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Sehhilfen im Berufsalltag: Brille oder Kontaktlinsen?

Sehhilfen

Smartphones und Bildschirmarbeit haben ihren Preis: Immer mehr Menschen sind im Alltag auf Sehhilfen angewiesen, vor allem die Zahl der Kurzsichtigen steigt seit Jahren rapide. Unter der jüngeren Generation ist mittlerweile fast die Hälfte eines Jahrgangs von Kurzsichtigkeit betroffen.

Das wirkt sich auch auf das berufliche Umfeld aus: Knapp drei Viertel aller Brillenträger könnten ohne ihre Brille gar nicht arbeiten. Kontaktlinsen als Alternative nutzen verhältnismäßig wenige.

Was spricht für eine Brille, was für Kontaktlinsen?

Brillenträger werden positiver wahrgenommen

In Deutschland tragen etwa 40 Millionen Menschen eine Brille, über die Hälfte von ihnen sogar fortwährend. Auch im beruflichen Alltag ist die Brille allgegenwärtig. Das gilt insbesondere für die Altersgruppen zwischen 20 und 44 – bei ihnen hat sich der Anteil der Brillenträger in den letzten Jahren deutlich erhöht.

Niemand muss heute mehr am Arbeitsplatz seine Brille verstecken, im Gegenteil: Sie kann sogar dafür sorgen, dass man positiver wahrgenommen wird. Laut Umfragen werden Brillenträger im beruflichen Kontext nämlich häufig als sehr gebildet, seriös, modern oder selbstsicher eingeschätzt. Das trifft übrigens auf Frauen mit Brille nochmal im besonderen Maße zu.

Zwar gilt es als unwahrscheinlich, dass sich die Brille positiv auf den beruflichen Erfolg auswirkt – doch sie wird auch längst nicht mehr als nachteilig angesehen. Wer also auf eine Sehhilfe angewiesen ist, muss etwa bei Kundenterminen nicht unbedingt auf Kontaktlinsen ausweichen. Mit dem Griff zu einer stilvollen Brille können Berufstätige sogar ihrer Persönlichkeit Nachdruck verleihen, und wenn sie dazu noch zeitlose Modelle wie die hier von Ray-Ban tragen, auch Sinn für Bleibendes demonstrieren.

Das sind die größten Vorteile einer Brille gegenüber Kontaktlinsen:

  • Man kann sie jederzeit auf- und absetzen.
  • Sie schützt die Augen besser.
  • Sie kann als modisches Stilmittel eingesetzt werden.

Kontaktlinsen sind besser als ihr Ruf

So beliebt Brillen als Modeaccessoires geworden sind: Auch Kontaktlinsen werden oft aus ästhetischen Gründen getragen, nicht nur aus praktischen. Am beliebtesten sind dabei Wochen- bzw. Monatslinsen.

Typische Probleme wie trockene oder empfindliche Augen sind dank der verschiedenen erhältlichen Materialien kein Ausschlusskriterium mehr – selbst bei der Bildschirmarbeit. Dennoch tragen in Deutschland nur knapp fünf Prozent Kontaktlinsen.

Dabei genießen Kontaktlinsenträger einen entscheidenden Vorteil gegenüber Brillenträgern: Sie haben jederzeit ein freies, uneingeschränktes Sichtfeld. Das ist in manchen Berufen wichtig, daher sind Linsen dort die Sehhilfe der Wahl.

Haben sich die Augen erst einmal an die Linsen gewöhnt, ist das Tragen auch sehr komfortabel. Fehlsichtige, die auf ihre Brille verzichten, fühlen sich häufig wie nackt – Kontaktlinsen können bei ihnen für ein ganz neues Lebensgefühl sorgen. Das wiederum kann ein selbstbewussteres Auftreten zur Folge haben – oft nicht unwichtig im Beruf.

Trotzdem werden die Linsen hauptsächlich bei Freizeitaktivitäten eingesetzt, vor allem beim Sport. Ihre Bedeutung für Büroberufe ist dagegen vergleichsweise gering.

Die wichtigsten Vorteile von Kontaktlinsen:

  • Das Blickfeld wird nicht eingeschränkt.
  • Sie behindern nicht bei bewegungsintensiven Aktivitäten in der Freizeit.
  • Sie fallen nicht auf.

Fazit: Hat die Brille die Nase vorn?

Was natürlich für die Brille spricht, ist der geringere Pflegeaufwand. Bei Kontaktlinsen ist Hygiene besonders wichtig, und das macht entsprechende Pflegeprodukte notwendig. Damit erübrigt sich auch der Kostenvorteil der Linsen – solange Brillenträger nicht alle paar Jahre neue teure Gläser anschaffen müssen. Wer Kontaktlinsen trägt, benötigt allerdings keine Sonnen- oder Schutzbrille mit Sehstärke.

Somit kann man im allgemeinen Vergleich der beiden Sehhilfen nicht sagen, dass eine der beiden Alternativen klar vorne liegt. Im beruflichen Umfeld kommt es auf die ausgeübte Tätigkeit an. Bei langer Bildschirmarbeit beispielsweise ist die Brille nach wie vor die bessere Wahl, bei sehr bewegungsintensiven Tätigkeiten oder solchen, die ein uneingeschränktes Blickfeld erfordern, hingegen die Kontaktlinse.

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