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Selbstständig oder freiberuflich – der Überblick über die Finanzen zählt

Überblick über die Finanzen

Deutschland war bisher immer ein Land der Gründer und des Mittelstands. Doch die Neugründungen haben einen erschreckenden Tiefstand erreicht, wie der Gründerreport des DIHK Ende Juni 2014 aufzeigt.

Die gesetzlichen und steuerlichen Anforderungen machen das Leben eines Jungunternehmers zunehmend schwerer. Auf hilfreiche Unterstützung in der Finanzplanung und Buchhaltung mit intelligenten Software-Lösungen sollte daher niemand verzichten.

Laut DIHK ist die Gründungsneigung in Deutschland aufgrund der anhaltend guten Arbeitsmarktlage und des hohen Bürokratie-Aufwandes auf einen historischen Tiefststand gesunken. Ging der Gründerreport 2013 noch von einer konsolidierten Zahl von 345.000 Firmengründungen aus, berichten die 80 IHKs im Report 2014 nur von 234.000 Gründergesprächen.

Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), warnt angesichts der Ergebnisse: „Zur Fachkräftelücke kommt die Unternehmerlücke.“ Grund sei unter anderem die verstärkte Bürokratie für den Mittelstand, als Beispiel nannte er: „Warum müssen Gründer zwölf Umsatzsteuervoranmeldungen im Jahr abgeben und etablierte Unternehmen nur vier?“ Die Politik sei in der Pflicht, nun endlich zu handeln.

Der KfW-Gründermonitor 2014 hat eine leichte Steigerung der Neugründungen ermittelt, jedoch nur aufgrund der deutlichen Zunahme der Nebenerwerbsgründer. Positive Ergebnisse des Gründermonitors sind zum einen, dass die Neugründungen, die explizit mit einer Geschäftsidee starteten, mit 53 Prozent zunahmen (2012: 47%, 2011: 35%) und dass der Frauenanteil bei Gründungsprojekten auf 43 Prozent stieg.

Laut KfW Gründungsmonitor überleben bei den Startups 32 Prozent die ersten drei Jahre nicht. Bei den Gründungen mit mehr als einer Person wurden zwei Hauptgründe ermittelt: Schwierigkeiten im Team und fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Bei allein arbeitenden Selbstständigen führen somit die fehlenden kaufmännischen Kenntnisse zu existenziellen Problemen. Zu den Grundelementen wirtschaftlichen Handelns gehört unter anderem: Businessplan aufstellen, laufende und unregelmäßige Kosten ermitteln, Finanzierung und Liquidität sicherstellen sowie rechtliche und steuerliche Belange klären.

Das sind Aufgaben und Anforderungen, die häufig mit den kreativen Geschäftsideen der Gründer nicht viel zu tun haben; die fachliche Expertise liegt auf einem anderen Gebiet. Diese betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse sichern jedoch das Überleben in der Selbstständigkeit.

Professionelle Unterstützung in allen Bereichen wahrnehmen

Für die einzelnen Gebiete der betriebswirtschaftlichen Anforderungen gibt es vielfältige Informationen und Unterstützung, auf die Gründer und Selbstständige zurückgreifen sollten, um sich wichtige Kenntnisse in der wirtschaftlichen Führung anzueignen und kontinuierlich auszubauen. Gerade durch das Internet ist Hilfe nur einen Klick entfernt.

Die zahlreichen Gründer- und Selbstständigen-Portale bieten neben aktuellen Informationen auch umfassende Serviceteile zu den einzelnen Schwerpunkten. Auch Lexware hat ein Portal für Existenzgründung aufgebaut. „Vor allem die übersichtlichen Checklisten zu Themen wie Bankgespräch, ABC-Kundenliste, Preisgestaltung, Angebote vergleichen oder Reisekosten werden häufig heruntergeladen und sind beliebte Leitfäden“, bestätigt Norbert Pfaff, Gesamtprojektverantwortlicher bei Lexware.

Für das laufende Geschäft zählt aber eine Tatsache besonders: Als Verantwortlicher muss man seine Finanzen jederzeit im Blick haben, um bei Fehlentwicklungen rechtzeitig gegensteuern zu können. Hier leistet leistungsstarke Software, die einen Überblick über die aktuellen Einnahmen und Ausgaben bereitstellt, wertvolle Hilfe.




