Kluges Umwelt-Investment mit ISO 14001 Zertifikat

Kluges Umwelt-Investment mit ISO 14001 Zertifikat

Eine unumstößliche Wirtschafts-Weisheit lautet: Geld verhält sich wie Wasser. Es geht immer den Weg des geringsten Widerstandes.

Leider hat diese Weisheit eine unappetitliche Nebenwirkung. In manchen Ländern der Welt haben sich Produktionsmethoden etabliert, die menschenverachtend sind und die Umwelt zerstören. Weil sie so schön billig sind, schnelle Rendite versprechen – und weil es dort keine strengen Gesetze gibt, die diese Art des Gelddruckens verbieten. Da gibt’s Orte, an denen außer Jeans auch Flüsse gefärbt und Menschen vergiftet werden. Oder solche, wo Jahrtausende alter Regenwald kurzlebigen Plantagen weichen muss, Tiere ausgerottet, Menschen vertrieben werden.

Die Produkte, deren günstiger Preis und jederzeitige Verfügbarkeit mit diesen Methoden erkauft wird, finden sich in den Regalen des reichen Europas. Wenn unsere Flüsse sauber und unsere Luft rein ist, müssen wir wissen: Der Dreck ist nicht weg. Denn haben jetzt nur die Anderen.

Verantwortungsbewusst & nachhaltig wirtschaften!

Auch der verantwortungsbewussteste Unternehmer kann nicht alles Übel dieser Welt beseitigen. Er kann jedoch dokumentieren, dass er sich nicht daran beteiligt und die Umwelt für ihn einen Wert darstellt. Den Beweis für diese Haltung kann er mit einer ISO 14001 Zertifizierung erbringen.

Ein kluger, verantwortungsbewusster und vorausschauender Unternehmer empfindet Umweltschutz nicht als lästig – sondern als Investition in sein Unternehmen. Eine zunehmende Zahl von Kunden verhält sich nicht mehr ausschließlich preissensibel, sondern erwartet auch Nachhaltigkeit. Besonders stark ist das auf dem Sektor Ernährung zu beobachten. Immer bedeutender wird das Thema auch bei Reisen und Bekleidung.




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Zertifizierung nach ISO 14001

Mit einem Zertifikat nach ISO 14001 beweisen Sie ihren Kunden, dass Sie die Umwelteinflüsse ihrer Prozesse, Produkte und Dienstleistungen verringern. Der Standard verlangt von Unternehmen, Umweltauswirkungen zu identifizieren und Verbesserungen einzuführen. Ein zertifiziertes Umweltmanagement verfolgt dabei einen kontinuierlichen Prozess.

Oft kann man schon dadurch Umweltschutz betreiben, indem man Fehler vermeidet, die nur kosten und dazu noch Kunden vergraulen – zum Beispiel mit fehlerhaften und dadurch unnütz hergestellten Produkten. Nehmen wir ein gängiges Beispiel aus dem Automobilbereich. Durch eine nicht ausreichend überlegte Produktionsmethode von Türen der A-Klasse von Mercedes-Benz kam es innerhalb weniger Jahre zu massenhaften Durchrostungen. Der Austausch kostete den Konzern Millionen. Schwer bezifferbar ist der Schaden, den der Autohersteller dadurch erlitt, dass Kunden in Zukunft nicht mehr nach dem Stern greifen.

In jeder Hinsicht günstiger ist eine rigorose Qualitätskontrolle und eine gründliche Ursachenanalyse.

Wenn Sie als Unternehmer Geld zu verschenken haben, dann spenden Sie’s für den Umweltschutz oder für Menschenrechte – aber verschenken Sie es nicht in Ihrer Produktion!

Foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

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Markus van Appeldorn

Markus van Appeldorn (Jahrgang 1968) hat Rechtswissenschaften in Saarbrücken studiert. Nach langjähriger redaktioneller Tätigkeit, unter anderem bei der BILD-Zeitung, ist er als freier Journalist tätig. Einen seiner Schwerpunkte bilden Rechts- und Wirtschaftsthemen. Sie erreichen ihn unter markus.van.appeldorn@gmx.de.

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