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In vier Schritten zur Top-Stellenanzeige – So klappt’s bei Jobs.de & Co garantiert

Stellenanzeige

Das Internet ist heute die mit Abstand größte Job-Börse der Welt. Gleich ob Generalist oder Branchen-Spezialist – Job-Portale im Netz sind der Ort wo die Angebote von Arbeitgebern und die Suchanfragen Arbeitnehmern am effizientesten zusammentreffen.

Laut einer Studie des Marktforscher GfK suchen heute 90 Prozent aller Bewerber im Netz nach einer neuen Stelle. Und 94 Prozent der Unternehmen nutzen solche Plattformen zur Personalfindung.

Monatlich weit über drei Millionen Nutzer treffen z.B. auf über 250.000 Stellenangebote in Jobs.de. Dazu gibt es in dem Portal nicht bloß Stellenanzeigen, sondern auch noch wertvolle Karrieretipps. Das Netz ist für alle Player auf dem Arbeitsmarkt nahezu alternativlos.

Damit aus Ihrer Stellen-Anzeige kein schlechter Witz wird

Zeitung war gestern. Aber die heute schier unübersehbare Zahl an Stellenanzeigen fordert besonders von Unternehmen einen intelligenten und professionellen Umgang mit Job-Portalen, um hier wirklich die besten Kräfte zu finden.

Deshalb wollen wir hier ein paar wichtige Tipps geben, wie Ihre Stellenanzeige auch wirklich zum geeigneten Bewerber findet.

1. Sagen Sie’s deutlich!

Besonders moderne Unternehmen treten manchmal auf der Suche nach neuem Personal betont originell auf. Das kann dann in Stellenanzeigen enden wie dieser: „Aufstrebendes Start-Up sucht Gipfelstürmer“. Witzig, oder?

Mag sein. Aber mit ziemlicher Sicherheit verschwindet diese Annonce im tiefen, dunklen Tal des Internet und ward nie wieder von einem Aufsteiger entdeckt. Denn was auf gedrucktem Papier funktionieren mag, geht im Netz unter.

Warum? Ganz einfach: Haben Sie jemals jemanden getroffen, der nach einem Job als Gipfelstürmer suchte? Genau den Job, nach dem sie suchen, geben Menschen aber in die Suchmaske von Jobportalen ein. Und mit so einem Titel erkennen weder der Bewerber und noch weniger der Algorithmus des Jobportals, welcher Job eigentlich gemeint ist. Die Stellenanzeige taucht also bei Suchanfragen nicht unter den Ergebnissen auf.

Werden Sie konkret. Welche Stelle ist ausgeschrieben? Und daraus formulieren Sie den Titel für die Stellenanzeige – und zwar so spezifisch wie möglich. Also etwa: „IT-Start-Up sucht App-Entwickler Bereich Games“. Nur mit einem präzisen Titel spuckt der Algorithmus die Stellen anzeige aus, wenn jemand nach der entsprechenden Tätigkeit sucht.

2. Auf die richtigen Keywords kommt’s an

Der Name sagt’s schon: Keywords sind bei Portalen wie Job.de der Schlüssel einer Stellenanzeige zur Suchanfrage.

Viele Job-Portale haben ein recht strenges Matching-System. Sie listen also nur Stellenanzeige in der Trefferliste auf, in denen das Keyword in der Suchanzeige exakt mit der Suchanfrage übereinstimmt.

Besonders kommt es daher auch auf die Platzierung von Keywords an. Das zentrale Keyword bildet daher meistens die Jobbezeichnung und gehört natürlich in den Titel der Anzeige und mehrfach in den Text. Tools wie Google Trends oder AdWords können bei der Keyword-Suche helfen. Auch abschauen ist erlaubt: Wie gestalten denn Mitbewerber ihre Stellenanzeigen?

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Es macht natürlich einen riesigen Unterschied, ob man eine Fachkraft, einen Teamleiter oder einen Geschäftsführer sucht. Deshalb sollten auch Hinweise auf die Hierarchie-Ebene des ausgeschriebenen Jobs mit den entsprechenden Keywords versehen sein.

Der Begriff „Manager“ ist übrigens mittlerweile abgegriffen, nichtssagend und daher in aller Regel untauglich. Konkrete Hierarchie-Ebenen sind eben „Teamleiter“, „Regionalleiter“ – idealerweise auch mit einem Hinweis auf die Zahl der Mitarbeiter, für die man Verantwortung hat.

3. Schreiben Sie’s locker, leicht – und fehlerfrei!

Der Verzicht auf gezwungene Originalität bedeutet nicht, dass man den stocksteifen Sprachregeln aus Stellenausschreibungen früherer Zeiten folgen muss. Freilich gibt oft auch die Branche einen gewissen Stil vor.

Auf jeden Fall sollte der Text fehlerfrei sein, weil schon kleine Rechtschreibfehler als unprofessionell wahrgenommen werden können. Je höher die vom Bewerber geforderte Qualifikation ist, desto stärker wirken sich orthographische Patzer in der Zahl der eingehenden Bewerbungen aus.

Wichtig ist ebenfalls, dass alle wichtigen Infos zu der ausgeschriebenen Stelle leicht verständlich sind. Ein idealer Aufbau könnte etwa so aussehen:

  • Zielgruppenrelevanter Titel mit einer kurzen Einführung und Auflistung aller Aufgaben und dazu geforderten Qualifikationen
  • Wo kann man sich bewerben?
  • Kurze Beschreibung des Unternehmens
  • Arbeitsort

Sie sollten immer sicherstellen, dass die Stellenanzeige konform mit den Anforderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist. Viele Jobportale bieten hier rechtssichere Vorlagen.

4. Die technischen Standards

Soll die Stellenanzeige gleichzeitig auch auf der unternehmenseigenen Homepage erscheinen, muss sie für Suchmaschinen lesbar sein. Dazu muss man den Titel mit dem HTML-Code <h1> auszeichnen. Jede Annonce sollte eine eigenen URL mit Titel und relevantem Keyword erhalten.

Auf Social-Media-Kanälen wie Facebook reicht es oft nicht, ein Jobangebot einfach zu teilen. Eine erfolgsversprechende Reichweite erzielen Stellenangebote hier in aller Regel nur als Anzeigen.

Foto: Maridav / shutterstock.com

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