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Canon Business Produkte – Die Zukunft beginnt jetzt mit 3D-Druck-Technologie

3D-Druck Canon

Die Industrie 4.0 ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch und sie hat die 5. Industrielle Revolution gleich huckepack mit dabei. Der 3D-Druck wird innerhalb weniger Jahre die technische Welt wie wir sie kennen völlig auf den Kopf stellen.

Die Technologie revolutioniert sämtliche industriellen Prozesse: Produktion, Logistik, Ressourcen-Management. Künstliche Gelenke, Zahnersatz oder Flugzeugteile aus dem 3D-Drucker – das ist alles bereits Realität.

Schon heute fertigen 3D-Drucker viele Bauteile schneller, besser, günstiger und ressourcenschonender als herkömmliche Technik das vermag. Mediziner forschen gar schon am 3D-Druck lebender Organe.

Fliegen wie gedruckt

Der Flugzeug-Hersteller Airbus zum Beispiel fertigt Titan-Elemente für die Kabinenaufhängung im 3D-Druck-Verfahren. Ein Laserstrahl formt die Teile aus Titaniumpulver. Nach dem Druck müssen sie nur noch poliert werden. Die Teile sind 55 Prozent leichter gegenüber herkömmlichen aus Guss oder Fräse. Künftig wird Airbus auch Fahrwerksteile und Landeklappen drucken.

Die Technologie macht die Jets auch wettbewerbsfähiger. Leichtgewicht senkt den Treibstoffverbrauch und erlaubt höhere Reichweiten. Schon bald will Airbus auch Aluminiumkomponenten mit diesem Verfahren herstellen. Ein Bauteil, das heute aus 126 Einzelteilen zusammengefügt wird, entsteht künftig aus einem – nein, eben nicht Guss – Druck.

So kann der Flugzeugbauer seine Wettbewerbskraft mit einem ganzen Bündel an Kostenvorteilen stärken:

  • Der 3D-Druck senkt Aufwand und Kosten für Lager und Logistik, weil man nicht mehr 126 Einzelteile vorhalten muss.
  • Die Technologie senkt die Komplexität der Supply Chain und senkt damit Aufwand und Kosten in der Fertigungsplanung.
  • Der 3D-Druck spart Ressourcen und Materialkosten. Für 30 Tonnen Aluminiumteile muss Airbus bislang 300 Tonnen Rohmaterial einsetzen. Bei der bisherigen Fertigung fallen so 270 Tonnen verunreinigte Späne an. Für die gleiche Menge an Teilen benötigt die 3D-Technologie nur 32 Tonnen Rohmaterial.
  • Durch den Einsatz der 3D-Technologie kann Airbus viele Teile günstig selbst produzieren und spart sich Kosten für Zulieferer.

So revolutioniert der 3D-Druck die Logistik

Für viele Teile bauen Hersteller, Händler, Zwischenhändler und Großhändler heute noch riesige Lagerhallen. Schlechte Nachricht für Vermieter solcher Immobilien: Bald gibt’s Leerstand. Denn künftig wird kaum noch ein Teil in einem Regal auf Kunden warten. Es kommt auf Anforderung einfach aus dem 3D-Drucker.

Viele Hersteller brauchen bald keinen teuren Maschinenpark mehr. Sie treten nur noch als Produktdesigner und Rechteinhaber auf. Auf Anforderung verschicken sie online eine Fertigungslizenz – das Produkt druckt der Händler oder Kunde selbst aus. Solche Produkte müssen auch nicht mehr mit dem Lkw über die Autobahn zum Kunden kommen.

Mit der 3D-Druck-Technologie Kosten sparen, Wettbewerbskraft stärken

ProJet 5500X, Quelle: Canon

ProJet 5500X, Quelle: Canon

Ein Treiber der 3D-Technologie ist Canon. Der japanische Technologie-Konzern wurde besonders bekannt mit seinen Kameras für Profi-Fotografen.

Das Unternehmen besetzt aber auch eine Spitzenposition im Bereich professioneller Bürotechnik mit Kopierern oder Hochleistungsdruckern. Mit einer großen Familie professioneller 3D-Drucker hat bei Canon die Zukunft begonnen.

