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Drink-IT – wie die älteste Brauerei der Welt in die Zukunft startet

Drink-IT
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BRD – das könnte auch stehen für Bierrepublik Deutschland. Kein Land weltweit ist bekannter für seine Brau-Kunst und –Kultur.

Doch auf dem Biermarkt zeichnet sich eine riesige Umwälzung ab. 2017 haben die heimischen Brauereien gerade noch 93,5 Millionen Hektoliter produziert, meldet der Deutsche Brauerbund. Das ist so viel wie vor der Wiedervereinigung allein in Westdeutschland – und ohne die hohen Bier-Exporte wäre diese Zahl noch viel geringer.

Und obwohl der Markt mit der Wiedervereinigung um 17 Millionen Konsumenten wuchs, ließ der Bierdurst der Deutschen kontinuierlich nach. Das traf vor allem Branchenriesen. Warsteiner etwa ist den Deutschen schon lange nicht mehr das einzig Wahre. Der Brauer hat in den letzten zehn Jahren rund 30 Prozent seines Absatzes verloren.

In der Bier-Branche drohen Pleiten und Übernahmen

Grund ist vor allem die verloren gegangene Markentreue der Konsumenten. Der Handel verkauft Bier mit erheblichen Rabatten, um Kunden in die Märkte zu locken. Gerade von den teuer im Fernsehen beworbenen Premium-Marken kaufen die Konsumenten immer gerade die im Sonderangebot. Das Konsumforschungs-Institut der GfK geht davon aus, dass mittlerweile gut 70 Prozent der privaten Bierkäufe über Aktionspreise gehen.

Viele Premium-Anbieter sahen sich deshalb zuletzt gezwungen, trotz eines schrumpfenden Marktes die Abgabe-Preise an den Handel zu erhöhen. „Bis 2025 wird es nicht mehr für alle Premium-Anbieter im Markt reichen“, prognostiziert Veltins-Geschäftsführer Volker Kuhl in der „Welt“ und rechnet mit Übernahmen und Pleiten in den nächsten Jahren.

Wachstum mit Ideen und digitalen Software-Lösungen

Indes gibt’s auch Wachstum im Markt. Zum Beispiel bei den trendigen Craft-Brauern aber auch sehr vielen kleineren regionalen Marken. Und für die lohnt ein Blick ins Ausland.

In Skandinavien haben sich einige traditionell verwurzelte Brauer in den letzten Jahren regelrecht neu erfunden und erzielen hohe Wachstumsraten. Mutter des Erfolges sind dabei nicht nur kluge Produktideen, sondern auch eine auf die Bedürfnisse von Brauereien und die Getränkeindustrie spezialisierte Getränkesoftware.

Dänemark etwa hat den weltweit ausgereiftesten Markt für ERP-Systeme. Das sogenannte Enterprise Ressource Planning hat zum Ziel, Unternehmens-Ressourcen wie Kapital, Personal, Material aber auch die IT bedarfsgerecht zu planen und zu steuern und so einen effizienten Wertschöpfungsprozess zu gewährleisten.

Eine Software für die gesamte Wertschöpfungskette

Aus Dänemark stammt auch das IT-Unternehmen NORRIQ. Mit seiner Getränkesoftware Drink-IT bietet das Unternehmen eine führende Standard-Software-Lösung speziell für die Getränkeindustrie an.

Global operierende Getränkeriesen wie die dänische Carlsberg-Brauerei oder das französische Unternehmen Pernod Ricard vertrauen auf Drink-IT. In Deutschland setzt etwa die kleine aber feine Brauerei Weihenstephan vor den Toren Münchens auf die Technologie. Damit macht sich die mit beinahe 1000 Jahren älteste Brauerei der Welt fit für die Zukunft.

Zukunftsfähig ist auch das modulare und frei skalierbare ERP-System Drink-IT, denn es basiert auf der weltweit führenden Plattform Microsoft Dynamics NAV. Drink-IT steuert und kontrolliert unter anderem folgende betriebswichtige Prozesse:

  • Marketing & Vertrieb
  • Lager & Logistik
  • Finanzen & Steuern
  • Produktion & Qualität
  • Einkauf & Inventar

Der Einsatz eines ERP-Systems steigert Produktivität und Profit durch höhere Effizienz und geringere Kosten. Drink-IT verspricht eine Steigerung der Kapazitäten und die Erschließung neuer Absatzregionen ohne höheren Administrations-Aufwand, außerdem Schnelligkeit und höchste Funktionalität. Dabei ist es in der Implementierung 50 Prozent kostengünstiger als Lösungen von Mitbewerbern.

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