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Mit der Telefonie in die Cloud und Kosten sparen

Cloud-Telefonie
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Als sich Siemens vor wenigen Jahren endgültig aus dem Geschäftsbereich Telefonie verabschiedete, war der Aufschrei groß. Ausgerechnet! 160 Jahre lang die Keimzelle des Konzerns.

Dabei hatten die Manager eines gerade noch rechtzeitig erkannt: Drahtgebundene Telefonanlagen sind ein Geschäftsmodell von vorgestern. Die Postkutschen der Kommunikations-Technologie. Investitionsaufwändig. Wartungsintensiv. Unflexibel. Und damit viel zu teuer.

Niemand wird mehr auf die Idee kommen, für etliche Milliarden gigantische Telefon-Kabelnetze zu vergraben. Im Grunde genommen sind das heute Bodenschätze, die auf neue Nutzung warten.

Cloud-Telefonie

Unternehmen, die mit ihrem Kapital was Besseres anzufangen wissen, setzen bei der Telekommunikation längst auf das Internet und die sogenannte Cloud-Telefonie. Die Technik des sogenannten Voice over IP (VoIP) bietet gleich eine ganze Reihe von Vorteilen.

Zum einen braucht es nur einen Breitband-Internet-Anschluss, um selbst eine Telefonanlage zu installieren. Zum anderen kann so eine Telefonanlage einfach mit dem Unternehmen mitwachsen. Mann muss nicht auf Vorrat viel Geld in eine herkömmliche Anlage stecken. Und wenn das Unternehmen mal umzieht, gibt es keine aufwändige Installation, die mitwandern oder zurückbleiben müsste.

Weil die Telefonie an den Internet-Anschluss gekoppelt ist, sind Nutzer weltweit unter der gleichen Nummer erreichbar. Mit entsprechenden Apps lassen sich auch Smartphones in VoIP-Systeme einbinden. Das ermöglicht zum Beispiel Mobil-Gespräche zum Tarif des Cloud-Anbieters.

Freilich, ein Verbindungs-Risiko gibt es: Ist die Internet-Verbindung gestört, funktioniert auch das Telefon nicht. Für sensible Bereiche, wie etwa Notrufnummern, sollten Anwender daher auch noch andere Verbindungen vorhalten.

Virtuelle Telefonanlagen

Besonders auf den Bedarf von Kleinen und Mittleren Unternehmen sind die virtuellen Telefonanlagen von Wirecloud konzipiert. Hier fallen keine Einrichtungsgebühren an, sondern nur ein monatlicher Festbetrag pro Nebenstelle. Außer einer einfachen Konfiguration für bis zu 5 000 Nebenstellen verspricht der Anbieter Abhörsicherheit und eine Abwicklung der Telefonie über ein Rechenzentrum in Deutschland.

Die Tarife der Internet-Telefonie sind in aller Regel wesentlich günstiger, als die von Anbietern herkömmlicher Telefonie. Experten empfehlen dennoch gerade bei vielen Telefonaten zum Mobilfunknetz den zusätzlichen Abschluss eines Flatrate-Vertrages. Bei Wirecloud lassen sich auch diese Verträge individuell abschließen. Für jede einzelne Nebenstelle kann der Nutzer Flatrates für das deutsche Fest- und Mobilnetz oder auch internationale Rufnummern einrichten.

Foto: kevin brine / shutterstock.com

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