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Geld verdienen, statt verheizen – Umwelt-Investments boomen

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Man kann ja gegen Nuklear-Energie Einiges einwenden – zumindest aber blasen Atom-Meiler keine Abgase und kein CO2 in die Luft. Die Energiewende mit einer Zukunft ohne Atomstrom ist daher in Sachen Klimaschutz eine der meist ambitionierten Aufgaben der Gesellschaft. Es geht um umweltfreundliche Erzeugung, vor allem aber auch um effiziente und klimafreundliche Nutzung von Energie.

Ein Profiteur der neuen Politik ist die Heizungs-Branche. Denn ein guter Teil des (Wärme)-Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes geht in Deutschland zu Lasten des Gebäudesektors.

Fördergeld aus Bayern für umweltfreundliches Heizen

Beispiel Bayern: Dort sorgen Gebäude für 40 Prozent des Energieverbrauchs und 35 Prozent der CO2-Emissionen. Das Bundesland verfügt über einen relativ hohen Bestand alter Gebäude, die Energie nicht effizient verwerten.

Die Regierung des Freistaates möchte mit einem groß angelegten Klimaschutz-Programm jetzt zu einer Vorzeigeregion in Sachen umweltfreundlicher Energienutzung werden. Das Bayerische Staatsministerium für Energie und Technologie hat dafür das „10.000 Häuser Programm“ aufgelegt – populärer wurde die Maßnahme allerdings unter der Bezeichnung „10.000 Dächer Programm“ – weil sich ein guter Teil des Energiesparens auf den Hausdächern abspielen soll.

Das Förder-Programm setzt im Wesentlichen auf die Aufrüstung alter Heizungen auf Solarenergie. Bis zum Ende der Laufzeit 2018 stehen 90 Millionen Euro zur Verfügung. Die Bürger können für energetische Sanierungen den sogenannten „EnergieBonusBayern“ beantragen. Der Freistaat schießt für einzelne Bauvorhaben 1.000 bis 18.000 Euro aus dem Fördertopf zu – je komplexer das Projekt, desto mehr Fördergeld gibt es.

Investment in den Klimaschutz

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Die Bürger profitieren davon, weil sie schon mittelfristig signifikant Heizkosten einsparen und nachhaltig größere Energie-Autonomie gewinnen. Auf der Unternehmensseite können nicht nur Heizungsbauer von dem Förderprogramm profitieren, sondern auch Kapital-Anleger.

Auf Investments in modernste Heizenergie und eine Mitwirkung am „10.000 Dächer Programm“ etwa setzt die HQ Life AG mit ihrer Beteiligung an der Heizwelt GmbH. Die börsennotierte Holding-Gesellschaft aus Baden-Württemberg beteiligt sich an aufstrebenden Start Ups im Bereich Telekommunikation, Medien und Technologie. Das mehrfach als Innovationsträger für den deutschen Mittelstand ausgezeichnete Unternehmen ist seit neustem Mitglied im Deutsche Börse Venture Network. Diese Plattform der Deutschen Börse erleichtert wachstumsstarken Unternehmen den Zugang zu Partnern und Kapitalgebern.

Nachhaltiger Boom in „grüne Kapitalanlagen“

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn dafür genügend Investments zur Verfügung stehen. Früher verstand man unter ökologisch korrekten Investments mal, irgendwo ein Stück Regenwald zu kaufen und es vor der Rodung zu bewahren. Doch mit solcher Öko-Romantik haben moderne „grüne Kapitalanlagen“ nichts mehr zu tun.

Klimaschutz-Investments boomen. Sie setzen auf Unternehmen, die energie-effiziente Technologie entwickeln und auf den Markt bringen. Da geht es um alternative Energien, Umwelttechnik, neue Antriebsmethoden – und eben auch um fortschrittliche Heizmethoden. Intelligente Technologie setzt nicht auf Frieren oder Verzicht, sondern auf optimale Nutzung.

Foto: Alexandru Logel / shutterstock.com

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