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Neuer Trend: Pop-up-Restaurants

Pop-up-Restaurant

Das klassische Restaurant, wie es überall bekannt ist, hat Konkurrenz bekommen. Das Restaurant mit fester Adresse ist zwar kein Auslaufmodell, aber ein starres gastronomisches Schema, das nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Pop-up-Lokale, Foodtrucks oder Supperclubs buhlen nun zusätzlich um die Gunst der Gäste.

Geschäftsessen oder ein romantisches Dinner wird es immer noch in einem netten Restaurant geben. Aber in der heutigen mobilen Zeit sind die Menschen immer auf der Suche nach Neuem, wie beispielsweise nach überraschenden Konzepten in der Gastronomie, bei denen es keine geregelten Öffnungszeiten mehr gibt.

Das Pop-up-Restaurant

Bei diesem Restaurant-Konzept setzen die Macher Verknappung als Marketingkonzept ein. Denn wenn schon nach kurzer Zeit das Restaurant wieder schließt, setzt das die Gäste natürlich unter Druck. Sie möchten zeigen, dass sie dazugehören, dass sie informiert sind und wollen natürlich das neue Pop-up-Restaurant besuchen, bevor es wieder schließt.

Auch bei diesen Restaurantkonzepten gelten Ordnung und Hygiene als oberstes Prinzip. Der Gast soll sich auch in einem provisorischen Restaurant wohlfühlen. Um die Gegebenheiten optimal nutzen zu können, sind Edelstahltische für die Küche immer eine gute Wahl. Denn der gute Ruf muss den nur kurzfristig verfügbaren Restaurants natürlich vorauseilen, damit die Gäste während der kurzen Öffnungsdauer auch zahlreich erscheinen.

Pop-up: stark abhängig von Mund-zu-Mund-Propaganda

Für ihre Bekanntheit brauchen Pop-up-Restaurants vor allem eines: Marketing. Es gibt kaum ein besseres Marketing als die Empfehlung durch einen Freund oder Bekannten.

Das Pop-up-Dinner

Innovative Restaurants bieten damit eine einmalige Dinner-Erfahrung an, weit weg vom gewöhnlichen Einerlei der normalen Restaurants und deren Küchen. Das Pop-up-Dinner kann auf dem Dach eines Hochhauses stattfinden, auf einem öffentlichen Platz oder in einem Museum.

Das Pop-up-Restaurant

Ein Pop-up-Restaurant, das sich billige Mieten zwischen zwei ständigen Mietern zunutze macht, oder ein renommiertes Küchenteam, das als Special Guests in eine andere Stadt geflogen wird, ist neu. Neu bedeutet in diesem Zusammenhang: Beide Ansätze bedingen eine grundsätzliche Veränderung des Blickwinkels bei der Restaurant-Erfahrung.

Pop-up-Shops

Pop-up-Shops sind ebenfalls ein cleverer Weg für junge Marken, schon mal ihre Zehenspitzen in den Einzelhandel zu strecken, ohne sich dabei zu einer hohen Miete zu verpflichten oder viel Personal einzustellen.

Saisonbedingte Pop-ups

Saisonbedingte Pop-ups sind ein sparsamer Weg Einzelhandel-Verkaufsräume zu füllen, indem der Anbieter zwischen verschiedenen saisonalen Produkten wechselt. Dieses Konzept ist schon älter. In Deutschland haben die Inhaber von Eisdielen ihre Räumlichkeiten über Winter an Lebkuchengeschäfte vermietet. In den USA sind Halloween-, Feuerwerk- und Kalendergeschäfte bekannt für diese Art von Pop-up.

Pop-up-Restaurant-Konzepte

Wenn bekannte Restaurants sich für ein paar Monate Räumlichkeiten in einem ganz anderen Bezirk anmieten, dann hat das nur einen Grund: Sie möchten Kunden erreichen, die normalerweise nie den Weg in ihr Restaurant finden würden, weil es beispielsweise zu weit außerhalb der Stadt liegt oder weil es nicht angesagt genug ist.

