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Friday Five – Tipps für eine bessere Selbstorganisation

Selbstorganisation

Heute gibt es endlich einmal wieder meine geliebten Friday Five – die fünf besten Links zu einem Thema meiner Wahl aus dem World Wide Web!

Da ich zwischen den Jahren immer so ein bisschen über mich und mein Jahr nachdenke (wie es war, was gut war und was ich besser machen kann), habe ich für heute das Thema „bessere Selbstorganisation“ auf dem Zettel.

Denn zumindest bei mir ist es so, dass ich fest davon ausgehe, dass ich mit meinen Handlungen meine Welt aktiv gestalten kann. Das heißt unter anderem, dass ich es auch selbst in der Hand habe, ob ich mich verzettle oder mit ein bisschen Selbstorganisation meine Aufgaben leichter und schneller erledigen kann und mir dann einfach mehr Freizeit bleibt 🙂

Hier also 5 Profitipps rund um das Thema Selbstorganisation und Selbstmanagement.

Selbstmanagement: Was ist das und wie geht das?

Also, fangen wir ganz wissenschaftlich an!

Was ist Selbstmanagement und welche Methoden zur Selbstorganisation gibt es? Das hat Karolina Warkentin in der karrierebibel fein säuberlich aufgelistet und beschrieben.

Ihr Ansatz: es geht nicht um Zeitmanagement, wenn man seine Arbeit effizienter erledigen möchte, denn die Zeit lässt sich nicht managen, sie vergeht immer gleich schnell, sondern um Selbstmanagement. D.h. es geht darum, die eigene Arbeitsweise zu überprüfen und zu optimieren.

Sehr richtig wie ich finde!

Konkret umfasst Selbstmanagement lt. Karolina Warketin die folgenden Punkte:

  • sich selbst besser zu organisieren,
  • sich schon morgens einen Überblick zu verschaffen,
  • seine Aufgaben zu planen,
  • zu priorisieren
  • und natürlich über den Tag motiviert zu bleiben

Im Kern geht es also vor allem darum, bessere Entscheidungen zu treffen bzw. die richtigen Prioritäten zu setzen. Dummerweise stehen wir uns genau dabei oft selbst im Weg, denn wir alle neigen dazu, uns zumindest ein wenig selbst zu belügen.

Wie Selbstmanagement konkret funktioniert, welche Strategien und Methoden bei die Planung und Organisation helfen, wie man sie in den Arbeitsalltag integriert und welche Tipps für anhaltende Motivation sorgen, könnt ihr hier nachlesen: Selbstmanagement: Methoden und Definition.

Selbstmanagement als Führungskraft

Weiter geht es mit Selbstmanagement für Chefs!

Kennt ihr das? Viele Chefs haben oft das Gefühl, dass sie sich nur um die Probleme und Anforderungen der Mitarbeiter kümmern, aber kaum zu ihren eigenen Aufgaben kommen. Eine Frage hier beantworten, ein Problem eines Teams da lösen und ZACK, der Tag ist rum. Fürchterlich, denn der eigen Kram ist mal wieder liegen geblieben.

Wie euch das nicht mehr passiert hat Jörg Kolitsch ganz wunderbar auf unternehmer.de dargestellt. Auch er rät dazu sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und klare Prioritäten zu setzen.

Dazu nutzt er ein einprägsames Führungsquadrat der vier strategischen Handlungsfelder einer Führungskraft:




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Führungsquadrat

Quelle: unternehmer.de

Wenn man diese vier Handlungsfelder immer im Hinterkopf hat und sich bei jeder Aufgabe fragt, ob sie einen Nutzen in einem dieser vier Felder erzeugt, kann man mit ziemlicher Sicherheit die wichtigen von den unwichtigen Anliegen trennen und sich so auf das Wesentliche konzentrieren.

Wer mehr zu den vier strategischen Handlungsfeldern als Werkzeug für den Führungsalltag lesen möchte klickt hier: Mit den 4 Handlungsfeldern zur erfolgreichen Führung.

