Personal & Weiterbildung
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Betriebsräte in Traditionsunternehmen

Betriebsrat

Egal, ob in einer Kapital- oder einer Personengesellschaft, der Betriebsrat ist als gewählte Interessenvertretung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das vom Gesetz geforderte Organ zur Durchsetzung demokratischer Strukturen im Unternehmen.

Auch wenn viele Unternehmen diese demokratische Instanz ’Betriebsrat’ immer noch mit einem skeptischen Blick beäugen – vielleicht mit dem (Irr)glauben, dass Erfolge der Vergangenheit sich auch zukünftig ohne Betriebsrat spielend wiederholen lassen – so wagen doch mehr und mehr auch erfolgreiche Traditionsunternehmen ein Umdenken in Richtung ‚Installieren eines Betriebsrates‘ (link: www.augsburger-allgemeine).

Was gestern noch galt, muss heute oder morgen nicht mehr richtig sein. Aus diesem guten Grund bieten Fortbildungsinstitute, wie das Poko Institut für Weiterbildung (link: www.poko.de) im westfälischen Münster, für die Betriebsratsarbeit, aber auch für die Unternehmensführung, die erforderlichen Schulungen und Seminare an, die eine bessere innerbetriebliche Kommunikation zur Umsetzung gemeinsamer Ziele im Sinn hat. Auch hinwirkend auf die anstehenden Betriebsratswahlen im Frühjahr 2014.

Traditioneller Erfolg ist kein Selbstläufer

Es hat sich in allen Segmenten unseres Lebens herausgestellt, dass das Festhalten an traditionellen Hierarchien nicht mehr so recht in unsere Zeit passt. Auf eine moderne Unternehmensführung übertragen bedeutet das: die Beibehaltung von guter Tradition und Bewährtem, bei gleichzeitigem Einlassen mit neuen Formen und demokratisch strukturierten Führungsmechanismen, wie das Einbinden eines gewählten Betriebsrates. Ein nur vordergründig erscheinender Spagat der absolut realistisch ist und dem Unternehmen bei genauer Analyse wirtschaftliche, aber auch soziale Vorteile bringt.

Das hat sich wohl auch Veronika Peters, Firmenchefin der gleichnamigen Haustechnikfirma aus Ingolstadt (link: www.gebr-peters.de) zum Leitgedanken zukünftiger Unternehmensführung gemacht, als sie ihr Versprechen einlöste, nach 110 jähriger Firmengeschichte ohne Interessenvertretung der Belegschaft, der Bildung eines fünfköpfigen Wahlvorstandes mit anschließender Betriebsratswahl zuzustimmen.




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Ein Schritt, der nicht nur von der zuständigen Gewerkschaft IG Metall (link: www.igmetall.de), sondern ganz besonders von allen 470 Mitarbeitern begrüßt wurde. Es steht doch außer Frage, dass die Firmenleitung auch weiterhin das erfolgreiche Familienunternehmen ’leiten’ wird. Aber wenn es zukünftig um Personalfragen, Kündigungsschutz und Umstrukturierungen geht, stehen neben den wirtschaftlich unabdingbaren Entscheidungen, die dann in Absprache mit dem Betriebsrat getroffen werden müssen, immer auch die demokratische Einlassung aus Sicht der anderen Perspektive.

Branchenspezifische Innovationsprozesse gehen nicht nur die Geschäftsleitung, sondern auch die Beschäftigten etwas an. Die Einbeziehung der Mitarbeiter in firmeninterne Prozesse und Themenfelder weckt Interesse am erfolgreichen Fortbestand des Unternehmens. Das Ergebnis ist eine bessere Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Immer vor dem Hintergrund sozialer Ausgewogenheit.

Mit den Rechten kommen auch die Pflichten und umgekehrt

Die demokratische und ethische Stärke des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) fordert den Betriebsrat und die Unternehmensführung gleichermaßen. Der Betriebsrat als demokratische Keimzelle birgt für das Unternehmen sichtbaren Gewinn. Und der liegt nicht nur im wirtschaftlichen Bereich.

Deshalb sind Traditionsunternehmen wie das von Veronika Peters gut beraten, wenn sie die Tür zur Mitbestimmung öffnen. Ihr Beitrag zu einem demokratischen Miteinander lohnt sich für alle. Eine perfekte Hilfe zu diesem Schritt finden Sie bei den geschulten und professionellen Mitarbeitern fachkundiger Weiterbildungsinstitute wie das Poko-Institut in Münster.

Foto: STILLFX / shutterstock

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