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Rund ums Bloggen: E wie E-Mail

E wie E-Mail

Anne Schwarz von neontrauma hat für 2016 ein tolle Aktion gestartet: das Blogger-Alphabet! Alle zwei Wochen gibt sie ein Blogger-Thema zu den Buchstaben A – Z vor und lädt andere Blogger ein, sich mit ihren Gedanken zu beteiligen.

In Teil 5 geht es um E wie E-Mail.

Aktuell befinden sich in meinem Posteingang 9 E-Mails, die ich noch nicht bearbeitet und danach gelöscht oder wegsortiert habe. Lieber hätte ich natürlich einen leeren Posteingang, aber manche Dinge kann ich aktuell einfach noch nicht erledigen, weil ich auf Input von anderen warte. Ordnung im Posteingang ist mir nämlich sehr wichtig. Ich mag es gar nicht, wenn da zu viele E-Mails rumfliegen und mir mitteilen, dass noch so einige Aufgaben auf mich warten.

Was ich sonst noch so rund um das Thema Bloggen und E-Mail denke, lest ihr in diesem Beitrag.

Bekommst du über deinen Blog viele E-Mails?

Täglich melden sich Menschen bei mir, die irgendwie durch eines meiner Magazine auf mich aufmerksam geworden sind. Einige haben fachliche Fragen, andere möchten gerne Gastbeiträge veröffentlichen und noch andere schicken unaufgefordert tolle Verbraucherinformationen. Es ist ganz schön was los in meinem Postfach, seit ich im Internet unterwegs bin.

Und meistens freue ich mich über diese Post, ich kommuniziere einfach gern 🙂

Wie oft liest du deine E-Mails? Und wie schnell antwortest du im Schnitt?

Wie gesagt, ich kommuniziere gern und viel. Meine E-Mails laufen daher immer einfach so mit und meist antworte ich auch innerhalb sehr kurzer Zeit. Länger als einen Tag muss eigentlich nie jemand auf meine E-Mail warten. Warum auch? Was weg ist, ist weg und blockiert weder meinen Posteingang noch mein Hirn.

Manchmal muss ich bei Fachfragen aber auch ein wenig recherchieren, dann kann es schon mal länger dauern. Das teile ich dem Fragenden aber immer mit, damit er nicht denkt, ich beachte seine E-Mail nicht. Für mich ist das eine Form der Höflichkeit und Aufmerksamkeit, die ich mir auch von anderen wünsche.

Natürlich dauert es manchmal ein wenig, eine E-Mail zu beantworten, aber nach ein paar Tagen sollte man doch zumindest mal einen Zwischenstand melden. Oder nicht? Das Gegenüber weiß ja nicht, dass ich mich um sein Anliegen kümmere, wenn es so gar nichts von mir hört. Das kann total frustrierend sein, wenn E-Mails 10 Tage lang unbeantwortet bleiben. Das möchte ich niemand antun.

Findest du E-Mails in Anbetracht von WhatsApp & Co. noch zeitgemäß?

Ich denke je nach Anlass sollte man den passenden Kommunikationsweg wählen. Kurze Infos und eine kurze Abstimmung zu einem Termin oder einem Thema kann man super per Chat erledigen, egal ob WhatsApp oder Facebook. Umfangreichere Kommunikation erledige ich aber lieber per E-Mail, zumal ich da auch Anhänge versenden kann.

Es kommt eben ganz darauf an, worum es geht.

Vereinbarst du Kooperationsanfragen lieber per E-Mail oder am Telefon?

Ganz ehrlich? Ich bevorzuge für Kooperationen die schriftliche Kommunikation. Da sehe ich, wer da bei mir anfragt (sofern die E-Mail eine Signatur enthält) und kann in Ruhe nachdenken und überlegt antworten. Außerdem haben beide Parteien dann die Ergebnisse der Vereinbarung schriftlich und nichts geht verloren. Das ist bei telefonischen Gesprächen ja nicht immer so.

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Komplexe Sachverhalte regle ich dann aber doch lieber telefonisch. Schriftsprache kann leider sehr uneindeutig sein, wenn es mal komplizierter wird. Nach solchen Gesprächen fasse ich immer die getroffenen Vereinbarungen noch einmal schriftlich in einer E-Mail zusammen.

Das kenne ich noch aus Agentur-Tagen. Ein schriftlicher Beweis für eine Vereinbarung hat noch niemand geschadet. Dazu rate ich auch allen meinen Kunden, die Angebote gerne per Telefon verhandeln und sich nachher wundern, wenn sich keiner mehr an die Details erinnert und es zu Unstimmigkeiten kommt.

