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Der richtige PC fürs Büro

Office-PC

Wenn ein neuer Computer angeschafft werden muss, hat man meistens die Qual der Wahl zwischen den verschiedensten Modellen. Je nachdem, welche Anforderungen an den PC gestellt werden, liegen die Preisspannen teilweise um mehrere hundert Euro auseinander.

Während Gaming-Modelle mit den neuesten Grafikkarten ausgestattet sein sollten und einen leistungsstarken Prozessor benötigen, ist für die tägliche Büroarbeit in der Regel ein preiswertes Modell vollkommen ausreichend. Grafiker arbeiten hingegen meist mit Video- oder Bildbearbeitungsprogrammen, für die der Computer ebenfalls gerüstet sein muss.

Erfahren Sie hier, worauf Sie beim Kauf eines Office-PCs für Ihr Büro achten müssen, um einen reibungslosen Arbeitsablauf zu garantieren.

1. Die Grundeigenschaften

Wer nur E-Mails verschicken, Texte schreiben oder Tabellen erstellen möchte, benötigt in der Regel kein teures High-Tech-Modell. Inklusive Betriebssystem gibt es Standard-PCs bereits ab 250 Euro beim Fachhändler zu kaufen.

Wichtig fürs Büro ist in erster Linie ein leises Gerät, welches auch bei maximaler Auslastung sicher, schnell und vor allem lautlos arbeitet. Um das zu gewährleisten, müssen alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein.

2. Der Prozessor (CPU)

Beim Prozessor handelt es sich um das Steuerelement, welcher alle Bestandteile des PCs zentral befehligt. Er ist also gewissermaßen Herz und Hirn des Computers.

In der Regel haben alle neueren Modelle auch einen modernen Prozessor verbaut. Ein besonders leistungsstarker Prozessor wird für gewöhnliche Büroarbeiten nicht gebraucht, hier tut es ein Intel Core i3-Prozessor. Sinn ergibt es allerdings auf ein energiesparendes Modell zurückzugreifen.

Wer beruflich mit Bildbearbeitung zu tun hat oder hochauflösende Videos abspielen möchte, sollte jedoch auf einen Prozessor der neueren Generation zurückgreifen. Ein Intel Dual-Core i5-Prozessor mit 2,5 GHz sollte ausreichen.

3. Die Grafikkarte

Gleiches gilt auch für die Grafikkarte. Für das Erstellen von Dokumenten und das Verschicken von E-Mails ist die auf dem CPU vorinstallierte Grafikkarte ausreichend.

Ein weiteres Modell ist insofern ratsam, wenn Sie zusätzliche Softwareprogramme zur Bild- oder Videobearbeitung ebenso wie für Präsentationen verwenden wollen. Dann sollte eine leistungsfähige Grafikkarte zusätzlich eingebaut sein.

4. Der Arbeitsspeicher (RAM)

Ein Arbeitsspeicher mit einer Größe von vier GB ist ausreichend für einen einfachen Office-PC.

Doch auch hier gilt: Wer Programme wie Photoshop adäquat verwenden möchte, sollte mindestens auf acht Gigabyte aufrüsten. Dann kann man garantieren, dass die zusätzliche Software einwandfrei läuft und Sie ohne Probleme arbeiten können.

5. Die Festplatte

Sowohl im Privaten, als auch im Büro sind die modernen SSDs sehr beliebt. Sie haben den Vorteil, dass sie sehr viel schneller arbeiten als herkömmliche Festplatten. So können komplizierte Programme und Vorgänge wesentlich schneller bearbeitet werden. Darüber hinaus sind SSDs in der Regel robuster und arbeiten leiser sowie energieeffizienter.

Sie haben jedoch einen großen Nachteil: den Kostenfaktor. Während herkömmliche Festplatten mit großen Speicherkapazitäten bereits für wenige Euro zu haben sind, muss man für SSDs tief in die Tasche greifen. Daher ist es ratsam, beide Modelle miteinander zu kombinieren.

Die Festplatte sollte dabei mindestens 500 GB umfassen. Hier werden Daten wie Bilder und Dokumente gespeichert. Bei der SSD sind bereits 128 GB ausreichend, da hier keine größeren Datenmengen gespeichert werden müssen.

6. Das Gehäuse

Für einen Office-PC empfiehlt sich ein schallgedämmtes Gehäuse. Dieses besitzt sehr leise Lüfter, wodurch die Lautstärke auf ein Minimum reduziert wird.

Neben der Geräuschemission sind vor allem die Anschlüsse relevant. Wir empfehlen mindestens einen USB 3.0 Anschluss, von dem aus externe Geräte schneller arbeiten können. Weiterhin werden Anschlüsse für Monitore und anderes Zubehör benötigt, dazu gehören HDMI, DVI und VGA.

7. Weiteres Equipment

Für eine adäquate Arbeit benötigen Sie selbstverständlich nicht nur einen guten Business-PC, sondern ebenfalls das notwendige Zubehör. Ohne Tastatur, Maus und Monitor lässt es sich schließlich schlecht arbeiten. Achten Sie beim Monitor auf die Bilddiagonale – diese sollte weder zu groß, noch zu klein ausfallen.

Denken Sie ebenfalls an die Software-Komponenten, die Sie zum Arbeiten benötigen:

  • Aktuelle Treiber
  • Büroprogramme wie MS Office
  • Ein Anti-Virus-Programm
  • Webbrowser
  • Firmeninterne Cloudlösungen

Vergessen Sie aber nicht, dass es viele Programme gibt, bei denen die kostenlose Version nur privat genutzt werden kann. Ein Beispiel dafür wäre das Anti-Virus-Programm von Avira. Für Unternehmen gibt es eine spezielle Business-Version.

Foto: rawpixel.com / pexels.com

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3 Kommentare

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  2. Avatar
    Hannes J. sagt

    Sehr guter hilfreicher Artikel zur Orientierung!
    ich musste für mein Team auch neue Rechner anschaffen und mir war wirklich nicht bewusst, was es alles zu beachten gibt.
    Um wenigstens ein paar Kosten zu sparen habe ich in einem Onlineshop für Händler gekauft^^ Hoffe die Investition hat sich gelohnt. Letzendlich ist die Wahl auf dieses Modell gefallen. https://www.ecom-trading.de/shop/pc-systeme/ecom-pcs/15607/captiva-pc-intel-core-i7-4790-gtx960-2gb-ssd-120gb-hdd-1tb-ram-8gb-win-10?c=1250
    Mal sehen, ob die „alten“ Hasen sich dran gewöhnen :D

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