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Frequency Capping: So nerven Sie potentielle Kunden nicht mit zu häufigen Werbeeinblendungen

Frequency Capping

Werbung setzt sich erst in den Köpfen der Zielgruppe fest, wenn die Botschaft mehrmals wahrgenommen wurde. Marketer versuchen daher, potentielle Kunden wiederholt und möglichst auf verschiedenen Kanälen zu erreichen.

Dabei ist jedoch eine Balance nötig: Interessenten, die eine bestimmte Werbung zu oft sehen, blenden diese meist mental aus, so dass kein Werbeeffekt mehr entsteht. Im schlimmsten Fall fühlen sie sich genervt und abgestoßen. Das kann dem Image und Umsatz des Werbetreibenden schaden.

Besonders im Internet hat das wiederholte Einblenden derselben Banner und Popup-Fenster einen negativen Effekt auf viele Nutzer. Um dies zu verhindert, setzen Marketing-Experten bei der Online-Werbung immer öfter das sogenannte Frequency Capping ein.

Was Frequency Capping bedeutet

Der englische Begriff Frequency Capping bedeutet übersetzt Häufigkeits-Deckelung. Er beschreibt eine Maßnahme in der Planung von Online-Werbung. Diese regelt, wie oft jeder einzelne Nutzer Formen der Display-Werbung, also Bildschirm-Werbung, wie Banner, Videospots und Popups in einem festgelegten Zeitraum angezeigt bekommt.

Frequency Capping ermöglicht Werbetreibenden, ihre Kampagnen gezielter und kontrollierter auszuspielen, um einen möglichst großen positiven Werbeeffekt zu erzielen. Auch die Abrechnung der Werbekosten lässt sich genauer durchführen, da der Werbetreibende weiß, wie oft seine Anzeige maximal pro Person angezeigt wird. Der Auftraggeber hat also mehrere Vorteile, wenn er diese Maßnahme einsetzt.

So funktioniert Frequency Capping

Frequency Capping wird von Werbe-Netzwerken wie dem Google Displaynetzwerk optional beim Buchen von Werbung angeboten. Der Werbetreibende bucht Bannerwerbung oder ähnliches, was das Netzwerk dann auf externen Websites ausspielt. Dabei muss jeder Nutzer, der die jeweilige Anzeige sieht, markiert werden. Nur so lässt sich nachvollziehen, wer welche Werbeform wie oft angezeigt bekommt.

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Das häufigste Mittel dazu sind Cookies. Zum Teil werden auch die Logfiles der Besucher ausgewertet. Hat ein Nutzer die vom Unternehmen gewünschte Maximalzahl erreicht, werden ihm durch das Netzwerk andere Anzeigen ausgespielt.

Das Frequency Capping wird beim Buchen der Display-Werbung definiert. Wenn der Werbetreibende seine Anzeigen schaltet, entscheidet er, wie oft seine Werbung innerhalb eines festgelegten Zeitraums pro User maximal angezeigt werden soll.

Hier gibt es einen großen Spielraum. Zur Wahl stehen meist Zeiträume von mehreren Stunden, Tagen, Wochen oder Monaten. Zudem kann der Werbende wählen, wofür die Begrenzung gilt: für die komplette Kampagne oder nur für einzelne Anzeigen oder Anzeigengruppen.

So lassen sich Display-Kampagnen effizient planen.




Kategorie: Marketing & Vertrieb

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Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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