Personal & Weiterbildung
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Candidate Journey: Vom Erstkontakt zum Onboarding

Candidate Journey

Mit dem Eintritt der geburtenschwachen Jahrgänge in den Arbeitsmarkt findet ein Wandel vom Arbeitgebermarkt zum Kandidatenmarkt statt.

Unternehmen müssen mittlerweile einen hohen Aufwand betreiben, um potentielle neue Mitarbeiter von sich zu überzeugen. Denn junge Arbeitnehmer geben sich nicht nur mit einem angemessenen Gehalt zufrieden, sondern sind immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und einem Arbeitnehmer, der sie wertschätzt, ihre Wünsche und Meinungen respektiert und flexibel ist.

Um junge Talente für das Unternehmen zu gewinnen, muss der gesamte Weg vom Erstkontakt bis zum Onboarding vom Bewerber positiv wahrgenommen werden. Sowohl Unternehmen als auch Personaler müssen ihr Vorgehen vom Anfang bis zum Ende der „Candidate Journey“ an die neue Generation anpassen.

Schritt 1–2: Erstkontakt und Übermitteln der Bewerbung

Entscheidend ist es, den Prozess vom Wecken des Interesses an einer ausgeschriebenen Stelle bis zum Einreichen der Bewerbung möglichst leicht zu gestalten.

Dazu ist es wichtig, alle Informationen – sowohl zum Unternehmen selbst auch zu den zukünftigen Aufgaben des potentiellen neuen Mitarbeiters und zum Bewerbungsprozess – auf der Website übersichtlich darzustellen und den Bewerber mit wenigen Klicks zum Bewerbungsverfahren weiterzuleiten. Je einfacher und schneller das geht, desto besser.

Galt noch bis vor wenigen Jahren die Bewerbung per E-Mail als Standard, so bieten inzwischen fast alle Unternehmen die Bewerbung über eigens entwickelte Karriereseiten an, bei denen Kandidaten ihre Unterlagen direkt in das Bewerbermanagement des Unternehmens hochladen oder, noch einfacher, sich mit ihrem Profil aus Karrierenetzwerken wie LinkedIn oder XING bewerben können.

Schritt 3–4: Kommunikation zwischen Personaler und Kandidat

In der nächsten Phase treten Unternehmen und Bewerber erstmals aktiv in Kontakt. Der Personaler sollte sich nach Erhalt der Bewerbung nach Möglichkeit kurzfristig zurückmelden und dem Kandidaten für weitere Fragen zu Verfügung stehen.

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Beim Auswahlverfahren sollte auf persönliche und fachliche Qualifikationen geachtet werden. Der Personaler sorgt dafür, dass der Prozess zügig und fair verläuft.

Um stets den Überblick zu behalten, bietet es sich an, auf digitale Helfer zurückzugreifen. Professionelle HR-Tools von Talentsoft sorgen dabei für einen reibungslosen Ablauf – schließlich begleitet der Personaler die Kandidaten auch durch die unterschiedlichen Etappen des Auswahlprozesses.

Dabei ist es wichtig, den Kandidaten stets über die weiteren Schritte im Bewerbungsverfahren informiert zu halten. Auch Absagen sollten rechtzeitig versendet werden und eine wertschätzende Erklärung für die Entscheidung beinhalten.

Schritt 5: Onboarding und Integration

Hat man den idealen Kandidaten gefunden, steht der Einstieg in das Unternehmen bevor. Die Aufgabe des Personalers besteht nun darin, den Mitarbeiter im Team willkommen zu heißen, dessen Fragen zu beantworten und vor allem in der Anfangszeit auch als erster Ansprechpartner bei organisatorischen Rückfragen zu fungieren.

Um den neuen Mitarbeiter schnell ins Unternehmen integrieren, ihn zu motivieren und somit langfristig zu binden, sind ein ständiger Dialog und die aktive Beteiligung des Mitarbeiters am Unternehmensgeschehen unabdingbar.

Foto: Angelo Pantazis / unsplash.com

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