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Der Untersetzer – vom Bierdeckel zum starken Werbe-Träger

Untersetzer

Der Untersetzer, den man heute landläufig Bierdeckel nennt, hieß früher einmal Bierfilz. Er hatte nur eine Aufgabe. Er sollte übergelaufenes Bier unter dem Krug oder Glas aufsaugen. Weil diese Dinger tatsächlich aus Filz waren, wurde das im Grunde bei dauerhafter Nutzung eine ziemlich eklige Angelegenheit.

Da fügte es sich gut, dass Brauereien schon vor weit mehr als 100 Jahren den Werbewert dieser Untersetzer erkannten. Sie ließen den Bierfilz fortan aus Pappe fertigen und ihr Brauereiwappen aufdrucken. Von jetzt auf gleich avancierte der Bierdeckel damit zum Massen-Medium. Und das nicht nur für Werbung.

Zahllose Telefonnummern wurden seitdem auf Bierdeckeln ausgetauscht oder Kneipen-Wetten darauf notiert. Als Beweisurkunde für die Zeche sind die Striche auf dem Deckel ohnehin rechtskräftig. Nicht wenige auf Bierdeckeln geschlossene Verträge hielten später gar vor Gericht stand.

Der Untersetzer als beliebtes Merchandising-Produkt

Der Bierdeckel hat als Werbe-Medium aber längst den Weg aus der Kneipe herausgefunden – wenngleich in veredelter Form. Jeder mit ein bisschen Kultur im Leibe hat schon mal ein Museum besucht. In jedem Museums-Shop trifft man sie dann als beliebtes – weil günstiges – Mitbringsel: Bierdeckelgroße Untersetzer, bedruckt mit Motiven von van Gogh oder Picasso. Musikfans nehmen sich aus dem Fanshop ein Stück Konzert-Erlebnis mit nach Hause und stellen ihre Getränke dort auf einem Untersetzer mit dem Stones-Logo ab.

Auch hier ist der Untersetzer mehr als bloß ein praktisches Utensil. Er ist Merchandising-Artikel und Markenbotschafter.

Ein kleiner Helfer für die Corporate Identity

Individuell gestaltbare Untersetzer können für viele Unternehmen ein wertvolles Kommunikations-Medium sein. Das fängt schon beim innerbetrieblichen Firmen-Auftritt an. Egal ob in der Kantine, dem Pausenraum oder der Büroküche – Mitarbeiter brauchen bei so vielen Gelegenheiten Untersetzer für Getränke. Mit einem Firmenlogo versehen stärken solche Untersetzer die Corporate Identity.

Der einfache Bierdeckel wird hier schnell labbrig und unansehnlich. Hochwertige, robuste und abwaschbare Untersetzer sorgen für weniger Müll und einen besseren Eindruck. Das Gleiche gilt freilich auch für Besprechungsräume oder Konferenzen mit Kunden oder Geschäftspartnern.

Ein Kommunikator mit Sammel-Charakter

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Ein günstiger Kommunikator sind solche Untersetzer auch im Außenauftritt, etwa auf Messen. Da kann man mit verschiedenen Motiven arbeiten – wie wär’s mit einem Set, dessen einzelne Untersetzer das Produkt-Portfolio zeigen oder verschiedene Werbe-Slogans? So bekommt auch der unternehmenseigene „Bierdeckel“ einen Sammel-Charakter.

Praktisch und beliebt sind die kleinen Dinger auch als Streuartikel – wenn sie hochwertig gemacht sind und die Zielgruppe ansprechen. Für die eine Zielgruppe mögen das lustige Sprüche sein, für eine andere Katzenbilder – egal. Eine Studie zur Wirkung von Werbemitteln hat ergeben, dass viele Streuartikel wesentlich nachhaltiger wirken als TV- oder Radiowerbung. Viele dieser kleinen Geschenke benutzen Verbraucher jahrelang. Besonders stark wirken individualisierte Artikel – also etwa mit dem Namen oder gar einem Foto des Nutzers versehen.

Am Ende ist es immer eine Rechenaufgabe. Wenn Kommunikations- und Werbemittel für das eigene Unternehmen mehr einbringen als sie kosten, sollte man sie wählen. Der geringe Preis individueller Untersetzer macht die Rechnung meistens einfach.

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