Management & Controlling
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Controlling – Basics

Controlling

„to control = lenken, beherrschen, beeinflussen“ (Quelle: dict.cc)

Der Erfolg eines Unternehmens hängt von den Fähigkeiten der Unternehmensleitung ab, die betrieblichen Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu analysieren. Denn eine erst im Notfall einsetzende Suche nach Korrekturmöglichkeiten wird in der Regel zu spät wirksam.

Controlling hat zum Ziel, möglichst schnell Problembereiche im Unternehmen zu erkennen, zu beseitigen und in der Zukunft zu vermeiden und so die Unternehmensführung aktiv bei der zielgerichteten Beeinflussung bestehender betrieblicher Prozesse zu unterstützen.

Es wird unterteilt in operatives und strategisches Controlling. Die Bereiche können dabei nicht streng voneinander getrennt werden, denn es besteht eine ständige Wechselwirkung zwischen diesen beiden.

Die operative Planung hängt sehr stark von der strategischen Planung ab. Umgekehrt liefern operative Überlegungen wichtige Impulse für die strategische Ausrichtung des Unternehmens.

Operatives Controlling

Der Schwerpunkt des operativen Controllings liegt auf der Gewinnsteuerung. Das bedeutet, dass insbesondere die Rentabilität verbessert und die Liquidität gesichert werden soll.

Es ist etwas kurzfristiger angelegt als das strategische Controlling und betrachtet die Faktoren Erlöse, Kosten, Zeit und Qualität, d.h. die quantifizierbaren Faktoren des Unternehmens.

Das operative Controlling beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Erstellung von Plänen für das kommende Geschäftsjahr und führt dazu laufende Kontrollen durch. Dabei sollen Abweichungen vom Kurs des Unternehmens frühzeitig erkannt werden.

Folgende Aufgaben fallen dem operativen Controlling zu:

  • Planung – Vereinbarung der Unternehmensziele
  • Kontrolle – Soll-lst-Vergleiche, Abweichungsanalysen
  • Steuerung – Durchführung von Korrekturmaßnahmen

FAZIT: das operative Controlling dient als Frühwarnsystem für die Unternehmensführung!

Strategisches Controlling

Das strategische Controlling dient der Aufdeckung von Chancen und Risiken mit dem Ziel, langfristig die Existenz des Unternehmens zu sichern. Es befasst sich vor allem mit der langfristigen Planung und Aufstellung des Unternehmens, weshalb eher der Erfolg bzw. das Erfolgspotenzial betrachtet werden.

Es betrachtet die qualitativen Faktoren des Unternehmens.

Folgende Punkte stehen damit im Mittelpunkt:

  • Ermittlung der Chancen und Risiken des Unternehmens
  • Entwicklung neuer Erfolgspotenziale
  • Feststellung der Frühwarnindikatoren
  • Beobachtung des Umfeldes
  • Entwicklung neuer Strategien

Die strategischen Controllinginstrumente werden vor allem zur Bestimmung und Verbesserung der zukünftigen Chancen und Risiken des Unternehmens verwendet. Neue Erfolgspotentiale müssen gesucht, aufgebaut und erhalten werden.

FAZIT: das strategische Controlling ist eine Denkdisziplin zur frühzeitigen Anpassung der Strategien und Ziele an die Herausforderungen von morgen.

Die Zukunft steuern sie passiert

Die Einführung eines Controlling-Systems mag im ersten Moment ein schwieriges und zeitintensives Projekt sein. Jedoch ohne eine fundierte Kenntnis des eigenen Unternehmens, seiner Kunden und des Marktes in dem man sich bewegt ist ein sinnvolles Steuern kaum möglich. Projekt- und Unternehmenscontrolling liefern notwendige Informationen, um für die Unternehmensentwicklung die richtigen Weichen zu stellen.

Denn nur wenn man frühzeitig weiß, was im eigenen Unternehmen und den Projekten vor sich geht, kann man rechtzeitig Einfluss nehmen!

Mehr Informationen

Welche Tools kleine Unternehmen am Besten nutzen und wie man die wichtigsten Kennzahlen ermittelt, könnt ihr im Unternehmerhandbuch in der Kategorie „Management & Controlling“ lesen :-)

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