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Für diesen Zweck eignen sich verständlich aufgebaute und einfach zu nutzende Software-Lösungen, wie büro easy von Lexware. Der Sinn dieser selbsterklärenden Anwendung ist nicht, sich selbst zum Buchhalter weiterzubilden – für Fachthemen sollten Fachleute zu Rate gezogen werden. Doch allein durch die strukturierte Erfassung von Fixkosten, Belegen und Lieferantenrechnungen sowie die Erstellung der Angebote und Rechnungen aus dem System, kann die Software jederzeit eine Datenauswertung zur Finanzplanung und Kontrolle machen, automatisch über das ELSTER-Portal eine amtlich anerkannte Umsatzsteuer-Voranmeldung erstellen und zum Jahresende via DATEV-Schnittstelle die Daten an den Steuerberater senden. Ohne buchhalterische Vorkenntnisse voraus zu setzen, wird jeder Anwender systematisch an den Aufbau herangeführt und lernt damit, auch seine finanzrelevante Ablage sinnvoll zu strukturieren. „Die Lösung büro easy ist der digitale Buchhalter für alle Nicht-Buchhalter. Sie führt den Nutzer durch die verschiedenen Arbeitsschritte und enthält viele Zusatzinformationen und Standardvorlagen“, erläutert Norbert Pfaff weiter.


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Überdies kann die Software sowohl die Einnahmen-/Überschussrechnung als auch die Bilanzierung vollziehen. Denn solange der Gewinn 50.000 Euro oder der Umsatz 500.000 Euro aus einer Selbstständigkeit nicht überschreitet, genügt die „vereinfachte Buchführung„, die sogenannte Einnahmenüberschussrechnung (EÜR). Freiberufler und Selbstständige im Sinne des Einkommensteuergesetzes §18 dürfen die EÜR-Privilegien sogar unabhängig von Gewinn- und Umsatzgrenzen in Anspruch nehmen. Ab dieser Gewinn- und Umsatzgrenze wird für die meisten Selbstständigen eine kaufmännische Buchführung mit Betriebsvermögensvergleich („Bestandsvergleich“), Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und einer Bilanz fällig.

Immer auf dem neuesten steuerrechtlichen Stand – auch für 2014

Was viele Klein- und Jungunternehmen bei dem Thema Steuern abschreckt, sind ständige Neuregelungen und modifizierte Gesetze. Die Angst, etwas falsch zu machen und rechtliche Konsequenzen zu tragen, führt dazu, dass die das Thema verdrängen – auf Kosten notwendiger Transparenz und nützlichen Wissens.

So änderte sich zum 1. Februar 2014 das allgemein gültige deutsche Zahlungsverfahren mit der SEPA-Umstellung auf ein neues in der Euro-Zone einheitliches Zahlungsverfahren für Überweisungen und Lastschriften: Alle Kontonummern wurden auf das 22-stellige IBAN-Format umgestellt. Das Umstellenund den Online-Abgleich der neuen Lastschrift-Verfahren unterstützt büro easy automatisch.

Zudem sind Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2013 verpflichtet, ihre Jahresabschlüsse als sogenannte E-Bilanz elektronisch an die Finanzbehörden zu übermitteln. Betroffen sind laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO AG rund 1,37 Millionen bilanzierende Firmen in Deutschland – unabhängig von ihrer Rechtsform. Dabei handelt es sich vor allem um Einzelunternehmen, Kapital- oder Personengesellschaft – aber auch viele Selbstständige, Gewerbetreibende und gemeinnützige Organisationen, sofern sie eine Bilanz aufstellen. Die zu übermittelnden Datensätze folgen dabei genauen amtlichen Vorschriften und werden im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) versendet. Diese Übertragung und die Daten-Zusammenstellung für GuV und Bilanzierung übernimmt entsprechend ausgestattete Buchhaltungssoftware.

Sogar aktuelle Veränderungen wie die steuerlichen Änderungen für Übernachtungen und der Ermittlung der Pauschalen für Inland- und Auslandsgeschäftsreisen ab 2014, sind im System hinterlegt. „Hier hat Lexware den einzigartigen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb, dass das Know-how der rund 1.000 Steuer- und Wirtschaftsrechtsexperten der Haufe Gruppe in die Entwicklung und ständige Aktualisierung unserer Buchhaltungslösungen einfließt“, verdeutlicht Norbert Pfaff die Besonderheiten von büro easy. Mit den automatischen Updates ist die Software zeitnah immer auf dem aktuellen Stand der Gesetze.

Viele Fakten und Erfordernisse im täglichen Leben eines Freiberuflers, Selbstständigen und Gründers sprechen für eine aktuelle Buchführung, die jederzeit einen Überblick über die Geschäftssituation verschafft. Und mit einer leistungsstarken Software-Lösung ist sie schnell, einfach und intelligent zu bewältigen. Scheitern aufgrund chaotischer Buchhaltung und unvollständiger Finanzplanung war gestern.

Foto: LoboStudioHamburg / pixabay.com

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