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Mobile Datenerfassung: Turbo für die Effizienz

mobile Datenerfassung

Jeder, der sich noch an eine Welt ohne Internet erinnern kann, wird den Erstkontakt mit mobiler Datenerfassung wahrscheinlich als Aha-Moment in Erinnerung haben.

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Heute ist sie in modernen Business-Prozessen nicht mehr wegzudenken.

Devices für mobile Datenerfassung bestimmen den Alltag

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Ein angesagtes Großcafé in der Brüsseler Innenstadt, Ende der Achtziger. Der Kellner kommt nicht mit Block und Stift, um die Bestellung aufzunehmen. Er tippt sie stattdessen in ein Gerät mit einem Volumen von etwa zehn iPhone 12 Max Pro.

Damals durfte man noch fragen, was er da macht. Heute ist es für jeden Fünfjährigen eine Selbstverständlichkeit, dass die Daten so an den Zentralrechner übermittelt werden. In diesem Fall also an die Bar.

Jeder Paketbote hat sie. Die jungen Leute, die Bier und Wasser bis vor die Haustür schleppen, sind damit ausgestattet. Und neuerdings laufen in ausgewählten Supermärkten die Kunden mit einem Device für die mobile Wareneingabe durch die Regale.

Eigentlich ist es ein Meisterstück kreativer Logistik, dass es früher auch mit Fax, Papier und Schreibmaschine möglich war, Warenströme zu lenken, Lagerbestände zu erfassen und ein Paket von A nach B zu bringen.

Mobile Datenerfassung spart in der Gastronomie Laufwege und Gespräche

Früher war es allerdings auch leichter, zentrale Erfassungsstellen zu umgehen. So mancher Wirt weiß ein Lied davon zu singen. Die Fortschrittlichsten der Branche verzichten deswegen sogar schon auf das mobile Interface für den Service und lassen die Gäste auf dem eigenen Smartphone bestellen.

Das hat darüber hinaus den Vorteil, dass ein Gang weniger zum Tisch erforderlich ist. Eingespart wird in dem Fall übrigens nicht nur die nicht zurückgelegte Wegstrecke, sondern möglicherweise auch die Zeit, die es braucht, wenn ein Gast „schnell“ noch einen Schwank aus seiner Jugend loswerden möchte – obwohl sich im Hintergrund die Bestellungen stapeln.

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Maximale Effizienz

Effizienz ist das Zauberwort bei der mobilen Datenerfassung:

  • Doppelte Datenerfassung mit allen möglichen Fehlerquellen entfällt
  • Eingabefehler werden z. B. durch eine Plausibilitätsprüfung vermieden
  • Medienbrüche gehören der Vergangenheit an
  • Die Datenbasis ist immer aktuell
  • Die Lagerverwaltung kann optimiert werden

Plattformübergreifende Automatismen

Die mobil gesammelten Daten laufen in der Regel in einem ERP-, CRM– oder Warenwirtschaftssystem zusammen, werden dort zentral erfasst, verarbeitet und ausgewertet. So können auch Material-Bestellungen und Rechnungswesen automatisiert werden. Schlecht für die klassische Buchhalter-Kaste, gut für die Kostenoptimierung.

Wie diese Daten ins System kommen, ist flexibel. Da heute – bis auf Menschen – eigentlich alles mit einem Barcode versehen ist, haben Barcode-Scanner bei der mobilen Erfassung eine zentrale Bedeutung. Aber auch Transponder und manuelle Eingabe sind aus dem Alltag der Plattform-übergreifenden, mobilen Datenerfassung nicht wegzudenken.

Zuverlässigkeit entscheidet über Erfolg oder Insolvenz

Mobile Datenerfassung in der Industrie ist auch im Pandemie-Business ein vieldiskutiertes Thema, weil sich schnell gezeigt hat, dass Staatsaufträge wie der für die Corona-App zwar meistens gut dotiert sind, aber der Auftraggeber nicht zwangsläufig auch ein ausgeklügeltes Produkt bekommt.

In der freien Wirtschaft können solche Rohrkrepierer schnell die Ökonomie aus dem Gleichgewicht bringen. Bei Umsatzrenditen von weniger als einem Prozent in manchen Branchen, ist ein suboptimales System schlicht Selbstmord.

Würde ein Logistik-Riese wie Amazon mit Software-Lösungen arbeiten müssen wie die deutschen Gesundheitsämter, müssten wir unsere Weihnachtsgeschenke wahrscheinlich alle schon im Sommer bestellen.

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