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Ausbildung im eigenen Betrieb – die günstigste Investition in die Wettbewerbsfähigkeit

Ausbildung im eigenen Betrieb
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Im Wettbewerb um die Gunst der Kunden und ein gutes Image greifen immer mehr Unternehmen auf Gütesiegel zurück. Es gibt hunderte davon. Für beinahe jede Branche und Produktgruppe.

Viele Verbraucher sind schon ganz verwirrt. Sie können kaum mehr Seriosität und Versprechen eines Gütesiegels überblicken, geschweige denn kontrollieren. Und tatsächlich sind viele davon blanke Augenwischerei.

„Wir bilden aus“ ist das beste Gütesiegel

Ein Gütesiegel gibt es, das garantiert seinem Nutzer absolute Sympathie und Wertschätzung. Jeder versteht es. Jeder, der in die Zukunft seines Unternehmens investieren will, kann es sich ins Schaufenster kleben, als Schild vor die Tür stellen oder auf seine Website setzen. Drei Wörter bloß: „Wir bilden aus.“

Wir wollen in diesem Artikel zeigen, wie Unternehmen von der Ausbildung im eigenen Betrieb profitieren.

Fachkräftemangel bedroht die Wirtschaftliche Entwicklung

Die Broschüre „Betriebliche Ausbildung – Jetzt aktiv werden“ der EU und der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung von 2015 geht davon aus, dass in Deutschland die Zahl junger Menschen in Ausbildung von 2005 bis zum Jahr 2030 um 20 Prozent zurückgeht. Gleichzeitig wird 2030 die Zahl von Menschen im erwerbsfähigen Alter von heute 50 Millionen auf 42 Millionen gesunken sein; der Trend ist weiter abfallend.

Fachkräftemangel stellt eine enorme Gefahr für wirtschaftliche Entwicklung dar.

Günstiger, loyaler, besser – die stärksten Argumente für die Ausbildung

Fünf starke Argumente sprechen für die Ausbildung im eigenen Betrieb:

1. Ausbildung sichert Fachkräfte

Viele Unternehmen tun sich schon heute schwer, stellen kompetent zu besetzen. Wer ausbildet, schafft sich seine eigenen Fachkräfte ­– und das sogar maßgeschneidert für die Bedürfnisse im eigenen Betrieb.

Man sollte heute nicht mehr davon ausgehen, dass andere Unternehmer einem die aufwändige Aufgabe abnehmen, Top-Nachwuchs auszubilden und dann einfach ziehen zu lassen. Es lohnt sich daher, im eigenen Betrieb eine Ausbildungs-Kompetenz aufzubauen.

Anbieter wie die AEVO Akademie helfen Unternehmen, die noch nicht ausbilden, diese Kompetenz zu erlangen und zu schärfen.

2. Ausbildung sichert und steigert die Wettbewerbsfähigkeit

Wer das Rennen um die besten Fachkräfte verliert, büßt auch schnell Qualität, Innovationskraft und letztlich Kunden und Umsatz ein. Unternehmen, die ihre Fachkräfte selbst ausbilden, können stets auf hochqualifizierte Kräfte zurückgreifen.

Deren Kompetenzen sind eine zentrale Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Qualifizierte Fachkräfte sind wirtschaftlich umso bedeutsamer, je höher ihr betriebsspezifisches Wissen ist und je schwieriger Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden sind.

3. Ausbildung spart Kosten ­– und Enttäuschungen

Manche Unternehmer fürchten Kosten und Aufwand für die Ausbildung. Tatsächlich spart man Geld. Bei einer Fachkraft, die man nach der Ausbildung im eigenen Unternehmen übernimmt, fallen unproduktive Einarbeitungszeiten weg. Der Mitarbeiter kennt schon alle Abläufe im Betrieb. Und vor allem kennen Sie als Unternehmer schon Ihren Mitarbeiter.

Wie viel Aufwand, Kosten und Zeit sind mit einem Rekrutierungs-Prozess verbunden. Und dann bleibt immer noch das Risiko, dass der extern eingestellte Mitarbeiter sich als Mogelpackung erweist. Dann beginnt der Prozess von vorne.

4. Ausbildung bringt loyale und leistungsbereite Mitarbeiter hervor

Engagement in Ausbildung fördert die Identifikation des Personals mit dem Betrieb. Dies betrifft nicht nur die Auszubildenden, sondern das gesamte Personal von Ausbildungsbetrieben. Denn Ausbildung setzt im gesamten Betrieb ein Signal: „Mein“ Unternehmen investiert in hochqualifizierte Fachkräfte und sichert so die Zukunft aller Arbeitsplätze im Unternehmen.

Menschen, die sich mit ihrem Betrieb identifizieren, sind loyal, arbeiten gerne und sind weniger wechselbereit. Auch das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. Denn jeder Mitarbeiter, der mit hoher Qualifikation und Wissen von der Fahne geht, stellt einen Schaden für das Unternehmen dar.

5. Ausbildung steigert die Attraktivität als Arbeitgeber

Der Wettbewerb um die besten Kräfte hat sich geändert. Immer öfter müssen die Unternehmen sich bei potentiellen Fachkräften bewerben – nicht mehr umgekehrt. Wer weiß, was er kann, fragt: „Warum sollte ich ausgerechnet bei Ihnen arbeiten?“

Ein Unternehmen, das eine hochwertige Ausbildung bietet, wird stets als attraktiver Arbeitnehmer wahrgenommen. Nicht nur bei potentiellen Arbeitskräften, sondern auch bei Kunden und in der Öffentlichen Meinung.

Denn wer ausbildet, kommt seiner sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung für die Zukunft nach. Das schafft Sympathie – somit wird Ausbildung zur günstigsten Imagewerbung.

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