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Corporate Fashion & Textilveredelung

Corporate Fashion Textilveredelung

Werbe-T-Shirts sind seit langer Zeit ein Teil der Förderung und Verbreitung von Marken. Sie können Kunden, potentiellen Kunden und auch Mitarbeitern gegeben werden, um die Zugehörigkeit zu einer Marke zu signalisieren.

Nicht nur weltbekannte Marken profitieren von der Werbewirkung solcher bedruckten Werbe-Shirts. Auch junge Unternehmen können sie verwenden, um ein Bewusstsein für ihr Produkt, ihre Marke oder ihr Unternehmen zu schaffen.

Corporate Fashion  & Corporate Branding

Werbe-T-Shirts an die Mitarbeiter zu geben ist eine gute Möglichkeit deren Zugehörigkeit zu einer Marke bzw. einem Unternehmen zu verdeutlichen.

Sie können für Ihre Mitarbeiter z.B. Sweat-Shirts mit Ihrem Firmenlogo und einer Marketing-Botschaft designen. Wenn Sie dann eine Konferenz, eine Ausstellung oder ein Promotion-Event besuchen, sollte es für Ihre Mitarbeiter natürlich zwingend erforderlich sein, diese T-Shirts auch zu tragen. Klar, oder?

Werbe-Shirts sind eine sehr kostengünstige Methode, um Ihre Mitarbeiter von der Masse abzuheben und gleichzeitig schaffen sie so eine (optische) Einheit unter Ihren Mitarbeitern und stärken deren Zusammenhalt.

Werbewirkung

Corporate Branding auf T-Shirts kann die Markenbekanntheit eines Unternehmens in einem sehr kurzen Zeitraum erheblich steigern. Abgesehen von den offensichtlichen Vorteilen des Marketings, schärfen Marken-T-Shirts und andere Firmen-Kleidungsstücke wie Jacken oder Hosen, die Wahrnehmung der Kunden für Ihr Unternehmen.

In Anbetracht der relativ geringen Anschaffungs- und Druckkosten von T-Shirts, kann auf Dauer ein Werbe-T-Shirt von guter Qualität  eine kostengünstige Methode des Marketings für viele Unternehmen sein.

Kosten von Werbe-T-Shirts

Gerade der Online-Einkauf von Werbe-T-Shirts ist ein schneller und einfacher Prozess und die Auswahl an Onlineshops ist groß. Einige, wie beispielsweise auch der Corporate Wear Shop Textil One, bieten online sogar den gesamten Design-Prozess inklusive Produktion und Versand an.

Corporate Fashion muss nicht teuer sein, es kommt ganz darauf an, welche Textilien sie wählen und welche Form der Veredelung!

Wobei man jedoch immer auf eine gute Qualität der Textilien achten sollte, denn wer will schon, dass die eigene Marke mit ausgewaschenen, abgenutzten und ausgeleierten Kleidungsstücken assoziiert wird, oder?

Textilveredelungs-Verfahren

Hier eine kurze Übersicht der verschiedenen Textilveredelungs-Verfahren:

Siebdruck

Der Siebdruck ist das klassische Textildruckverfahren. Sie eignet sich besonders für Aufdrucke in mittleren und höheren Stückzahlen. Die hohe Waschbeständigkeit des Aufdrucks und seine Farbbrillanz sind die Vorteile dieser Methode.

Beim Siebdruck wird die Farbe direkt auf das zu bedruckende Kleidungsstück aufgebracht, Transfermaterialien werden nicht benötigt. Daher spricht man hier auch von einem Direktdruck-Verfahren. Der Aufdruck selbst ist sehr dünn, daher besitzen so bedruckte Textilien einen hohen Tragekomfort.

Beim Siebdruck bleibt jedoch überschüssige Tinte auf Teilen der Schablone, die nicht auf das T-Shirt gedruckt wurden, zurück und wenn diese Schablonen gereinigt werden, wird diese überschüssige Tinte in der Regel den Abfluss hinuntergespült.

Textildirektdruck

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Es wird allgemein angenommen, dass Textildirektdruck (Direct-To-Garment, DTG) ein wenig umweltfreundlicher als der Siebdruck ist. DTG verwendet Tinten auf Wasserbasis, die direkt auf die Kleidung gedruckt werden können.

Dies bedeutet, dass es keine überschüssige Tinte beim eigentlichen Druck gibt und der einzige Abfall bei der gelegentlichen Druckkopfreinigung entsteht. Denn solange überschüssige Tinte ordnungsgemäß entsorgt wird, sollte der Druck von T-Shirt nach der DTG-Methode keine Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Flockdruck

Bei der Beflockung von Kleidung ergibt sich eine samtige, weiche Oberfläche, die sich sehr edel anfühlt. Auch die Farbauswahl ist bei dieser Methode extrem groß. Wichtig, wenn man zum Beispiel ein Firmenlogo in Sonderfarben hat!

Auch interessant: der Flockdruck bietet eine 100%ige Farbabdeckung, d.h. man kann auch bunte Textilien veredeln. Der Druck ist zudem sehr waschbeständig in Bezug auf Haltbarkeit und Farbtreue.

Aber Obacht, das das Druckmotiv eines Schneideplotters aus der Flockfolie ausgeschnitten und anschließend mit einer Transferpresse auf das Textil gepresst wird, sollte das Kleidungsstück den Temperaturen der Presse Stand halten!

Flexdruck

Im Gegensatz zum Flockdruck hat der Flexdruck eine eher glatte, matte Oberfläche und ist vor allem sehr dehnbar. Auch er bietet eine 100%ige Farbabdeckung und ist sehr waschbeständig in Bezug auf Haltbarkeit und Farbtreue.

Mit dieser Methode können auch Polyester-, Nylon- und Mischgewebe bedruckt werden.

Digitaltransferdruck

Beim Digitaltransferdruck wird das Motiv zunächst auf eine spezielle Transferfolie gedruckt und diese dann beschnitten und auf das Kleidungsstück gepresst.

Bei diesem Verfahren lassen sich fotorealistische Drucke erstellen und es ist auch der Druck auf dunkle Textilien möglich!

Gut zu wissen: je größer das Motiv, desto größer nachher die Folie zum Beispiel auf dem T-Shirt. Das kann sich unter Umständen komisch anfühlen, denn man kann die aufgedruckte Folie ertasten!

Sublimationsdruck

Hier kommt der Sublimationsdruck ins Spiel, denn hierfür benötigt man keine Transferfolie und so ist diese später auch nicht zu spüren 🙂 Auch hiermit sind fotorealistische Motive möglich.

Großer Druck und große Hitze sorgen für die Übertragung des Motivs auf die Textilien, am schönsten wird der Druck auf weißem Material. Diese müssen jedoch aus speziellem Polyester-Mischgewebe sein, sonst funktioniert das Ganze nicht.

Stickerei

Ein gesticktes Logo ist am schönsten, da kann mir keiner was erzählen. Stick ist einfach die hochwertigste und haltbarste Form der Textilveredelung, entweder direkt auf das Kleidungsstück oder per besticktem Aufnäher.

Wichtig zu wissen: je kleinteiliger das Motiv, umso eher sieht der Stick komisch aus, also immer vorher mit der Fachfirma Rücksprache halten, ob z.B. die dünne Linie unter dem Firmennamen wirklich noch gestickt werden kann!

Foto: Ben White / unsplash.com





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