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Präzision, Effizienz und Fortschritt aus Tradition – die MDE von gbo datacomp

Maschinendatenerfassung
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Erklingt die Frage „Wer hat’s erfunden?“, so antworten wahre Kenner reflexartig: „Die Schw . . . arzwälder!“

Ja! Was hat die Welt Tüftlern und Denkern aus dem Schwarzwald nicht alles zu verdanken? Die Kirschtorte und den Räucherschinken. Den Ski-Lift. Den weltweiten Exportschlager der Kuckucksuhr sowieso. Und den Kunststoff-Spreizdübel – eine der deutschen Erfindungen schlechthin. Der Black Forest ist das Silicon Valley der Erfinder. Tatsächlich ist der Schwarzwaldkreis um Villingen-Schwenningen bis heute europaweit führend bei den Patentanmeldungen.

Genau hierher stammte einst auch ein landläufig eher unbekannter Technik-Champion. Vor beinahe 100 Jahren erfanden Ingenieure 1920 bei der berühmten Firma Kienzle den „Taxi-Fahrten-Wächter“ (TFW). Das Taxigewerbe war noch jung – das Problem mit angestellten Fahrern, die ohne Lauf des Taxameters in die eigene Tasche wirtschafteten aber offenbar schon akut. Als früher Fahrtenschreiber registrierte der TFW Laufzeiten des Motors zuverlässig auf einer Diagrammscheibe. Das erlaubte dem Unternehmer nicht nur eine Kontrolle seiner Mitarbeiter, sondern auch schon einfache Rentabilitäts-Berechnungen. Die Technologie der MDE Maschinendatenerfassung war erfunden.

MDE setzt Pläne in effiziente Produktion um

Maschinen sind teure Investitionsgüter. Geld verdienen sie nur in Betrieb. Stillstand kostet. Das gilt für einen Jumbo Jet genauso wie für eine Baumaschine, eine Abfüllanlage, Verpackungsmaschine oder Roboterstraße zur Autoproduktion.

Damit sich das auf solche Anlagen eingesetzte Kapital rentiert, ist die MDE ein unverzichtbares Instrument. Ohne sie lässt sich eine automatisierte Fertigung überhaupt nicht wirtschaftlich realisieren. Denn nur eine MDE liefert die IST-Daten aus der Produktion zu den SOLL-Zahlen der Planung.

Das geht freilich weit über die bloße Messung von Maschinenlaufzeiten hinaus. Als wichtigste Parameter erfasst die Technologie in Echtzeit etwa die Auslastung und Produktionsmenge, den Energieverbrauch aber auch die Qualitätsrate. Dazu kommen Daten über den Maschinen-Status (etwa Betrieb, Störung, Reinigung, Rüstzeit, Wartung). Diese Technik garantiert die permanente Kontrolle über die Produktion und sichert die effektive Beseitigung von Störungen und bessere Planung von Rüst- und Wartungszeiten.

Ein Beispiel: Die MDE registriert sofort, wenn eine Maschine plötzlich 95 statt 100 Gramm abfüllt. Bevor massenhaft teure Ausschuss-Ware produziert wird, lässt sich die Störung beseitigen. Oder: Eine Maschine meldet eine bevorstehende vorgeschriebene Wartung. Statt den Wartungs-Intervall unter dem Risiko eines Qualitätsverlustes oder Maschinenschadens zu überschreiten, kann man die Produktion vorausschauend planen.

Die großen Vorteile einer Maschinendatenerfassung im Überblick

  • MDE steigert die Rentabilität des auf Maschinen eingesetzten Kapitals
  • MDE steigert die Effektivität und Produktivität
  • MDE sichert genauere Ansagen an den Kunden zu Preisen und Terminen
  • MDE erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und die Qualität

MDE im effizienten Zusammenspiel mit einer Software zur Kontrolle aller Betriebsdaten

Technischer Fortschritt ist oft das Ergebnis eines traditionellen Qualitäts-Anspruchs. So ist das auch bei der MDE. Deshalb hat die schon 1920 präzise Technik aus dem Schwarzwald eine weit größere Entwicklung erlebt, als nur die Erfassung von Maschinendaten.

Die Traditions-Sparte von Kienzle ist mittlerweile in die gbo datacomp übergegangen. Die Spezialisten für Informations-Systeme haben mit der bisoft MES Software ein Management Execution System (MES) entwickelt, in dem die MDE ein zentrales Modul bildet.

Für eine leistungsfähige und reibungslose Produktion spielen meistens noch weitere Faktoren eine Rolle. Das sind etwa Betriebsdaten über die Auftragslage, das verfügbare Personal oder auch über notwendige Produktionsmittel und Rohstoffe.

Ein Beispiel: die angelieferten Bleche erfüllen nicht die Qualitäts-Anforderungen eines Autoherstellers. Wenn man nun dennoch die Produktion anfährt, verursacht das eventuell komplizierte Störungen. Im schlimmsten Fall führt das gar zu immens teuren Rückruf-Aktionen und einem Imageverlust des Unternehmens.

Die bisoft MES Software erlaubt eine Zusammenführung von Daten aus Produktion, Personal, Qualitätssicherung und Management.

Foto: nostal6ie / shutterstock.com

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