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Altersvorsorge aktuell: Die Rente ist nicht mehr sicher

Altersvorsorge
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Es ist die traurige Wahrheit: Immer mehr Deutschen droht die Altersarmut. Der demografische Wandel lässt das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung weiter sinken. Gleichzeitig können es sich weniger Menschen leisten, privat vorzusorgen, da sie nichts von ihrem Nettoeinkommen dafür entbehren können.

Dabei ist die private Altersvorsorge wichtiger als jemals zuvor!

Das Rentenniveau sinkt weiter

Der Begriff „Rentenniveau“ bezeichnet die gesetzliche Rente, die der so genannte „Eckrentner“ (eine fiktive Person mit durchschnittlichem Einkommen, die 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt) im Vergleich zum durchschnittlichen Arbeitnehmer-Einkommen bezieht. Im Jahr 1950 beispielsweise lag das Rentenniveau bei 50 Prozent. Der demografische Wandel allerdings – immer weniger junge Menschen zahlen für immer mehr Rentner – lässt die gesetzlichen Rentenleistungen abrutschen; manche Experten sehen für das Jahr 2030 ein Rentenniveau von nur noch 20 Prozent! Die Folge: Immer mehr Menschen droht eine Altersarmut.

Private Altersvorsorge wichtiger als jemals zuvor

Als Folge der demografischen Entwicklung werden Maßnahmen für die private Altersvorsorge immer wichtiger: Diese können staatlich geförderte Maßnahmen wie Riester- und Rürup-Rente (siehe unten) sein oder auch eine betriebliche Altersvorsorge. Hinzu kommen Vorsorgemöglichkeiten, die nicht bezuschusst werden – wie  Aktien oder Aktienfonds, private Rentenversicherungen oder Immobilien. Viele sind angesichts der vielen Wahlmöglichkeiten entmutigt und überfordert – doch der Gang zum Kundenberater der eigenen Bank oder zu einem Finanzberater kann Licht ins Dunkel bringen – Swiss Life Select ist beispielsweise ein solcher Anbieter, schauen Sie hier.

Selbstständige und Freiberufler sind meist von der Riester-Rente ausgeschlossen, stattdessen können sie in die Rürup-Rente investieren. Auch sie wird vom Staat gefördert – allerdings durch steuerliche Vorteile, denn gut drei Viertel der Beiträge können Sparer von der Steuer absetzen, wobei eine Obergrenze von 20.000 Euro pro Jahr (beziehungsweise 40.000 Euro bei Verheirateten) gilt.

Wie auch die Riester-Rente wird das Rürup-Modell in der Auszahlungsphase besteuert. Ob sich das Rürup-Modell lohnt, sollte sich jeder Interessierte von seinem Steuerberater ausrechnen lassen.

Klar ist eins: Wer seinen Lebensstandard im Alter weitgehend halten will, muss privat vorsorgen. Die Rente mit 67 war wohl nur die erste Zäsur bei der gesetzlichen Rente. Weitere sind wahrscheinlich – ob nun in Form einer Erhöhung der Rentenabschläge oder als weitere Anhebung des Eintrittsalters auf 70 Jahre.

Foto: hin255 / shutterstock.com

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