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Rund ums Bloggen: D wie Design

Design

Anne Schwarz von neontrauma hat für 2016 ein tolle Aktion gestartet: das Blogger-Alphabet! Alle zwei Wochen gibt sie ein Blogger-Thema zu den Buchstaben A – Z vor und lädt andere Blogger ein, sich mit ihren Gedanken zu beteiligen.

In Woche 4 geht es um D wie Design.

Daher erzähle ich heute ein wenig von meinen Erfahrungen mit der Gestaltung von Blogs, mittlerweile nutze ich ja schon das dritte Design im Unternehmerhandbuch 🙂

Was zeichnet ein gutes Blogdesign für dich aus?

Für mich gibt es beim Blogdesign eigentlich nur zwei Kriterien: es muss übersichtlich sein und mobil lesbar, d.h. responsive. Seiten, die ich am Handy nicht lesen kann, wandern ganz sicher nicht auf meine Standard-Leseliste, das ist mir zu anstrengend.

Zum Glück sind alle Themes von Elma Studio responsive, da müssen wir uns überhaupt keine Sorgen machen, die nutzen wir daher schon lange. Bei den Handbüchern haben wir uns im Sommer für das Zuki-Theme entschieden, das passt durch seinen Magazin-Charakter ganz wunderbar zu einem Handbuch. Für nicmag kommt das Namba-Theme zum Einsatz, denn dieser Blog hat einen ganz anderen, viel persönlicheren Charakter als die Handbücher.

Thema Übersichtlichkeit: da hat jeder seine eigenen Vorstellungen, wie er eine Website angeht. Grundsätzlich gibt es aber meist oben und seitlich (links oder rechts) eine Menüführung. Das sind die Leser gewohnt und ich denke, man sollte sich daran auch orientieren. Wir wollen die Leser ja nicht verwirren, sondern ihnen einen einfachen Weg durch unsere Magazine bieten.

Was ich außerdem hasse sind blinkende Banner und Pop-Ups, zu viele verschiedene und zu kleine Schriften und Farben, die nicht zueinander passen. Auch hellen Text auf dunklem Untergrund finde ich schwierig. Das kann man meist nur ganz schwer lesen.

Es muss ja nicht jeder Blog so ein reduziertes Design haben wie unmus, welches übrigens ebenfalls auf einem Theme von Elma Studio basiert (Suidobashi), aber zu viel „Gestaltung“ ist hinderlich beim Lesen.

Mein No-Go beim Bloglayout: wenn das Design den Inhalt erschlägt! Klick um zu Tweeten

Welche Tipps kannst du Blog-Einsteigern mit auf den Weg geben?

Mein Tipp für Anfänger: bei WordPress gibt es ganz viele tolle Themes (Layouts) die kostenlos sind. Nehmt lieber eines, was nicht zu überfrachtet ist. Guckt euch an, welche Optionen es mitbringt (Widgets, Styles, Vorbereitung für PlugIns etc.), denn ein Theme-Wechsel ist immer eine Menge Arbeit.

Wichtig ist auch der Support, gerade am Anfang. Guckt euch im Support-Bereich des Themes an, wie lange da Fragen schon offen sind. Mehrere Monate ist sicher kein gutes Zeichen. Und natürlich das letzte Update – ist es zu lange her, dann kann das Sicherheitsrisiken beinhalten und das will man doch nicht.

Wir sind beim Elternhandbuch z.B. mit dem Yoko-Theme von Elma Studio gestartet. Das kann ich wirklich empfehlen.

Was ist dir bei deinem eigenen Bloglayout wichtig?

Das Unternehmerhandbuch war schon immer ein Nachschlagewerk zu Business-Themen und kein persönlicher Blog. Dafür erscheint mir ein eher neutrales Design am geeignetsten.

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Das ist für mich sowieso am wichtigsten, dass der Look zum Inhalt passt. Daher kann es hier gar keine eindeutige Empfehlung geben. Ein Magazin muss schließlich ganz anders aufgebaut sein als eine Fotografen-Seite oder ein Food-Blog. Mal ist der Text wichtiger, mal die Bilder, es kommt ganz darauf an, worüber man schreibt und was man zeigen möchte.

Gestartet bin ich damals bei WordPress.com mit dem Paperpunch-Theme. Eine Sidebar rechts, die Beiträge links und oben drüber die Menüführung. Alles klar und einfach strukturiert, das hat mir gefallen.