Gilt auch für E-Mails: Wer schreibt, der bleibt 🙂 Klick um zu Tweeten

Hast du eine E-Mail-Signatur für deinen Blog eingerichtet?

Vielleicht mal eines vorweg: ich finde es ganz fürchterlich, dass immer mehr Menschen in geschäftlichen E-Mails kein Signatur benutzen. Privat kann das natürlich jeder handhaben wie er möchte, aber im Geschäftsumfeld gibt es sogar gesetzliche Vorgaben, was in so einer Signatur zu stehen hat (Nicht vergessen – Pflichtangaben in E-Mail-Signaturen).

Seit ich zum Teil im Internet arbeite bekomme ich massenweise E-Mails ohne Signatur. Gerne von so aussagekräftigen Accounts wie z.B. thorsten83@gmail.com. Es ist ja schön zu wissen, dass Thorsten (ohne Nachnamen und vermutlich Jahrgang 83) gerne mit mir ins Geschäft kommen möchte, aber ohne Signatur in der E-Mail ist das Ganze doch reichlich unseriös. Ich mag das nicht. Gar nicht. Es kann doch nicht so schwer sein, eine ordentliche Signatur einzurichten oder haben die vielleicht alle etwas zu verbergen? Man weiß es nicht …

Meine Signatur enthält neben den Standardangaben wie Adresse und Telefon natürlich auch Hinweise auf meine Online-Magazine. Ich finde dies einen guten Weg ein bisschen für sie zu werben und außerdem bin ich furchtbar stolz auf meine drei Babys, dass kann ruhig jeder wissen 🙂

Versendest du selber einen Newsletter?

Bisher habe ich mich noch nicht an einen Newsletter herangetraut. Noch mehr Content produzieren? Ich weiß gar nicht, wann ich das noch leisten sollte. Außerdem habe ich auch noch keine richtige Idee, was ich außer den aktuellen Beiträgen der vergangenen Woche noch an Nachrichten für meine Leser hätte. Alles wichtig steht online, mehr habe ich aktuell nicht zu sagen.

Hast du Newsletter von anderen Bloggern abonniert?

Ich habe kaum Newsletter abonniert. Blogs, die mir gefallen, folge ich via RSS-Feed, das ist viel einfacher und praktischer als hunderte von Newslettern, die mein Postfach verstopfen. Die Feeds kann ich sauber sortiert lesen, wenn ich Zeit dafür habe, eine Benachrichtigung über neue Beiträge benötige ich daher nicht. Außerdem finde ich, dass die wenigsten Blogger wirklich relevante Informationen via Newsletter versenden. Meist sind es doch nur die Beiträge der letzten Woche, das brauche ich nicht wirklich.

Mein Fazit

Ich mag E-Mail-Kommunikation.

Sofern sich die Menschen an gewisse Grundregeln halten finde ich es eine wunderbare Art sich miteinander auszutauschen. Für mich ganz wichtig: ein vernünftiger Betreff, eine aussagekräftige Signatur und ein sinnvoller Verteiler – die Details habe ich vor einiger Zeit hier zusammengefasst: Friday Five – You’ve Got Mail!

Und wenn es doch einmal etwas komplizierter wird, kann man ja immer noch zum Hörer greifen 🙂

Dies ist mein Beitrag zum Blogger-Alphabet: E wie E-Mail.

Foto: Rimma Zaynagova / shutterstock.com

4 Kommentare

  1. Ich beneide Dich um Dein aufgeräumtes Postfach.
    Meines ist voll. Zu voll.
    Das bedeutet nicht, dass ich die Mails nicht beantworte, aber
    viele mag ich einfach nicht löschen, bis die Zusammenarbeit,
    die Bestellung, der Auftrag abgeschlossen ist.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!
    LG Bine

    • Hi Bine,
      solche Mails verschiebe ich einfach in entsprechende Ordner – dann müllen sie meinen Posteingang nicht zu 🙂

      Lieben Gruß
      Heike

  2. Maxi sagt

    Hallo Heike,
    wenn ich Emails schreibe stelle ich mir immer einen angezogenen Menschen vor. Benutze ich keinen Betreff – ist er oben ohne, hat die Email keinen Inhalt, trägt der Mensch keine Hose und wird die Email mit keiner Signatur beendet, hat der Mensch leider keine Schuhe an.
    Für mich ist der Aspekt mit der Signatur auch sehr wichtig, da kann ich es voll und ganz nachvollziehen, dass du das nicht magst.
    danke
    Maxi

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