Blech und Folie – das günstigste Werbe-Medium in ihrem Betrieb

Blech und Folie – das günstigste Werbe-Medium in ihrem Betrieb

Foto: Arno Bachert / pixelio.de

Vor ein paar Jahren beschloss die deutsche Polizei, eine Idee umzusetzen. Eine Idee, keinesfalls neu, doch für die Polizei in etwa so epochal wie die Abschaffung der Pickelhaube. Neue Polizeiautos waren plötzlich nicht mehr grün-weiß lackiert. Silberfarben fuhren sie auf Streife, rundum versehen und beschriftet mit blauen oder grünen Klebefolien.

Dahinter steckte  nicht der Wunsch nach modernem Farben-Chic. Grund war der Zwang, nicht länger staatliches Kapital zu verschleudern. Grün-weiß lackierte Autos waren nach ihrer Ausmusterung auf dem Gebrauchtwagenmarkt  nahezu wertlos. Silber geht immer. Folie runter und schon wird aus der grünen Minna noch mal ein gefragtes Familienauto.

Dem Unternehmer bringt die sogenannte Folierung noch viel mehr, als nur die Werterhaltung des betrieblichen Investitionsgutes Auto. Richtig eingesetzt, können Folien auf Autos eine wertvolle Werbung sein. Eine, die Ihnen manch anderen Posten im Werbebudget ersparen kann.

Werbung in der Zeitung

Wie gerne greifen Geschäftsleute noch auf das Werbemedium Zeitung zurück. Keine Frage: Zeitungsannoncen und Beilagen sind eine tolle Sache, wenn Sie etwa einen Supermarkt, eine Drogeriekette oder eine Billigfluggesellschaft besitzen. Seiten voll mit den neuesten Sonderangeboten finden immer eine Leserschaft. Wenn Sie aber immer und immer wieder auf ihre Existenz und ihre Dienstleistung aufmerksam machen wollen, wird bedrucktes Zeitungspapier schnell zum untauglichen Instrument – weil auf die Dauer zu teuer.

Werbung auf dem Firmenwagen

Egal, was Ihnen der Anzeigenvertreter von Tausender-Kontakt-Preisen und Reichweite erzählt. Er wird Ihnen nie sagen, dass möglicherweise die meisten dieser Kontakte für die Katz sind. Medien sind nicht irgendwas mit Nachrichten und Werbung zwischendurch. Medien sind die Träger von Botschaften.

Deshalb sollte ein Unternehmer für breit gestreute Werbung ein Medium ins Auge fassen, das vielleicht gar in Flottenstärke auf seinem Hof steht: Blech und Folie. Als modernste Generation solcher Folien gibt es jetzt auch hauchdünne magnetische Folien, die sich einfach abnehmen und auf mehreren Autos verwenden lassen.

Mit Folien auf dem Auto angebrachte Werbung verhält sich zum einen wie eine Zeitungsannonce. Sie erreichen eine breit gestreute Zahl von Kontakten. Wie beim gedruckten Inserat wird sich niemand gezielt auf die Suche nach Ihrer Werbung machen. Doch wer ihr Produkt gerade braucht, dessen selektive Wahrnehmung bleibt an Ihrem Autos hängen. Der schöne Unterschied zur Annonce: Ihre Werbung ist mobil und kostet nur einmal, je nach Größe des Autos 1.000 bis 2.000 Euro.

Zeitung vs. Auto: Tausender-Kontakt-Preis

In einer Stadt von 100.000 Einwohnern erreichen sie mit einem Fahrzeug im Jahr 1,2 Millionen Kontakte. Bei einer siebenjährigen Nutzung des Fahrzeugs (so lange halten die Folien), d.h. insgesamt 8,4 Mio. Kontakten, beträgt der Tausender-Kontakt-Preis zwischen 12 und 24 Cent.

Wenn Ihnen unter diesen Gesichtspunkten jetzt eine bundesweit erscheinende Zeitung mit Millionen Lesern das ganzseitige Inserat für 120 Euro anbietet, können sie ja nochmal drüber nachdenken ;-) Realistisch betrachtet müssen sie bei solchen Annoncen jedoch eher mit 60 Euro pro tausend Kontakte rechnen (http://www.axelspringer-mediapilot.de/MEDIA-DATEN-Preise-Formate_551770.html).

Weitere Tipps

Wer sich noch ein bisschen mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, hier ein paar Vorschläge:


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Markus van Appeldorn

Markus van Appeldorn (Jahrgang 1968) hat Rechtswissenschaften in Saarbrücken studiert. Nach langjähriger redaktioneller Tätigkeit, unter anderem bei der BILD-Zeitung, ist er als freier Journalist tätig. Einen seiner Schwerpunkte bilden Rechts- und Wirtschaftsthemen. Sie erreichen ihn unter markus.van.appeldorn@gmx.de.

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