IT & Technik
Kommentare 17

Mein Smartphone – Helfer im Büroalltag

Smartphone

„Alle gucken immer nur noch auf diese doofen Smartphones!“, „Schrecklich, keiner redet mehr mit dem anderen, es findet gar keine echte Kommunikation mehr statt!“ und früher war ja sowieso alles besser…

Kennt ihr alle diese Sprüche, oder?

Und manchmal ist das auch wirklich schrecklich mit den Smartphones, wenn Leute zusammen im Café sitzen und jeder nur auf seinen kleinen Bildschirm starrt und rumtippt, anstatt sich mit seinem Gegenüber auszutauschen. Oder immer und überall Fotos geschossen und gepostet werden müssen – Horror, das finde ich auch.

ABER: für meinen Büroalltag ist mein Smartphone eine echte Erleichterung!

Ich habe zwar gar nicht so viele Apps auf meinem HTC One SV installiert, weil der Speicherplatz irgendwie doof verteilt ist, aber (fast) jede einzelne von Ihnen erleichtert mir das Leben.

Der große Vorteil einer App: ich muss nicht umständlich den Laptop mitführen und hochfahren, um meine Jobs betreuen zu können. Das spart enorm viel Zeit und vor allem auch Reisegepäck!

Hier meine Apps im Überblick:

Aqua Mail Pro

Die beste Mail-App, die ich kenne. Ich kann so viele Konten anlegen, wie ich möchte und kann meine Mails auch von der Autobahnraststätte, morgens auf dem Balkon oder vom Urlaub aus checken, denn lange offline sein geht bei meinem Beruf leider nicht.

Chrome

Muss ich nicht erklären, oder? Der Browser synchronisiert sich automatisch mit dem auf meinem Laptop. Lesezeichen, Verlauf, Einstellungen – einmal angelegt kann ich sie überall nutzen. Das ist gerade für Online-Arbeiter wie mich eine echte Erleichterung.

DropBox

Mit einigen Kunden habe ich bei DropBox eine Art gemeinsamen Server eingerichtet, sehr hilfreich, wenn man von unterschiedlichen Standorten aus zusammen arbeiten will.

Wichtige Dateien für meine Projekte habe ich dort abgelegt und kann so von überall darauf zugreifen. Mediadaten, Redaktionsplan – alles verfügbar ohne große Mühe.

Und die Foto-Sicherungsfunktion ist auch super, so bin ich mir sicher, dass Fotos, die ich mit dem Handy geschossen habe, auf jeden Fall gesichert sind.

Facebook & Facebook Messenger

Ich habe mehrere Online-Magazine, klar dass ich da auch viel Online-Geschäfte mache 🙂 Ich lese und poste Angebote in diversen Gruppen, tausche mich mit meinem Redaktionsteam aus, sammle Links – alles in Facebook, weil es dort am einfachsten ist für uns alle.

Zusätzlich nutzen wir natürlich diverse Social Media Kanäle wie Facebook zur Verbreitung unserer Beiträge. Da muss ich die App einfach haben, denn sonst gilt wie oben: Laptop hochfahren …

www.blitzarchiv.de
WERBUNG

Google Maps

Mein Navi ist beim Thema Stauumfahrung leider nicht so richtig gut, daher checke ich hiermit vor längeren Fahrten schnell, ob sich irgendwo ein Stau zusammenbraut. Spart enorm viel Zeit!

MyPhoneExplorer

Für mich die beste App, um sein Handy mit dem Laptop zu synchronisieren. Kontakte, Termine, Aufgaben, Notizen, Dateien und selbst SMS werden gesichert – das können nicht viele Synchronisationsprogramme.

LastPass

Mittlerweile habe ich so viele Accounts, da könnte ich mir gar nicht alle 300 Passwörter merken, selbst wenn ich es wollte. Oder ich müsste eines für alles nutzen, gar keine gute Idee. Daher habe ich nach einem Tipp von Marco Hitschler von unmus.de den LastPass-Passwortmanager installiert. Der merkt sich jetzt alles für mich und ich kann endlich unterschiedliche total kryptische Passwörter nutzen, ohne dass ich die alle in einer Liste sammeln müsste oder so.

WhatsApp

Billiger und schneller kann man kaum kommunizieren. Außerdem noch schnell Fotos versenden – super Sache! Ich bekomme z.B. immer die Endzeiten der Abbautruppe des VfL Caterings per Foto mit WhatsApp, während ich schon längst auf dem Weg nach Hause bin. Kein lästiges Einscannen und Mailen der Listen. Einfach WhatsApp starten, Foto schießen – fertig!

