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Rund ums Bloggen: Z wie Zeit

Z wie Zeit

Anne Schwarz von blogdings hat für 2016 ein tolle Aktion gestartet: das Blogger-Alphabet! Alle zwei Wochen gibt sie ein Blogger-Thema zu den Buchstaben A – Z vor und lädt andere Blogger ein, sich mit ihren Gedanken zu beteiligen.

In dieser Woche geht es um Z wie Zeit.

Zur Orientierung oder Inspiration stellt Anne ein paar Fragen, die ich im Folgenden einfach mal beantworte 🙂

Wie viel Zeit investierst du in das Bloggen?

Ich investiere sehr viel Zeit ins Bloggen, da es sich in den letzten Jahren zu einem Teil meines Berufs gemausert hat. Neben meiner Tätigkeit als Unternehmensberaterin arbeite ich mittlerweile als Autorin & Herausgeberin von drei Fachmagazinen. Das kann ich nicht so nebenbei erledigen.

Außerdem wohnen noch zwei weitere Blogs auf meinem Server (nicmag und der Stiefmutterblog), darum muss ich mich auch zwischendurch kümmern, wenn die Technik streikt oder mal wieder das große Monatsaufräumen angesagt ist.

Insgesamt habe ich im Jahr 2016 mehr als 900 Stunden mit Online-Tätigkeiten verbracht. Das ist über die Hälfte meiner gesamt Arbeitszeit!

So ist das eben, wenn man sein Hobby zum Beruf macht 🙂

Verbringst du mehr Zeit damit, andere Blogs zu lesen, oder mit der Arbeit an deinem eigenen Blog?

Nun ja, wenn ich mehr Zeit mit Lesen verbringen würde, als mit dem Kümmern um meine eigenen Blogs, dann käme ich zu gar nichts mehr …

Trotzdem ist Lesen ein ganz wichtiger Bestandteil meiner täglichen Arbeit, denn das aller aller wichtigste beim Bloggen ist, immer wieder neue und interessante Themen zu finden. Was interessiert meine Leser? Was interessiert mich? Gibt es aktuelle Themen, die meine Leser betreffen?

Das wichtigste hier: Lesen! Egal ob im Internet, Zeitschriften oder Bücher, nur wer sich immer wieder neuen Input holt kann auch interessante Themen entwickeln. Für die unterschiedlichen Formate meines Lesefutters habe ich folgende Helferlein im Einsatz:

Blogs und Online-Magazine: hier habe ich den jeweiligen RSS-Feed via Outlook abonniert. Da muss ich nicht nach Informationen suchen, sondern die Themen, die mich interessieren kommen von alleine bei mir an. Sehr praktisch. Außerdem kann ich die wirklich spannenden Artikel gleich in meinen „Inspirations-Ordner“ verschieben, so geht nichts verloren, auch wenn ich erst später Zeit zum Lesen finde.

Zeitschriften: ganz ehrlich? Ich lese kaum noch Print-Magazine. Lediglich das Unternehmer-Magazin „impulse“ habe ich abonniert, denn es deckt genau die Interessen meiner Zielgruppe (und natürlich auch meine) ab. Kann ich wirklich jedem Unternehmer empfehlen! Damit mir die interessanten Themen nicht verloren gehen reiße ich die entsprechenden Seiten raus und lege sie ganz ordentlich in beschriftete Klarsichtmappen ab. So habe ich immer alles zum Thema beisammen, wenn mich die Schreiblust überfällt. Bisschen old school, aber es funktioniert.




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Bücher: Fachliteratur lese ich regelmäßig. Vor allem, wenn ich in ein Thema tiefer einsteigen möchte. Aktuell auf meinem Schreibtisch: The Yahoo! Style Guide: The Ultimate Sourcebook for Writing, Editing, and Creating Content for the Digital World .

Hier reiße ich natürlich nicht einfach die Seiten raus, sondern mache mir zusammenfassende Notizen in einem kleinen Buch, damit ich diese später weiter verwenden kann. Oft ist es ja so, dass andere keine Zeit haben das komplette Buch zu lesen und sehr dankbar sind, wenn ich ihnen die Essenz des Inhalts frei Haus in meinem Unternehmerhandbuch liefere. Kleine Klebezettel an den wichtigsten Stellen des Buchs helfen mir zusätzlich, die wichtigsten Punkte später wieder zu finden.

Um welche Tageszeit bloggst du am liebsten, wann bist du am produktivsten?

Tja, ich bin ja nicht so der Frühaufsteher, also sitze ich meist erst ab 10 Uhr am Schreibtisch und checke erst einmal meine Mails und Konten, um ein bisschen ins Arbeiten rein zu finden. Wann ich dann wirklich an welchem Tag mit dem Schreiben anfange ist von der Tagesform abhängig. Manchmal geht’s sofort los, manchmal auch erst um 22 Uhr abends. Da gibt es keine Regel und das ist gut so.

Gibt es eine bestimmte Uhrzeit, um die du deine Blogposts oder Social Media-Nachrichten bevorzugt online stellst?

Da ich mittlerweile 3 Online-Magazine betreue, ist Struktur zu einem wichtigen Thema geworden. Ohne Struktur und Ordnung würde ich komplett den Überblick verlieren. Außerdem liegt es mir, eine gewisse Regelmäßigkeit in meine beruflichen Abläufe zu bringen.

Daher haben wir uns vor einiger Zeit hingesetzt und folgende Regeln für uns erarbeitet:

  • Im Unternehmerhandbuch gehen die Beiträge immer zwischen 9 und 10 Uhr online. Da haben wir immer die meisten Besucher, das hat sich in den letzten 6 Jahren gezeigt. Wahrscheinlich sitzen die Unternehmer dann mit einem Kaffee in der Hand am Schreibtisch und machen die erste kleine Pause oder so 🙂
  • Im Elternhandbuch gehen die Beiträge ein wenig früher online, so zwischen 8 und 9 Uhr. Dann sind die Kinder in der Schule und die Eltern gönnen sich eine kleine Pause zwischendurch.
  • Das Ernährungshandbuch ist ja noch sehr jung, daher habe ich hier noch keine echten Erfahrungswerte, wann die Leser wirklich zu Besuch sind. Aktuell gehen die Beiträge dort auch einfach zwischen 9 und 10 Uhr online, aber das kann sich jederzeit ändern.

Es ist nicht so, dass wir uns an diese Regeln sklavisch halten, aber als Richtlinie funktionieren sie super 🙂

Fazit

Ich blogge beruflich, das zeigt sich natürlich auch beim Thema Zeit. Wäre das ganze nur mein Hobby, sähe es bestimmt anders aus.

Und damit ich Zeit für meine echten Hobbies habe, ist vor allem das Thema Zeitmanagement ganz wichtig für mich. Sonst käme ich ja gar nicht mehr zum Tennis spielen und das geht nicht!

In diesem Sinn: ich mache jetzt mal Pause und kümmere mich zwischen den Jahren ausschließlich um private Dinge 🙂

Dies ist mein Beitrag zum Blogger-Alphabet: Z wie Zeit.

Foto: Rimma Zaynagova / shutterstock.com

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