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SEO – Der wichtigste Posten im Etat für Online-Marketing

SEO

Vor 20 Jahren hätte es sich noch niemand denken können, heute gehört es für die meisten Menschen zu den normalsten täglichen Verrichtungen wie essen oder Zähne putzen: Googeln. Im Zeitalter des Internet hat die Suchmaschine Google total gesiegt. Sie ist zu einem der wichtigsten Vertriebsmitarbeiter für viele Unternehmer geworden. Kunden und Verbraucher bestellen nicht aufs Geratewohl oder gehen in den nächsten Laden – sie googeln erst einmal nach allem, was sie möchten.

Wer immer seine Waren oder Dienstleistungen im Web anbietet oder bewirbt, für den ist eine Top-Position unter den Treffern einer Suchanfrage essentiell. Denn nur die Top 10 haben die Chance, überhaupt wahrgenommen zu werden, Menschen auf ihre  Webseite zu bringen – und schließlich Umsatz zu machen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen im Online-Marketing ist daher die Search Engine Optimization (SEO), also Suchmaschinenoptimierung. SEO optimiert eine Webseite so, dass eine Suchmaschine ihren Inhalt für die entsprechende Suchanfrage als besonders relevant bewertet und ihr daher einen Spitzenrang (Top-Ranking) einräumt.

SEO steigert also die Besucherzahl und die Reichweite einer Webseite – und damit idealerweise die Konversionsrate und den Umsatz.

SEO für mobile Suchanfragen immer wichtiger

Eine immer größere Bedeutung bekommt die Optimierung von Webseiten für Suchanfragen von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Die Zahl mobiler Suchanfragen verdoppelt sich jedes Jahr. Und laut einer Google-Studie führen mobile Suchanfragen zu einer höheren Konversionsrate als solche vom stationären Rechner.

Das letzte große Update des Google-Algorithmus von April 2015 rankt bei mobilen Suchanfragen solche Seiten besser, die für mobile Nutzung optimiert sind. Diese Optimierung betrifft insbesondere Darstellung und Ladezeit.

Die kleinen fingergesteuerten Touchscreens fordern andere Kriterien als Bildschirme mit präziser Maus-Bedienung. Die Darstellung und der Abstand von Bildschirmelementen sind hier entscheidend für eine nutzerfreundliche Bedienung.

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Besonders sensibel reagieren Nutzer auch auf die Ladezeit einer Webseite auf dem Smartphone. Werbeeinblendungen oder datenintensive Bewegtbilder verlängern eventuell die Ladezeit. Der Nutzer will aber nicht warten.

Nur Umsatz ist wahrer SEO-Erfolg

Weil sich die Algorithmen von Google ständig ändern, bleibt auch SEO ein fortlaufender Prozess. Internet-Handelsriesen investieren daher jährlich viel Geld in die Pflege ihres Web-Auftritts. Gerade kleinere Unternehmen mit begrenztem Marketing-Budget müssen sich aber die Frage stellen: Wie viel darf SEO kosten?

Es gibt Agenturen, die Angebote machen wie „SEO für 99 Euro im Monat“. Wie soll das bitte funktionieren? Für so einen Betrag kann ein seriöser SEO-Experte höchstens eine Stunde arbeiten. Für die Optimierung seiner Webseite sollte man aber mit mindestens 20 Mannstunden kalkulieren – ein Budget von 2.000 Euro stellt also einen realistischen Wert dar und sollte vorhanden sein.

Bei einem Vertrag mit einer SEO-Agentur empfiehlt sich daher entweder eine Vereinbarung über zu leistende Stunden oder die Vereinbarung einer konkreten Leistung. Also im Zeitraum X sollte die Agentur Y Landingpages überarbeiten und/oder Z Links aufbauen.

Manche Agenturen geben Erfolgsversprechen ab. Der allerdings lässt sich nur schwer garantieren – und schon gar nicht innerhalb von ein paar Tagen. Zudem gibt es Faktoren, auf die eine SEO-Agentur keinen Einfluss hat, selbst wenn die Webseite nach getaner Arbeit besser rankt. Das sind zum Beispiel Produktqualität oder Kundenservice des Seitenbetreibers.

Der Erfolg einer SEO-Maßnahme lässt sich letztlich nur an zwei Punkten messen: Der Zahl der Besucher, die über Google auf die Seite kommen und – noch wichtiger – der Umsatz, den diese Besucher generieren.

Foto: Gerd Altmann / pixabay.com

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