Irgendwann habe ich dann aber gemerkt, dass ich gerne zwei Sidebars hätte und das Thema „Responsive Design“ wurde ebenfalls wichtig. Mit dem Umzug auf den eigenen Server hatte ich dann natürlich mehr Auswahl als bei WordPress.com. So bin ich auf das Tatami-Theme gestoßen. Optisch dem Paperpunch immer noch ein wenig ähnlich, aber viel moderner und mit viel mehr Features unter der Haube. Den Umbau gab es zum 3. Geburtstag vom Unternehmerhandbuch 🙂

Im Sommer 2015 haben meine Blogpartnerin Nicole und ich dann überlegt, wie wir das Elternhandbuch moderner gestalten könnten. Nicoles Wunsch: die ganze Bandbreite der Themen schon auf der Startseite zeigen. Damit neue Besucher sofort einen Eindruck erhalten, was sie bei uns erwartet. Ein sehr kluger Ansatz!

So kamen wir auf Zuki, ein klassisches Magazin-Theme. Großartig, wie flexibel man dieses Theme gestalten kann. Nach einigen Modifikationen ist es jetzt auf allen drei Handbüchern im Einsatz (Unternehmerhandbuch, Elternhandbuch und Ernährungshandbuch). Seit neuestem nutzt auch unsere Servermitbewohnerin Suse mit ihrem Stiefmutterblog dieses Theme 🙂

Bei allen drei Handbüchern haben wir uns jeweils passend zum Inhalt für eine Farbwelt entschieden. Diese nutzen wir für die Logos und einige grafische Elemente (Graubraun im Unternehmerhandbuch, Türkisblau fürs Elternhandbuch und ein dunkles Grün für das Ernährungshandbuch). Auch in den mobilen Ansichten kommt sie teilweise zum Einsatz.

Insgesamt arbeiten wir jedoch nicht zu sehr mit Farben, da unser Fokus vor allem auf schönen Bildern liegt. Die kommen natürlich auf einem eher neutralen Design am besten zur Geltung.

Die Bilder waren mir schon immer extrem wichtig. Zum Glück habe ich eine Kooperation mit shutterstock, so dass ich immer unter echten Profi-Fotos wählen kann! Ein schönes Bild und auch das trockenste Thema wird gleich ein wenig leichter – ganz wichtig vor allem im Unternehmerhandbuch.

Was für Anpassungen hast Du an deinem Theme vorgenommen?

Jedes Mal, wenn ich ein neues Theme nutze, passe ich die Breite der Sidebars an, damit Werbeanzeigen vernünftig angezeigt werden können. Eine Standardbreite bei vielen Anzeigengrößen sind 300 Pixel, leider haben viele Themes eine geringere Sidebar-Breite. Warum eigentlich?

Das hat natürlich zur Folge, dass ich den Rest des Platzes auf der Seite ebenfalls neu verteilen oder erweitern muss. Meist stelle ich die Breite des Text-Blogs auf ungefähr 840 Pixel ein, sonst wird es abzüglich des Abstands zu den anderen Elementen zu schmal für den Text.

Bei Zuki musste ich danach zum Glück nicht mehr ganz so viel anpassen, nur ein paar Schriftgrößen und die Integration des PageNavi-Plugins waren noch zusätzlich nötig. Die Gestaltung der Startseite mit ihren vielen Optionen und Einstellungsmöglichkeiten ist im Lieferumfang enthalten.

Mein Fazit

Aktuell liebe ich das Design unserer Handbücher sehr. Die Bilder kommen super zur Geltung und wir können die ganze Themenvielfalt zeigen, die wir bieten. Mal gucken, wie lange das vorhält 🙂

Dies ist mein Beitrag zum Blogger-Alphabet: D wie Design.

Foto: Rimma Zaynagova / shutterstock.com

3 Kommentare

  1. Hallo Heike,
    bei vielen Beiträgen über das Design kristallisiert sich doch meist das schlichte, nicht zu überladene heraus. Gut das es diese Aktion gibt, habe als erstes mein Blog Hintergrundbild entfernt.
    Man ist ja manchmal so „verliebt“ in seine eigenen Ideen, das man sich erst gar keine Gedanken macht, ob das auch anderen gefällt.
    Aber ich bin ja lernfähig. Ich mag es ja auch lieber schlicht, ich komme schließlich wegen der Beiträge und Fotos!
    Liebe Grüße und einen schönen Start in den jetzt hoffentlich beginnenden Frühling
    Kirsi

  2. Pingback: Rund ums Bloggen: D wie Design | Heikes Projekte

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