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Mit Checkliste und Online-Portal zum passenden Büroraum

Büroraum
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Wachstum braucht Raum – und meistens ist das erst einmal Büro-Raum. Die Suche nach einer geeigneten Büro-Immobilie stellt für viele Selbständige und kleine Unternehmen den ersten Schritt für erfolgreiches Wachstum dar. Ein aufwändiger Prozess.

Die Kosten müssen unter Kontrolle bleiben. Die Ausstattung von Büroräumen beeinflusst Effizienz und Produktivität. Und die so wichtige Lage schließlich kann ausschlaggebend für die Zukunft des Unternehmens sein.

Am besten, man macht sich als Unternehmer eine Checkliste mit allen Kriterien, die der künftige Büroraum erfüllen muss. Ein Online-Portal für Büro-Immobilien wie http://www.immobilienscout24.de kann die Suche sehr erleichtern. Mit ein paar Mausklicks können Nutzer in einer Suchmaske Kriterien anpassen und Suchfilter erstellen, so dass ungeeignete Objekte sofort ausscheiden.

Die Provinz boomt als Büro-Standort

Ganz oben auf dieser Checkliste könnte schon eine Vorauswahl zur Standort-Entscheidung stehen. Die kann nämlich nach ein paar Überlegungen ganz anders ausfallen als zunächst vermutet. Ein Ingenieur-Büro etwa, das seine Beratungs-Leistungen ohnehin in ganz Deutschland anbietet, braucht eventuell keinen Büroraum mitten in der teuren Stuttgarter City.

Der Ausbau schneller Datennetze macht  zunehmend auch die Provinz interessant. 80 Prozent der 30,7 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten arbeiten außerhalb der sieben wichtigsten Büro-Metropolen. Das Top-Wachstum bei den Büro-Mieten erzielten in den letzten Jahren auch weder München, noch Frankfurt, sondern Menden und Holzwickede. Das ergab eine Auswertung des Immobilienverbandes IVD für das Manager Magazin.

Trotz des Rekordanstiegs sind in den beiden Städtchen am Rande des Ruhrgebiets die Büromieten mit 4,50 bis fünf Euro ein Schnäppchen – im Vergleich zu München mit einer Durchschnittsmiete von 22 Euro pro Quadratmeter oder Spitzenmieten von 37 Euro in der Frankfurter City. Dazu bieten kleine Städte oft attraktive Hebesätze bei der Gewerbesteuer. Mit ihrer Anbindung an Flughäfen, Autobahnen oder Fernbahnhöfen sind diese Randlagen aber oft um nichts schlechter gestellt, als die Metropolen. In puncto Lebensqualität und Lebenshaltungs-Kosten können sie sich sogar als Vorteil beim Mitarbeiter-Recruiting erweisen.

Die Größe macht’s

Neben dem Miet- oder gegebenenfalls Kaufpreis ist die Größe des Büroraums ein entscheidendes Suchkriterium. Dafür spielt nicht nur die Größe des eigentlichen Arbeitsraums eine Rolle. Die Arbeitsstätten-Richtlinie empfiehlt 20 Kubikmeter umbauten Raum pro Mitarbeiter – abhängig von Lichtverhältnissen oder Belüftungsmöglichkeiten eventuell mehr. In Räumen mit regelmäßigem Publikumsverkehr gelten zusätzlich 10 Kubikmeter pro Kunde als Maßstab.

Die Wahl von Einzel-, Großraumbüros oder Mischformen hat wesentlichen Einfluss auf den Platzbedarf. Dabei sollte es aber ebenfalls nicht um die preisgünstigste Lösung gehen, sondern um die, die den Unternehmens-Prozessen am meisten gerecht wird. Bei der Auswahl zu berücksichtigen ist auch der benötigte Raum für etwaige Besprechungs-Zimmer, Empfangsräume, ein Sekretariat, Server-Räume und freilich auch Sozial-Räume wie Küchen, Pausenräume oder Umkleiden.

Wenn günstig am Ende teuer wird

Die Branche oder Art der Geschäftstätigkeit haben auch entscheidenden Einfluss auf die Lage, die man für seinen Büroraum wählen sollte. In einer Stadtrandlage oder einem Gewerbegebiet ist Büroraum eventuell wesentlich günstiger.

Das ist aber am falschen Ende gespart, wenn man viel Publikumsverkehr hat und Kunden die Firma nur schlecht erreichen. Eine optimale Anbindung an Öffentliche Verkehrsmittel kann für den Geschäftserfolg genauso wichtig sein, wie ausreichend vorhandene Parkplätze für Kunden und Mitarbeiter. Auch die Infrastruktur mit Läden zum Einkaufen oder benachbarten Dienstleistungen können wichtige Kriterien bilden.

Ob Palast oder Loft – für jeden Topf der richtige Deckel

Die falsche Ausstattung von Büroräumen kann ein absolutes K.O.-Kriterium sein. Das betrifft zum einen die technische Infrastruktur wie die Verkabelung für Telekommunikation, Computer oder auch schnelles Internet am Standort. Ein anderer Unternehmer legt eventuell mehr Wert auf eine baulich repräsentative Ausstattung, weil die Immobilie auch besondere Seriosität vermitteln soll. Eine Kreativ-Agentur dagegen wird sich möglicherweise für ein etwas angejahrtes aber cooles Industrieloft begeistern. Sowohl Ausstattung als auch das Erscheinungsbild einer Büro-Immobilie sollen zur Branche und zum Kundekreis passen.

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