Personal & Weiterbildung
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Die Stellenanzeige – so werden Bewerber aufmerksam

Stellenanzeige

Wer geeignetes Personal sucht, der muss eine Stellenanzeige aufgeben. Allerdings gibt es heutzutage so viele verschiedene Möglichkeiten dies zu tun, dass Unternehmen sehr schnell die Übersicht verlieren können.

  • Wo sollte die Stellenanzeige inseriert werden?
  • Wie soll das Jobangebot ausformuliert werden, damit es möglichst attraktiv auf Bewerber wirkt?
  • Und wie sieht eine klare Kommunikation via Inserat aus, mit der genau vermittelt wird, welche Qualifikationen und persönliche Stärken für die Stelle notwendig sind?

Wie wird die Stellenanzeige formuliert?

Da die Stellenanzeige neben der internen Stellenbesetzung das wichtigste Instrument ist, um geeignete Mitarbeiter zu finden, ist die Formulierung und Gestaltung des Inserats enorm wichtig.

Um eine positive Wirkung bei potenziellen Bewerbern zu erzielen, sollten besonders viele Sätze mit „Wir“ anfangen. Auf diese Weise wird der Zusammenhalt im Unternehmen signalisiert und das Vertrauen des Bewerbers gefördert. Immerhin sendet er im Zuge seiner Bewerbung jede Menge sensible und vertrauliche Daten an einen möglichen Arbeitgeber – und diese gibt man in der Regel nicht an Unternehmen heraus, welche nicht vertrauenswürdig und seriös erscheinen.

Vor allem das erste Drittel der Stellenanzeige ist wichtig, um die Vorteile des Arbeitgebers perfekt in Szene zu setzen. Hier soll der Interessent erfahren, was seinen zukünftigen Arbeitgeber so besonders macht, ihn von der Konkurrenz unterscheidet und warum die Produkte oder Dienstleistungen so gut sind. Natürlich fließt im Abschnitt für die Selbstdarstellung des Unternehmens auch ein, welche Vorteile Arbeitnehmer im Falle einer Festanstellung zu erwarten haben.

Besonderheiten in der IT-Branche

Gerade bei der Vergabe von IT-Jobs ist es wichtig, möglichst flächendeckend zu inserieren. Das bedeutet, dass nicht nur in lokalen Zeitungen für die Stelle geworben wird, sondern auch und vor allem im Internet.

Besser als allgemeine Jobportale sind solche Portale, welche ganz gezielt Menschen aus diesem Fachbereich ansprechen. Unter den vielen allgemeinen Stellenangeboten, welche jede Art von Berufsgruppe ansprechen, kann ein Stellenangebot für die IT-Branche sonst schnell untergehen und von potenziellen Bewerbern übersehen werden.

Fachkräfte rekrutieren

Gerade die Unternehmen, welche qualifizierte Fachkräfte für sich gewinnen möchten, müssen sich derzeit bei der Stellenausschreibung ins Zeug legen. Weil die IT-Branche stetig wächst und aktuell besonders viele Stellen offen sind, muss der Arbeitgeber sich um die gewünschten Arbeitnehmer bemühen.

Indem Unternehmen sich in die Bewerber hineinversetzen und sich ein konkretes Bild von ihrer Zielgruppe machen, kann die Kommunikation gelingen. Im Durchschnitt sind Entwickler um die 30 Jahre alt, männlich und alleinstehend. Was klingt zwar wie eine Pauschalisierung, ist aber durchaus bedenkenswert, wenn es darum geht, sich ein Bild von den Bewerbern zu machen. Je besser sich ein Unternehmen in die Bewerber hineinversetzen kann, desto eher wird die Stellenausschreibung so formuliert und präsentiert, dass sie genau die Richtigen anspricht.

In die Stellenanzeige darf jede Menge Fachjargon einfließen, welcher den Lesern vermittelt, dass die Ausschreibung von einer Person formuliert wurde, welche sich mit dem Fachbereich auskennt. Sofern es zum Image des Unternehmens und zur vakanten Stelle passt, darf auch die eine oder andere saloppe Formulierung eingebracht werden. Natürlich soll der Sprachstil insgesamt nüchtern und gehoben sein, eine kleine Auflockerung schadet allerdings nicht und macht das Unternehmen für Bewerber sympathisch.

Kategorie: Personal & Weiterbildung

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