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Das Rednerpult ist out – moderne Formen der Präsentation

Präsentation

Sein Unternehmen, seine Ideen und Pläne zu präsentieren und Geschäftspartner und Sponsoren von sich zu überzeugen ist für jedes Unternehmen irgendwann wichtig. Viele Verantwortliche werden schon bei dem Gedanken an eine solche Präsentation nervös.

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Doch Reden, Vorträge und Präsentationen sind ebenso wie die gesamte Arbeitswelt einem dauernden Wandel unterworfen. Das bedeutet in vielen Fällen eine Erleichterung, denn die zu präsentierenden Fakten können durch moderne Medien anschaulicher und lebendiger vermittelt werden.

Die Grundlagen einer gelungenen Präsentation

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Eine gute Präsentation steht und fällt mit dem Vortragenden. Ein selbstsicheres Auftreten und genaue Kenntnisse sowie Verständnis für die präsentierten Themen sind unabdingbar, um die Inhalte auch verständlich und lebendig präsentieren zu können.

Vor einem gelungenen Vortrag stehen also immer die entsprechenden Hausaufgaben, um sicher im Thema zu werden. Dabei gibt es bestimmte Regeln, die das Zuhören (und Präsentieren) wesentlich erleichtern:

  • Jede Präsentation ist in drei Teile gegliedert: Einleitung → Hauptteil → Schluss.
  • Der Inhalt sollte übersichtlich und logisch strukturiert sein.
  • Ein Redner verwendet pro Präsentation nie mehr als drei Argumente. Alles, was darüber hinausgeht, übersteigt das Aufnahmevermögen der Zuhörer. Diese Argumente befinden sich im Hauptteil der Rede.
  • Es wird stets vom schwächeren zum stärkeren und vom unwichtigeren zum wichtigeren Argument hin präsentiert.
  • Der Stil der Präsentation orientiert sich am Vorwissen der Zuhörer.
  • Eine intuitiv bedienbare, technische Unterstützung ist ein Must-have. Mit einem Drahtlos-Präsentationssystem können Bilder und visualisierte Fakten ganz einfach präsentiert werden. Sie bleiben nachweislich besser im Gedächtnis haften als die reine Sprache. Anstatt ein Handout auszugeben, kann eine Zusammenfassung der Präsentation, bestehend aus den präsentierten Medien, direkt per Mail versendet werden.

Die Eröffnung

Es kann sehr hilfreich sein, sich vor der Rede durch Atemübungen zu lockern  und so der Stimme mehr Kraft zu verleihen. Ein humorvoller Einstieg ist zu empfehlen, sollte jedoch wohldosiert eingesetzt werden.

Niemand steht heute mehr hinter einem Rednerpult! Der Vortragende bewegt sich frei im Raum oder positioniert sich neben seinem Medium. Wird auf etwas gezeigt, sollte immer der Arm verwendet werden, der dem Medium am nächsten ist. Ansonsten hält man den Arm vor dem Körper, was körpersprachlich eine Abwehrgeste darstellt und die Zuhörer, wenn auch unbewusst, in jedem Fall beeinflusst.

Viele Redner suchen sich einen Sympathieträger aus der Zuhörerschaft, der Sicherheit verschafft. Augenkontakt mit dem Publikum bei einem Vortrag ist Trumpf und hinterlässt einen bleibenden Eindruck!

Die Eröffnung dient dazu, sich selbst vorzustellen, die Zielsetzung der Präsentation darzulegen und das zu lösende Problem zu veranschaulichen.

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Der Hauptteil

Der Hauptteil ist der wichtigste Teil der Rede oder Präsentation, denn hier wird auf die aktuelle Lage und den Nutzen der angebotenen Lösungen für den Zuhörer eingegangen. Der USP des Unternehmens wird sinnvoll in das gewählte Thema eingebettet, die Kaufargumente werden präsentiert.

Am eindrücklichsten gelingt dies, wenn verschiedene Medien verwendet werden, wie etwa:

  • Video
  • Grafik
  • Statistik
  • Podcast
  • Animation
  • Zeichnung etc.

Inhalte sichtbar zu machen gelingt mit einem Drahtlos-Präsentationssystem kinderleicht, denn es überträgt die entsprechenden Medien mit einem Klick vom Rechner oder sogar Smartphone auf das gewählte Medium.

Der Vortragende ist dadurch von der Sorge befreit, es könnte mitten im Vortrag ein technisches Problem geben, das sich vielleicht nicht einfach lösen lässt. Zudem lassen sich so auch komplexe Zusammengänge veranschaulichen. Diese Präsentationstechnik ist interessant und fesselt die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

Gamification ist viel weniger kindisch, als es sich zuerst anhört. Es bedeutet lediglich, den Zuhörer durch spielerische Elemente in den Vortrag einzubinden und diesen so noch lebendiger zu gestalten. Je nach Länge des Vortrags kann es sinnvoll sein, ein wenig Bewegung einzubauen, um müde Teilnehmer wieder munter und aufnahmefähig zu machen, Generell gilt jedoch: In der Kürze liegt die Würze.

Storytelling ist eine moderne Form der Präsentation und des Marketings, die aktuell in aller Munde ist. Geschichten sind nämlich wesentlich eindrücklicher und bleiben besser im Gedächtnis als die bloße Aneinanderreihung von Fakten. Das gilt für Zuhörer jeden Alters, denn die Faszination für Storys ist eine menschliche Eigenschaft, die sich mit dem Alter nicht abnutzt.

So präsentiert man gekonnt

  • Möglichst kurze Sätze verwenden und diese langsam sprechen. Es ist typisch für einen nervösen Redner, durch seinen Vortrag tu eilen, damit er schnell „vorbei sein mag“. Pausen haben jedoch eine wichtige Funktion in einer Rede.
  • Am besten spricht man frei. Das gelingt natürlich nur, wenn die Inhalte nahezu auswendig vorliegen.
  • Freundlich und aktiv – so ist ein sympathischer Redner.
  • Gestik und Mimik sollten mit dem Inhalt harmonieren. Um das zu üben, kann man sich im Vorfeld mit einer Kamera aufnehmen und an seiner Ausstrahlung feilen.

Der Schluss

Wer eine Rede ausarbeitet, weiß schon zu Beginn genau, auf welches Ende er hinaus möchte, denn dorthin strebt der gesamte Inhalt. Der Schluss beinhaltet das Fazit, einen Ausblick auf die Zukunft und eine kleine Zusammenfassung der präsentierten Fakten.

Wer mag, kann die Offenheit für Fragen signalisieren und zu einer Diskussion anregen. Es ist sinnvoll, die Zuhörer mit der Aufforderung zu einer Handlung, einem „Call to Action“ zu entlassen.

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Kategorie: Marketing & Vertrieb

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