Finanzen & Buchhaltung
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Checkliste für die Brokerwahl: so findet man den richtigen Broker.

Brokerwahl

Die Auswahl des richtigen Brokers für den Handel mit Wertpapieren ist fast schon eine Wissenschaft für sich geworden. Unstrittig ist, dass die Angebote der Banken und Sparkassen vor Ort in Bezug auf die Führung von Wertpapierdepots und die Kostenseite bei der Ausführung der Transaktionen im Grunde überholt und nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

Direktbanken haben das Ruder übernommen

Ein Brokervergleich macht auf einen Blick deutlich, dass es die Direktbanken und Onlinebroker sind, die heute die günstigsten Konditionen anbieten. Anleger handeln mit Wertpapieren, um Renditen zu erzielen. Mit diesen Renditen bessern sie ihr Einkommen auf.

Die Nettorendite eines Depots bezieht jedoch nicht nur den erwirtschafteten Gewinn an der Börse und mögliche Erträge aus Dividenden und Zinszahlungen mit ein, sondern auch die Kosten, die damit in Zusammenhang stehen. Dies sind in erster Linie die Kosten für die Depotführung und natürlich auch die Transaktionskosten. Für Anleger, welche dem Investment in Fonds den Vorzug geben, kommen mögliche Ausgabeaufschläge auf den Fondsanteil dazu. Je niedriger diese Kosten sind, um so höher ist zwangsläufig die Nettorendite des Depots.

Das günstigste Depot zu finden, ist relativ einfach. Die Eingabe der durchschnittlichen Ordervolumen und die Anzahl der Trades pro Jahr sind ausreichend, um eine erste Gegenüberstellung in Bezug auf die Gesamtkosten pro Jahr zu erhalten.

Diese Punkte sollte ein Broker erfüllen, um in die engere Wahl zu kommen:

  • Kostenlose Depotführung, zumindest für einen bestimmten Zeitraum.
  • Fixe Orderkosten oder eine Mischkalkulation, welche deutlich unter den Gebühren der Filialbanken und Sparkassen liegt.
  • Ein Fondsuniversum, nicht beschränkt auf eine oder wenige Kapitalanlagegesellschaften, mit einer hohen Anzahl von Fonds ohne oder mit stark rabattiertem Ausgabeaufschlag.
  • Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto mit einem Zinssatz deutlich über dem Marktdurchschnitt.
  • Keine Kosten für Limitänderungen oder sonstige Änderungen der Order.
  • Außerbörslicher Handel sollte zur Verfügung stehen.
  • Der Zugriff auf möglichst viele ausländische Börsenplätze ist für Profis relevant.
  • Versorgung der Anleger mit aktuellen Marktdaten, Analysen und Kurszielen sowie ein kostenloses Musterdepot sind ein Muss.

Dies sind nur die wichtigsten Kriterien, die für eine Brokerauswahl zugrunde gelegt werden sollten, machen aber deutlich, dass die wenigsten Institute in der Fläche diesen Anforderungen heute genügen. Der Produktverkauf hauseigener Investmentfonds steht im Vordergrund.

Foto: cohdra / morguefile.com

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