Für Restaurantbetreiber ist es die Lust, etwas Neues auszuprobieren, die mehr und mehr Pop-up-Restaurants entstehen lässt. Für die Kunden ist es der Reiz des Andersartigen, das darüber hinaus nur eine knappe Zeit im Angebot ist. Häufig sind Pop-up-Restaurants schon nach kurzer Zeit gut gebucht, obwohl erst vage Ankündigungen bekannt geworden sind.

Kunden möchten heute nichts verpassen. Sie investieren Zeit, um sich auf einschlägigen Blogs und Webseiten zu informieren. Sie reagieren ganz spontan oder reservieren lange im Voraus – gerade so wie es erforderlich ist, um auf jeden Fall das schicke neue Restaurant zu besuchen, bevor es wieder schließt.

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Oft sind Details zu den Veranstaltungen oder der Art von Essen, die das Restaurant anbietet, nicht bekannt. Die Belohnung dafür ist ein außergewöhnliches Erlebnis und die Chance, neue Menschen kennenzulernen.

Die neuesten Trends auf dem Markt der Pop-up-Restaurants

Das Ein-Gericht-Restaurant

Das wohl bekannteste Konzept, das sich rund um den Globus etabliert hat, ist das Ein-Gericht-Restaurant. Diese Art von Restaurant hat eine große Anhängerschaft auf der ganzen Welt, speziell in London. Dabei präsentieren sich die Restaurants mit allem Luxus.

Die Ein-Drink-Cocktail-Bar

Wie der Name schon sagt, konzentriert sich diese Bar auf ein einziges Getränk. Auch dieser Trend kommt aus Großbritannien. Unlängst hat der Hersteller von Tanqueay Gin eine Pop-up-Bar eröffnet, um exotischen Gin-Tonic in London anzubieten.

Naturbelassene Produkte vor industriell gefertigten Gerichten

Dieser sehr moderne Trend setzt sich immer wieder durch, wenn naturbelassene Produkte im Angebot sind.

Natürliche Weine

Der Naturkult macht auch vor dem Wein nicht Halt. Exotische Weinaromen durchdringen den Markt. Diese Weine haben sich einen eigenen Platz auf dem Markt erobert.

Interaktives Dinner-Erlebnis

Mit einem einmaligen Erlebnis werben die Anbieter von Immersive Dining. Hierbei sind die Besucher Teil des Programms und genießen den Charme der Party.

Jumping Dinners – noch ein Trend

Jumping Dinners ist eine Form des Kochens für Unbekannte. Insgesamt nehmen meist vier Personen an einem Jumping Dinner teil. Jeder bereitet zu Hause einen Gang zu. Drei weitere Gerichte isst er in der Wohnung der anderen Teilnehmer.

Bei diesem neuen Konzept öffnen die Menschen den privaten Raum der doch sehr geschlossenen deutschen Tischgesellschaft für unerwartete Besucher. Im arabischen Raum ist das fast schon Alltag. Hier kochen die Menschen immer viel mehr, als sie brauchen, da unerwartet Gäste erscheinen könnten.

Rollende Gourmet-Mobile und andere Möglichkeiten

Rollende Food Swaps ist ebenfalls ein noch sehr junger Trend. Dabei treffen sich Menschen und jeder bringt mit, was er hat. Anschließend tauschen alle das Mitgebrachte gegen das, was sie gerne haben möchten. Gesprächsthemen gibt es in diesem Zusammenhang reichlich – natürlich über Essen und Genießen.

Andere kaufen sich ihr Essen bei Food Trucks oder beim mobilen Räucherofen, der an wechselnden Orten Gerichte anbieten. Die Kulinarik erobert sich den öffentlichen Raum mit hohen Qualitätsansprüchen an das alltägliche Ambiente. Hier können Menschen, die gegenüber der gehobenen Gastronomie Berührungsängste haben, sich auch einmal trauen.

Foto: Roman Kraft / unsplash.com




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Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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