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Der Business-Man von heute – „Nichts geht über mein Smartphone!“

Smartphone

Der schwarze Anzug maßgeschneidert, der Krawattenknoten perfekt geschnürt, das weiße Hemd frisch gebügelt und Mann selber ist frisch gestriegelt und rasiert und besticht zusätzlich mit einem hochwertigen Aftershave. Ja, der moderne Business-Man weiß wie man heutzutage bei Geschäftskollegen und potentiellen neuen Kunden Eindruck schinden kann.

Der erste Eindruck ist schließlich entscheidend und ein gepflegtes Äußeres somit Pflicht. Nicht zu verachten eine seriös wirkende Business Card, mit welcher ordentlich Eindruck beim Gegenüber geschindet werden kann.

Viel entscheidender jedoch: Die richtigen Accessoires!

Nein, damit meinen wir nicht eine prunkvoll glänzende Rolex am Handgelenk und auch nicht unbedingt den Designergürtel aus Schlangenleder oder die original aus Italien stammenden Anzugschuhe und auch nicht die Gold, glänzenden Manschettenknöpfen, nein, ganz im Gegenteil.

Um sich gekonnt und eindrucksvoll in Szene zu setzen, bedarf es heute nämlich einiger technischen Spielereien. Ein Tablet-PC ist Pflicht; Wie sonst kann beim Business-Lunch noch mal ein Blick auf die Präsentation vom Vormittag geworfen und anschließend eindringlich diskutiert werden?

Noch viel wichtiger jedoch: Das Smartphone. Terminerinnerungen, ständige Erreichbarkeit, E-Mail Service und natürlich der Real-Time Aktienkurs – Unabdingbar für den Geschäftsmann für heute.

Natürlich darf es heutzutage nicht irgendein Smartphone sein; iPhones haben trotz wachsender Konkurrenz die Nase vorn und wer etwas auf sich hält hat stets das neuste Modell zur Hand. Ein bisschen Angeberei darf schließlich auch im harten Berufsalltag sein, oder etwa nicht?! Zwar stellen iPhones aufgrund der zahlreich im Internet kursierenden preiswerten Ratenzahlungsangebote kaum mehr eine Besonderheit dar und auch hat der Apple-Konzern inzwischen mit hartnäckiger Konkurrenz zu kämpfen, aber dennoch gelten iPhones als eine Art Statussymbol.

In Zeiten von Touchscreen und virtuellem Organizer, müssen der unnütz gewordene Waterman Füllhalter, das schicke Filofax und das mit Wasserzeichen versehene Briefpapier schließlich ehrwürdig ersetzt werden.

Ob ein Smartphone dem jedoch je gerecht wird? Darüber lässt sich streiten… Immerhin lassen sich mittels Handykamera tolle Selfies aufnehmen und anschließend via Facebook, Twitter oder Instagram teilen! Und wenn selbst Obama und der Papst Selfies von sich ins Netz stellten, kann daran doch eigentlich gar nichts verkehrt sein, oder?

Wie so etwas im Büro aussehen könnte, verrät die Seite selfiesattheoffice.com.

Foto: Gerd Altmann / pixabay.com

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2 Kommentare

  1. Avatar

    Oh ja, das neueste Smartphone, und ein iPad (auch bei den Tablets geht nicht einfach nur irgendeins ;) ) – anders kann man sich das nicht mehr vorstellen. Ich frage mich auch öfters, wie wurde das noch vor ein paar Jahren gemacht?
    Ich gebe zu, auch ich find es unheimlich praktisch, man hat seine Lieblingsbilder mit dabei, das Tablet wird (zumindest von mir) auch gleichzeitig als E-Reader genutzt.
    Der Nachteil beim Handy ist dann allerdings, dass der Akku sehr schnell verbraucht ist und dann am Ende zum Telefonieren hat man keine Batterie mehr. Ist mir auch schon mehr als einmal passiert…

    • Heike Lorenz

      :-) stimmt, dieses Dauer-Online-Sein ist mittlerweile echt eine Sucht geworden. Mal gucken, wie lange ich es noch ohne Tablet aushalte :-)

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