sogenannten Gurkenfliegern abernten lassen. Weil die Renditeaussichten vielversprechend waren, investierte er anschließend in einen Sattelschlepper und mischte im Bitumen-Geschäft für den Straßenbau mit.

Dann kam der Tag mit der Vollbremsung. Das Schicksal wollte es, dass Hubertus an diesem Tag kein Bitumen geladen hatte. Ein Stahlträger drang von hinten in das Führerhaus ein und durchtrennte Hubertus S. die Wirbelsäule. Der Auflieger hatte keine hochfeste Stahlplatte an der Stirnseite. War ja bloß für ein paar Kilometer…

Die Geschichte ist leider nicht erfunden. Falsche Ladungssicherung kann tödlich sein.

300 Millionen Euro Haftplicht- und Kaskoschäden durch falsche Ladungssicherung

Rund 1,1 Millionen Lkw sind in Deutschland versichert. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beziffert die jährlich durch falsche Ladungssicherung verursachten Haftplicht- und Kaskoschäden auf 300 Millionen Euro. Doch Tod und schwere Verletzungen sind mit Geld nicht gutzumachen.

Ladekontrollen legen unseriösen Billig-Frächtern das Handwerk

Und was in keiner Statistik erscheint: Unzureichende Ladungssicherung gefährdet Arbeitsplätze und Existenzen im Transportgewerbe. Unseriöse Unternehmer, die ungeeignete oder schrottreife Fahrzeuge einsetzen, die ihre Hänger bis an die Achsbruchgrenze überladen oder Schlendrian bei der Ladungssicherung betreiben, bieten oft verlockend günstige Tarife. Frachtraten, mit denen ein Unternehmer, der stets in Sicherheit investiert, nicht mithalten kann.

Frächter und Fahrer empfinden polizeiliche Ladekontrollen oft als lästige und zeitintensive Gängelung. Dankbar sollten seriöse Transportunternehmer sein. Eine hohe Kontrolldichte macht unseriösen Billig-Frächtern das Geschäft durch Stilllegungen und hohe Strafgelder teuer und madig. Das sind keine Mitbewerber. Das sind Job-Killer, gefährliche dazu, die dem Ruf der ganzen Branche schaden.

Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeuge

Schon allein, um die wertvolle Fracht zu schützen, sollte ein Unternehmer auf die richtige Ladungssicherung achten. Aber er hat natürlich auch die gesetzliche Pflicht dazu.

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Für Verlader und Fahrer regelt das § 22 der Straßenverkehrsordnung, der Halter muss nach § 31 der Straßenverkehrszulassungsordnung die geeigneten Mittel bereitstellen. Das Handelsgesetzbuch eröffnet darüberhinaus privatrechtliche Schadenersatzansprüche gegen den Unternehmer, der seine Ladung unzureichend sichert. Einschlägig ist auch die VDI-Richtlinie 2700, auf die Polizei und Gerichte regelmäßig Bezug nehmen.

Ladungssicherungs-Equipment vom Profi

Ein kompetenter Partner der Transportwirtschaft ist www.groenheit-weigel.de. Das Krefelder Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt die gesamte Palette von Ladungssicherungs-Equipment – immer auf dem aktuellen Stand der Technik.

Die Schlüsselbegriffe der Ladungssicherung sind Kraftschluss und Formschluss.

Formschluss wird durch eine lückenlose Beladung gewährleistet, wo einfach kein Raum mehr zum Rutschen bleibt.

Oft aber weisen die Seitenwände eines Hängers nur ungenügende Stabilität auf, oder der Laderaum ist nicht voll. Dann braucht es eine kraftschlüssige Verladung. Das Verrutschen der Fracht wird beispielsweise durch Verzurren oder Blockieren mit Sperrstangen verhindert. Solche Stangen können ebenfalls als Abstandshalter eingesetzt werden.

Für besondere Verpackungen, zum Beispiel Fässer, gibt es angepasste Rückhaltesysteme. Ab einem gewissen Ladungsgewicht sind Antirutschmatten unerlässlich. Bei extrem schweren Lasten wie etwa Stahlplatten sind form- und kraftschlüssige Ladung und unter Umständen sogar speziell gesicherte Auflieger erforderlich.

Grönheit-Weigel bietet seinen Kunden auch individuelle Lösungen und arbeitet Mitarbeiter ein. Die meisten Ladungssicherungs-Systeme kosten weniger als auch nur ein einziges Bußgeld – weniger als ein Unfall sowieso.

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

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