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Sonnenschein & Motivation – ein kompliziertes Verhältnis

Motivation

Heute scheint in Köln die Sonne. Es ist herrlich warm und die Vögel zwitschern. Da mein Blick vom Arbeitsplatz genau nach Süden geht, sehe ich das alles schön vor mir.

Möchte ich bei diesem Wetter wirklich arbeiten? Oder möchte ich mich lieber mit einem guten Buch in die Sonne setzen und die Jobs später erledigen? Als Freiberuflerin kann ich mir meine Termine und Aufgaben schließlich häufig selbst einteilen …

Im Sommer kämpfe ich schon sehr mit mir und meiner Motivation, wenn es um die Arbeit geht. Das gebe ich ehrlich zu. Da hilft auch ein noch so ausgeprägter Unternehmergeist oft nicht.

Meine 3 besten Tipps, wie ich es trotzdem schaffe mich für meine Arbeit zu begeistern und nicht den ganzen Tag in der Sonne zu liegen, gibt es hier.

Motivationstipp 1: Gute Gründe

Die Frage nach dem Warum ist für mich der Motivator überhaupt. Wenn ich für mich beantworten kann, wieso ich etwas tun sollte, dann ist das schon die halbe Miete.

Konkret heißt das, mir immer wieder selbst vor Augen zu halten, warum ich meinen Job liebe, wieso ich gerne mit meinen Kunden arbeite und was das große Ziel hinter all dem ist.

Ich habe eine grobe Vorstellung von meiner Zukunft. Diese Vorstellung bezieht sich vor allem auf das Erlangen eines Lebensgefühls, einer Lebenssituation. Freiheit und Selbstbestimmung sind mein Ziel. Möglichst wenig müssen müssen, möglichst unabhängig von äußeren Gegebenheiten leben und arbeiten können. Zeit haben für die Menschen und Aktivitäten, die mir wichtig sind. Das ist mein großes Ziel.

Und genau dazu verhilft mir mein Beruf. Ich darf spannende Menschen treffen und mein Hirn darf sich mit den ganzen Themen beschäftigen, die es gerne mag. Das Unternehmerhandbuch und seit kurzem auch das Elternhandbuch geben mir die Gelegenheit ganz viel zu lernen und auszuprobieren.

Das liebe ich und da ist es nicht schwer, sich an den Schreibtisch zu setzen. Auch bei Sonnenschein.

Motivationstipp 2: Gute Gesellschaft

Fakt ist: ich gehe gerne zu meinen Kunden, denn es sind alles Wunschkunden.




Ein wirklich guter Grund zu Arbeiten, denn ich freue mich immer auf unsere Termine. Da muss ich mich nur ganz wenig motivieren auch wirklich loszufahren, denn es erwarten mich immer liebe Menschen und ein fröhliches Miteinander.

Das ist tatsächlich bei all meinen Kunden so, denn mit doofen Kunden arbeite ich einfach nicht!

Motivationstipp 3: Gutes Geld

Das klingt jetzt erst einmal total profan. Geld, schnöder Mammon … Kann das wirklich motivieren?

Nun ja, ich denke schon. Denn wer sonst sollte meine Miete bezahlen? Die Versicherung fürs Auto? Den Urlaub mit meiner Nichte?

Gerade als Selbständige ist es wichtig, ein finanzielles Polster zu haben für schlechte Zeiten. Woher weiß ich denn, ob mein nächstes Projekt ein Erfolg wird? Wann der nächste Wunschkunde zu mir findet? Und ob ich nicht ein paar Monate ohne Einkünfte überbrücken muss?

Außerdem ist Geld verdienen für mich die Garantie für Freiheit und Selbstschutz zugleich. Denn nur wenn ich einen gewissen finanziellen Freiraum habe, kann ich mein Leben so gestalten wie ICH es möchte und muss nicht Aufträge annehmen, die eigentlich nicht zu mir passen.

Und wenn trotzdem gar nichts geht?

Es gibt Tage, da kann mich keiner der genannten drei Motivatoren so richtig aufpeppen. Da ist mein Geist faul und ich weiß schon morgens: das wird heute nichts. Was dann?

Meine Lösung: ich mache etwas kleines, wenig anspruchsvolles, aber zumindest Zielführendes. Eine Stunde Fleißarbeit, nur um das schlechte Gewissen einigermaßen zu beruhigen. So kann ich auch unproduktive Tage sinnvoll nutzen!

Und jetzt?
Jetzt gehe ich raus und genieße die Sonne mit einem Joghurt-Blaubeer-Spaghetti-Eis – Yummie!

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade „Motivations-Tipps und Erfahrungen von Peer Wandiger und zur Blogparade #drankLEBENbleiben (#sticktoit) von HabitGym & Lebensdurstig.

Foto: Petr Jilek / shutterstock.com

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5 Kommentare

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  2. Hallo Heike, auch von mir ein Danke!

    Ja, das schlechte Gewissen ist schon manchmal echt nervig. Vllt braucht man nur paar Tricks, um es ruhig zu stellen! 😀

    LG, Yasemin aka weltenbewegerin.

  3. Hallo Heike,

    Danke für die Teilnahme an der Blogparade. Insbesondere Dein letzte Punkt gefällt mir sehr gut: Wenn gar nichts geht, dann ist das eben so. Also lieber mal einen Tag abhaken als sich selbst verrückt machen. Daran muss ich selbst auch noch ein wenig arbeiten, fürchte ich 🙂

    Viele Grüße,
    Jan

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