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Rund ums Bloggen: M wie MediaKit

MediaKit

Ein MediaKit ist ein Dokument, welches die wichtigsten Fakten rund um einen Blog übersichtlich zusammenfasst. Es zeigt z.B. die Blogreichweite, Informationen über die Leser, die Blog-Themen oder auch die Artikelfrequenz.

Kurz: es ist die Zusammenfassung all dessen, was einen Blog so einzigartig und wertvoll macht.

Hier ein paar Anregungen zum Thema „M wie MediaKit“ 🙂

Was gehört in ein MediaKit?

Angaben zur Reichweite und Sichtbarkeit im Netz sollten in jedem guten MediaKit eines Blogs enthalten sein. Welche Zahlen man dafür nimmt ist  leider nicht ganz eindeutig gereglet, da hat jeder so seine eigenen Vorlieben.

Wir nutzen daher die Daten von verschiedenen Quellen:

  • Google Analytics: Seitenaufrufe, Sitzungen, Nutzer, Neue Sitzungen, Verweildauer und Demografische Merkmale (immer den Durchschnitt pro Monat auf Basis der letzten 3 Monate)
  • XOVI: OVI, Keywords, und Indexierte Seiten (wir nutzen hier die google.de-Variante, da unsere Seiten das Zielgebiet Deutschland haben)
  • Ahrefs: Domain Rating, URL Rating, Backlinks und Referring Domains
  • MOZ: Domain authority und Page authority
  • Zusätzlich haben wir die Daten von Alexa, Sistrix, Seodiver, Seokicks und SEOmoz in unser MediaKit aufgenommen.
  • Social Media: natürlich nennen wir auch die Anzahl der Follower auf unseren wichtigsten Social Media Kanälen facebook, twitter, google+ und pinterest

Außerdem gibt es je nach Blog viele weitere Informationen, die wichtig sind, um sich ein gutes Bild zu machen. Dabei kommt es jedoch ganz darauf an, um was für einen Blog es sich handelt. Persönliche Blogs müssen da ganz andere Schwerpunkte setzen als unsere Handbücher.

Bei uns steht z.B. nicht so sehr die Person der beteiligten Autoren im Fokus, sondern viel mehr unsere Themen und Leser. Daher gibt es in unserem MediaKit eine Kurzvorstellung des jeweiligen Handbuchs, eine Aufzählung unserer Themenschwerpunkte, die Anzahl der bereits erschienen Beiträge und deren Veröffentlichungs-Frequenz, sowie eine Beschreibung der jeweiligen Zielgruppe.

Neben den Informationen kann man in seinem MediaKit natürlich auch optische Elemente nutzen, um den Blog im rechten Licht glänzen zu lassen. Gerade bei Food- oder Foto-Bloggern sind hochwertige Fotos ein MUSS! Das gesamte Design sollte den Inhalt des Blogs widerspiegeln – schließlich dient das MediaKit der Werbung für euren Blog und soll Lust auf diesen machen 🙂

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Ein paar gute Anregungen zum Thema MediaKit findet ihr u.a. hier:

Wie oft sollte man sein MediaKit aktualisieren?

Auch hier gibt es keine eindeutige Regel. Das muss jeder Blogger für sich entscheiden.

Wir finden, dass eine Aktualisierung alle 3 Monate völlig ausreichend ist. Zumal es ja auch immer ein wenig Zeit erfordert die ganzen Zahlen zusammen zu tragen und aktuelle Screenshots zu erstellen …

Eigene Seite, Download oder Versand als PDF – wie verbreitet man sein MediaKit?

Schon wieder – es gibt keine Regel!

Natürlich ist es für externe Interessenten am Einfachsten, wenn alle Angaben direkt im Blog zu finden sind. Egal ob als eigene Seite oder PDF-Download.

Wir haben uns jedoch bewusst dagegen entschieden, da wir gerne wissen möchten, WER sich da so für unsere Handbücher interessiert. Wir mögen den direkten Kontakt einfach viel lieber, als anonyme Downloads. Außerdem kann man so auch direkt Fragen beantworten und auf eventuelle Wünsche der Interessenten eingehen 🙂

Fazit

Ein gutes MediaKit ist die Essenz des eigenen Blogs! Klick um zu Tweeten

Das gilt nicht nur für externe Interessenten – auch für uns selbst liefert die regelmäßige Beschäftigung mit unseren Zahlen und Inhalten wertvolle Hinweise, wie wir unsere Handbücher noch besser und wertvoller gestalten können.

Dies ist mein Beitrag zum Blogger-Alphabet: M wie MediaKit.

Foto: Rimma Zaynagova / shutterstock.com

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