Selbstorganisation im Home-Office

Neulich ging es bei den Friday Five um das Thema „Home-Office: Fluch oder Segen?“. Da habe ich die besten Tipps für das Arbeiten in der eigenen Wohnung zusammengestellt.

Ergänzt wird das ganze wunderbar von Falk Hedemann im UPLOAD Magazin mit seinen Tipps für eine bessere Selbstorganisation im Home-Office. Denn ganz ehrlich, wenn keiner guckt, fängt man gerne an tausend kleine Dinge noch eben nebenbei zu machen und kommt dann überraschenderweise irgendwie gar nicht zum Arbeiten…

Am wichtigsten für mich: Wenn man über einen Home-Office nachdenkt, sollte man wissen, dass selbstständiges und selbstorganisiertes Arbeiten eine Fähigkeit ist, für die es einen bestimmten Anteil an Begabung braucht. Nicht jeder kommt damit klar, wenn es keine äußeren Strukturen gibt und einem niemand sagt, was wann zu erledigen ist.

Hat man diese Frage für sich mit einem ehrlichen JA beantwortet, ist der Rest meist nur noch eine Frage der (Selbst-)Organisation: Falk Hedemann gibt Tipps zur Gestaltung des Arbeitsplatzes, Ratschläge zum Umgang mit Ablenkungsgefahren und 10 Regeln für die Selbstorganisation im Home-Office.

Absolut lesenswert!

Selbstorganisation und Gewohnheiten

Auch hier gucken wir noch einmal in die karrierebibel. Die These von Christian Müller: „Gewohnheiten und Routinen prägen nicht nur unseren (Arbeits-)Alltag, sondern können im Lauf der Zeit auch den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.“

Da ist was dran finde ich!

Denn nur wenn ich nicht mehr bei jeder Handlung und jeder Aufgabe nachdenken und mich dazu überwinden muss sie auszuführen, sondern diese einfach routinemäßig in meinen Alltag integriert ist, kann ich effizient und vernünftig arbeiten.

Wie ich solche hilfreichen Gewohnheiten und Routinen bewusst etablieren und ganz gezielt für meine Entwicklung und Ziele nutzen kann, steht hier: Macht der Gewohnheit: 10 Routinen, die Sie voranbringen.

Ganz wichtig: bloß nicht ungeduldig werden, wenn es nicht umgehend funktioniert. Jede Änderung braucht vier bis sechs Wochen Zeit, bis sie sich fest in uns und unseren Alltag integriert hat und zum Selbstläufer geworden ist! Dafür profitieren wir dann aber auch jahrelang davon 🙂

Selbstorganisation? Mache ich längst!

Und für alle, die jetzt denken „Das betrifft mich alles nicht, ich bin überhaupt nicht verzettelt!“ – lieber nochmal genau hingucken! Stimmt das wirklich? Alles im Griff?

Ivan Blatter rät zur regelmäßigen Selbstüberprüfung. Es gibt nämlich erstaunlich viele Möglichkeiten, sich zu verzetteln: z.B. bei To-Do-Listen und Notizen, im und am Computer, bei der Verwaltung von Adressen, am Schreibtisch oder in Ordnern bei der Gestaltung der Ordnerstruktur!

Wie man sich und sein Maß der Verzettelung am besten überprüft steht hier: Sind Sie verzettelt? Sicher nicht? Prüfen Sie es lieber nach.

Also: viel Spaß beim Aufräumen bei euch selbst und um euch herum.

Foto: Jeanette Dietl / shutterstock.com

6 Kommentare

  1. Liebe Frau Lorenz,
    vielen Dank, dass Sie Gefallen an meinem Artikel gefunden haben.
    Das Unternehmerhandbuch finde ich auch sehr zielgruppenorientiert und nutzenbringend.
    Viele Grüße aus München, Jörg Kolitsch

    • Hallo Herr Kolitsch,
      gerne doch! Gute Inhalte verbreite ich immer gerne weiter!
      Und vielen Dank für das Lob, dass freut mich natürlich sehr 🙂

      Viele Grüße aus Köln
      Heike Lorenz

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