WordPress

Alle unsere Online-Magazine laufen mit WordPress. Da kann ich vom Handy aus schnell Kommentare frei schalten und beantworten, mit dem Laptop einloggen ist viel komplizierter. Oder Veröffentlichungstermine ändern, ein Klick und alles ist geregelt.

Grundfunktionen

Natürlich nutze ich auch die eingebauten Funktionen des Smartphones wie telefonieren, Fotos schießen, Kalender und SMS – klar! Und ja, ein paar Spiele habe ich auch installiert 🙂

HTC One SVMein Fazit: ohne mein Smartphone könnte ich meine ganzen Jobs nicht so elegant koordinieren und müsste dauernd meinen Laptop mit mir rumschleppen. Vor allem im Urlaub genieße ich es sehr, dass das nicht nötig ist (s.a. Mobiles Arbeiten – im Urlaub mit Bloggern).

Auch das Thema mobiler Internetzugang würde sich ohne mein Smartphone nicht so leicht und problemlos lösen lassen. Webstick schön und gut, aber teurer und unhandlicher wäre es auf jeden Fall. Für mein Smartphone inkl. Tarif zahle ich nämlich nur 21,70 EUR / Monat brutto, das finde ich echt supergünstig.

Alles in allem bin ich sehr sehr froh, dass es Smartphones gibt und im Privatleben kann man sie ja auch einfach mal in der Tasche lassen, oder?

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade „Produktiver mit dem Smartphone“ von Benjamin Floer.

Foto: Ursula Lorenz




Kategorie: IT & Technik

von

Diplom-Kauffrau und Kulturmanagerin. Seit 2005 selbständig als freiberufliche Unternehmensberaterin im Bereich Organisation, Controlling und Projektmanagement. Schwerpunkte: kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich. Mehr unter LORENZ consultants.

17 Kommentare

  1. Pingback: Wie dich dein Smartphone noch produktiver macht

  2. René Staab sagt

    Zu vielen Deiner Lösungen gibt auch noch alternativen.

    Zu Google-Maps zum Beispiel wäre Nokia Here ( https://play.google.com/store/apps/details?id=com.here.app.maps ) zu nennen, dabei handelt es sich um eine vollständige kostenlose Offline-Navigation (sprich man kann die Karte für Deutschland oder auch alle anderen Länder der Erde auf dem Telefon speichern und ist nicht von Netzempfang abhängig). Nokia Here herrscht Staumeldungen, aktive Stauumfahrung sind geplant.

    Da Du schreibst, der Speicherplatz auf Deinem Smartphone sei „irgendwie doof verteilt“, frage ich mich, ob Du eine MicroSD verwendest? Falls nicht, wäre das vielleicht eine Lösung.

  3. Du nutzt ein App, um Daten zwischen PC und SmartPhone zu synchronisieren? Das ist ja mal interessant!

    An LastPass finde ich übrigens besonders cool, dass man ihn plattformübergreifend (Win, Mac, etc.) nutzen kann. Das war für mich auch das entscheidene Kriterium. Und der Autologin, der fetzt auch.

    Früher hatte ich auch Suftsticks im Einsatz. Mittlerweile bringt das keinerlei Mehrwert mehr, wenn man parallel ein Smartphone nutzen kann, sondern nur wieder ein weiteres Gerät, um das man sich kümmen muss.

      • Eben nicht. Dieses Synchronisieren ist doch ein Relikt der Vergangenheit. Deswegen wundert es mich ja. Heute gibt’s doch die Cloud. Da muss man dann nicht mehr synchronisieren. Ist völlig egal, auf welchem Device man arbeitet, der Termin/Kontakt/Notiz/whatever ist überall. 😉

      • Grundsätzlich ja auch eine tolle Idee …
        ABER: ohne Netz keine Cloud und schwupps biste raus!
        Ich mache das lieber ganz Old School und habe dann egal wo alles dabei, Netz hin oder her 🙂

      • René Staab sagt

        Das ist kein Problem, da die Daten ja trotzdem noch auf dem Mobiltelefon gespeichert sind, eine Netzverbindung wird nur zum aktualisieren benötigt.

        Üblicherweise verwirklich man so etwas über eine Exchangeserver, so werden bei uns in der Kanzlei bspw. Kontakte, Termine, Aufgaben, Notizen und Emails zwischen Arbeitsplatzrechner und Mobiltelefon synchron gehalten.

        Wenn sich ein eigener Exchangeserver nicht lohnt, bietet sich da auch ein Hosted Exchangeserver an, wie ich ihn mir privat für kleines Geld bei einem deutschen Provider gönne.

        Dienste wie Google oder iCloud können das im Prinzip auch.

        Auch für Dateien oder Musik muss mein Mobiltelefon nicht an den PC angeschlossen werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.