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Um die Wettbewerbsvorteile dieser Technologie zu nutzen, muss man kein Flugzeugbauer sein. Unternehmen sämtlicher Branchen und Gewerke können heute schon vom 3D-Druck profitieren.

Ein großer Vorteil der Technologie ist ihr enormer Zeitgewinn. Die Produktion von Teilen erfolgt direkt aus der Designsoftware ohne den aufwändigen und kostspieligen Umweg über den Bau von Werkzeugen und Maschinen.

  • Beispiel Architekturbüro: Um dem Kunden sein Produkt zu präsentieren, reichen Zeichnungen und Erklärungen oft nicht aus. Der Kunde will etwas sehen. Das schafft nur ein Modell. Bisher musste der Architekt so ein Modell mühsam basteln. Das kostet Zeit und Geld. Und wenn der Kunde nicht zufrieden ist, geht’s von vorne los. Wofür ein Modellbauer Wochen braucht, das erledigt der 3D-Drucker in ein paar Stunden.
  • Beispiel Designbüro: Wie lange dauert es oft von der Idee, bis ein Produkt dann endlich auf den Markt kommt. Da will der Kunde vom Designer nicht nur etwas sehen, sondern auch anfassen können. Egal ob es um die Verpackung für die nächste Kosmetiklinie, ein Möbelstück oder um das Design eines Smartphones geht. Der 3D-Drucker wirft beliebig viele Design-Vorschläge innerhalb kürzester Zeit als Modell aus .
  • Beispiel Planungsbüro: Bei technischen Komponenten kommt es oft darauf an, möglichst schnell Prototypen zur Erprobung zu fertigen. Das geschieht oft aufwändig in Handarbeit und kann bei einer großen erforderlichen Stückzahl hohe Kosten verursachen. 3D-Druck liefert die gewünschten Teile schnell und in höchster Präzision.
  • Beispiel Zahnarztpraxis: Brücken oder Implantate sind für den Patienten vor allem deshalb so immens teuer, weil es Maßanfertigungen sind. Der 3D-Druck beschleunigt nicht nur die Behandlung, sondern kann die Kosten erheblich senken, ohne dass der Patient dadurch einen Qualitätsverlust erleidet. Selbst Provisorien können mit dieser Technologie besser an die Anatomie angepasst werden als herkömmliche Lösungen.
  • Beispiel Handwerker: Eigentlich bräuchte der Installateur nur ein kleines Ersatzteil, um die defekte Heizung zu reparieren. Leider beträgt die Lieferzeit über eine Woche – und der Kunde sitzt im Kalten. Mit einem 3D-Drucker hätte er das Teil in einer Stunde und könnte es einbauen. Ein Handwerker, der so fix und auf der Höhe der Zeit ist, wird sich vor Kunden bald kaum noch retten können.

Kyosei – Canons Philosophie für Fortschritt und Nachhaltigkeit

ProJet® 7000 HD, Quelle, Canon

ProJet® 7000 HD, Quelle, Canon

Die 3D-Druck-Technologie beschleunigt in vielen Bereichen Prozesse und Produktentwicklung, steigert die Produktivität und senkt die Kosten. Das verschafft ihren Anwendern heute schon einen Wettbewerbsvorteil.

Canon bekennt sich zu der japanischen Firmenphilosophie Kyosei. Das bedeutet „Zusammen leben und arbeiten für das Gemeinwohl“.

Im Deutschen beschreiben wir diese Philosophie auch mit dem Wort „Nachhaltigkeit“. Und genau das befördert Canon mit seinem technologischen Engagement in der 3D-Druck-Entwicklung.

Diese Technologie schont Ressourcen und entlastet die Umwelt und steigert damit die Lebensqualität. Teile, die direkt beim Nutzer oder Kunden entstehen, müssen nicht auf Schiffen, in Lastwagen oder Flugzeugen rund um die Welt transportiert werden.

Kyosei bedeutet so auch, Fortschritt und Wohlstand für alle zu sichern.

Foto: Cristian Dobre / shutterstock.com

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