IT & Technik
Kommentare 1

Die Energiekosten: ein wichtiger Standortfaktor

Energiekosten

Die Preise für Energie kennen in Zeiten knapper werdender Ressourcen nur eine Richtung: nach oben. Deshalb wechseln viele private und gewerbliche Verbraucher, die gerade ihre Heizungsanlage erneuern zu Erdgas, das wesentlich günstiger zu bekommen ist als Erdöl.

Aber auch hier gibt es je nach Anbieter große preisliche Unterschiede. Sie müssen also zunächst einmal den günstigsten Anbieter in ihrer Region finden. Dabei kann ein Online-Gaspreisvergleich helfen. Und die Suche lohnt sich. Denn schon bei einem privaten Haushalt sind Einsparungen von mehreren Hundert Euro im Jahr möglich.

Was ist Erdgas?

Bei Erdgas handelt es sich um einen fossilen Brennstoff, der in der Natur häufig an Erdöl-Lagerstätten zu finden ist. Von den Eigenschaften her ähnelt Erdgas dem leicht brennbaren Methan. Entstanden ist dieser Rohstoff im Laufe der erdgeschichtlichen Entwicklung aus Kleinstlebewesen wie Plankton oder Algen.

In den ersten Jahrzehnten des Erdölzeitalters wurde Erdgas an den Fundstätten von Erdöl häufig abgefackelt, weil die wirtschaftliche Nutzung von Erdgas mit einem großen Aufwand verbunden war. Heute nimmt Erdgas jedoch mit einem Anteil von 25 Prozent einen wichtigen Anteil am Energiemix ein.

Verwendet wird Gas vor allem zum Beheizen von Räumen, aber auch als Treibstoff und zur Stromgewinnung. Hier werden mit Gas vor allem Bedarfsspitzen abgedeckt, weil sich Gasturbinenkraftwerke relativ schnell hochfahren lassen.

Mieter berücksichtigen Energiekosten

Sowohl für private als auch gewerbliche Mieter spielen die Energiekosten eine wichtige Rolle, bevor sie ihre Unterschrift unter einen Mietvertrag setzen. Sie legen Wert auf einen niedrigen Grundverbrauch, den sie mit weiteren Einsparmöglichkeiten sogar noch weiter senken können.

Gerade für energieintensive Branchen wie die chemische Industrie spielen die Energiekosten eine wichtige Rolle, wenn es um neue Investitionen geht.

Beispielsweise investiert die Bayer AG, deren Säulen die chemische und die pharmazeutische Industrie sind, seit einigen Jahren verstärkt in China. Dort sind die Energiekosten niedriger als an den deutschen Standort, zudem treiben dort nicht auch noch Steuern die Kosten für Energie zusätzlich in die Höhe. Marjin Deckers, Vorstandsvorsitzender von Bayer, kritisierte schon im August die hohen Energiekosten in Deutschland, die EU-weit an der Spitze liegen und kündigte Produktionsverlagerungen an.

Entscheidend ist der richtige Technik-Mix

Im Gegensatz zu Industriebetrieben haben private Haushalte eher die Möglichkeit, ihre Heizungs- und Stromkosten zu senken. Entscheidend ist für sie der richtige Technik-Mix. Sie können Wärmepumpen, Erdwärme- und Solarkollektoren oder Minikraftwerke einbauen, mit welchen sie zugleich Strom und Wärme produzieren können.

Besonders beliebt war in den vergangenen Jahren die Kombination aus einer Solaranlage und Heizungen, die mit Erdgas betrieben werden.

Während der Sommermonate reicht die Solaranlage in der Regel völlig aus, um das Brauchwasser zu erwärmen und die Stromversorgung sicherzustellen. Die Heizung stellt dann gewissermaßen eine mobile Reserve dar, die einspringt, wenn die Kraft der Sonne nicht ausreicht.

Im Winter kann natürlich nicht auf den Betrieb der Heizung verzichtet werden. Trotzdem lassen sich mit dieser Kombination die Energiekosten spürbar senken.

Energiekosten

Pin it!

1 Kommentare

  1. Pingback: Die Energiekosten: ein wichtiger Standortfaktor | Heikes Projekte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Wenn Du wissen möchtest, welche Daten wir beim Hinterlassen eines Kommentars speichern, schau bitte in unsere Datenschutzerklärung.