Management & Controlling
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Die SWOT-Analyse – Basics für jeden Unternehmer

SWOT-Analyse
Gastbeitrag von Felix Buller

Der Begriff SWOT ist ein Akronym und besteht aus den Worten Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren). Bei der Analyse geht es darum 1. wichtige Eigenschaften des Unternehmens und 2. des Markts festzuhalten und 3. daraus einen Handlungsplan zu entwerfen (Key-Issue-Matrix).

Eine SWOT-Analyse kann jeder erstellen. Man kann sie für mittelständische Unternehmen, Einzelunternehmer aber auch für sich selbst als Person niederschreiben. Im folgenden Beispiel geht es um ein fiktives Energieberatungsunternehmen mit ca. 15 Mitarbeitern.

Wie geht man vor:

In den folgenden Bullet-Points finden Sie eine Anleitung um die Eigenschaften vom Unternehmen und des externen Umfeldes in jeweils maximal drei Stichpunkten festzuhalten. Darauf folgt eine Key-Issue-Matrix, welche sich aus den vorhergehenden Punkten ergibt.

1. Stärken, – Schwächenanalyse

  • Stärken des Unternehmens (interne Fähigkeiten)
  • Schwächen des Unternehmens (interne Schwächen)

Die Stärken und Schwächen eines Unternehmens sind interne Eigenschaften, wie z.B. gute Qualifizierung des Personals und hohe Finanzkraft (Stärken) bzw. alter Fuhrpark und lange interne Kommunikationswege.

2. Chancen, – Gefahrenanalyse

  • Chancen aus dem Umfeld (externe Einflüsse)
  • Gefahren des Umfeldes (externe Einflüsse)

Die Chancen und Gefahren sind Punkte, die nicht aus dem Unternehmen kommen. Sie wirken aus dem Markt, der Politik und weiteren externen Einflüssen auf Ihr Unternehmen ein. Beispiele für Chancen und Risiken sind z.B. Einstellen des Geschäftsbetriebes eines Mitbewerbers und Steigerung der Präsenz alternativer Energien in den Medien (positiv) bzw. Verschlechterung staatlicher Subventionierungen für Solarmodule (negativ).

3. Erstellen einer Key-Issue-Matrix (Handlungsplan, abgeleitet aus den Punkten eins & zwei)

Bei der Key-Issue-Matrix zwingt man sich zum kreativen Denken. Hier werden folgende Punkte gegenüber gestellt:

  • Stärken / Chancen
  • Schwächen / Chancen
  • Stärken / Risiken
  • Schwächen / Risiken




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Stärken Schwächen
Chancen Durch die hohe Finanzkraft und das Wegfallen Übernahme des Fuhrparks des ehemaligen
eines Wettbewerbers sollen durch verstärkte Mitbewerbers
Marketingaktivitäten dessen ehemalige
Kunden akquiriert werden
Risiken Gut qualifiziertes Personal gezielt Optimierung der internen Kommunikationsstruktur
öffentlichkeitswirksam einsetzen um potentielle um schneller auf externe Einflüsse reagieren
Kunden mit Kalkulationsbeispielen von der zu können
Rentabilität von Solarstrom zu überzeugen

Das eigene Unternehmen mit einer SWOT analysieren

Der Begriff Unternehmer kommt von dem Verb unternehmen. Dazu gehört auch das Bewusstsein, was die nächsten Schritte für das Unternehmen sind. Eine Analyse mit SWOT & Key-Issue-Matrix hilft Handlungspläne zu entwickeln.

  1. Nehmen Sie sich dazu ein leeres Blatt und untergliedern dies in die vier Punkte Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken und beginnen mit einem Brainstorming. Schreiben Sie auf was Ihnen einfällt. Im Brainstorming ist alles erlaubt.
  2. Filtern Sie im zweiten Schritt die wichtigen und ausschlaggebenden Punkte und formulieren diese auf ein neues Blatt, welches gleich gegliedert ist
  3. Erstellen Sie eine Matrix mit den vier Punkten und zwingen sich Handlungspläne daraus abzuleiten

Lassen Sie sich nicht von scheinbar schwereren Aufgaben, wie die Gegenüberstellung von Risiken und Schwächen entmutigen. Finden Sie Möglichkeiten daraus eine Handlung abzuleiten. Auch hier gilt wieder Übung macht den Meister.

Ich bin gespannt über Ihr Feedback!

Der Autor

Felix BullerFelix Buller ist Online Marketer mit dem Fokus auf Suchmaschinenmarketing & Social Media Marketing.

In seinem Marketing-Studium hat Felix marketing-words.com erstellt um die Energie des Lernens mit einem Online Lexikon zu verknüpfen und sein Wissen zu teilen. Heute berät er mittelständische und große Unternehmen in den Bereichen SEO und Social.

Foto: Gerd Altmann / pixabay.com

Kategorie: Management & Controlling

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Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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