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Friday Five – Home-Office: Fluch oder Segen?

Home-Office

Es ist mal wieder an der Zeit für die Friday Five, meine gebündelten Fundstücke aus dem Netz.

Heute im Focus: das Home-Office!

Ich habe es, das Home-Office, und werde oft darum beneidet, dass ich mir alles so einteilen kann, wie ich es mag und nebenbei so total easy und praktisch ja noch ein paar private Dinge erledigen kann. Ich stehe nicht im Stau, wenn ich zu meinem Arbeitsplatz möchte (so groß ist mein Flur gar nicht) und ich bin sofort am Kühlschrank, wenn es Zeit für die Mittagspause ist.

Aber ist das wirklich alles so toll? Oder leidet die Produktivität nicht doch ein wenig, wenn man in den privaten Räumen arbeitet? Wie gut kann ich abends die Arbeit beiseitelegen oder sitze ich doch immer wieder am Schreibtisch, einfach weil er in meinem Wohnzimmer steht?

Hier die besten Do’s und Don’ts aus dem Netz rund um das Home-Office!

Home-Office – der Arbeitsplatz daheim. Was darf man, was nicht?

Laptop auf und los. So geht das bei mir im Home-Office. Da merken meine Nachbarn noch nicht einmal, dass ich mein Wohnzimmer auch zum Arbeiten nutze. Die wundern sich höchstens, wieso ich eigentlich immer alle Päckchen fürs ganze Haus annehme.

Anders ist das natürlich bei Tätigkeiten mit viel Kundenverkehr (z.B. Masseure, Nail Designer) oder bei geräuschintensiven Tätigkeiten. Gleiches gilt auch für Tagesmütter oder Nachhilfelehrer, denn das bringt neben dem Trubel oft auch deutlich mehr Müll mit sich. Gibt man Gesangunterricht in der Wohnung oder macht irgendetwas Handwerkliches, fühlen sich die Nachbarn sicher irgendwann genervt.

Was man in der privaten Wohnung arbeiten darf und was nicht, hat Carola vom Lexoffice Blog super zusammengefasst. Ihr Fazit: Für einen Großteil der Home-Office-Worker gilt: Wer die Nachbarn nicht stört und am Haus nichts verändert, darf jederzeit daheim auch erwerbstätig arbeiten.

Home-Office Guidelines: Darauf bitte achten! (mit Download)

Wenn klar ist, dass man seinen Beruf zuhause ausüben darf kommt der nächste Schritt. Wie organisiere ich mich richtig? Wie gestalte ich meinen Arbeitstag zuhause so, dass er auch wirklich produktiv ist und ich nicht meine Zeit mit privaten Dingen verplempere?

Dazu habe ich in der karrierebibel eine tolle Liste gefunden: konkrete Arbeitsmethoden und Organisations-Tipps für die Arbeit im Home-Office mit Download.

Das Wichtigste: sich im Home-Office genauso professionell zu strukturieren und zu verhalten, wie man es auch im Büro tun würde. Klare Arbeits- und Pausenzeiten definieren, sich einen (oder mehrere) vernünftige Arbeitsplätze schaffen und vor allem für eine ablenkungsfreie Atmosphäre sorgen. Das sind die besten Voraussetzungen, um nicht im Home-Office zu verwildern, sondern gut und vor allem gerne zu arbeiten.




Strategien, um auch bei 32 Grad Dinge erledigt zu bekommen

Gut, die Sache mit dem Sommer läuft aktuell nicht so richtig, aber das kann ja noch werden. Da die wenigsten von uns zuhause ein Klimaanlage haben lässt gerade im Home-Office die Motivation bei Sonnenschein oft zu wünschen übrig.

Tipps wie man gut durch die sonnige Zeit kommt fand ich u.a. bei imgriff.com. Denn vor allem im Sommer hat ein Home-Office deutliche Vorteile gegenüber einem 9-5 Job im Büro: man kann auch mal die Arbeit sein lassen und die sonnigen Stunden draußen genießen. Die Arbeit muss dann halt warten, bis die Sonne unter gegangen ist. Oder man erledigt bei hirnerweichender Hitze einfach kleine Dinge, Routinearbeiten, die auch ohne großes Nachdenken erledigt werden können.

Büro-Quiz: Kennen Sie die schlimmsten Zeitfresser?

Der Tag ist rum und wieder nichts erledigt? Stundenlang am Schreibtisch gesessen und die ToDo-Liste ist immer noch lang?

Besonders im Home-Office passiert das viel schneller, als in einem „echten“ Büro. Wahrscheinlich wurdet ihr von einem oder mehreren Zeitfressern erwischt. Welche das sein können steht in der karrierebibel. Die schlimmsten 10 Zeitfresser – wer sie kennt hat eigentlich schon gewonnen.

Also los, miträtseln und lernen!

Büro auf Zeit: Tipps für das Arbeiten im Café

Eine gute Abwechslung zum Home-Office ist ein temporärer Arbeitsplatz irgendwo draußen. Egal ob Café oder CoWorking Space, manchmal muss man einfach raus aus den eigenen vier Wänden. Was man bei der Wahl der geeigneten Ausweichlocation beachten sollte und wie man sich vor Ort am besten verhält steht mal wieder in der karrierebibel.

Neben WLAN, einer Steckdose und ausreichend großen Tischen, ist vor allem die Wahl des Platzes entscheidend. Toiletten und Theke sind Lärmquellen und verbreiten Unruhe, also lieber Abstand halten.

Und damit man nicht selber eine Quelle der Unruhe wird: Handy auf Vibrationsalarm und schwierige Telefonate vielleicht doch lieber zuhause führen. Oder möchtet ihr, dass nachher jeder weiß, wie die Preisverhandlung mit Kunde XY ausgegangen ist?

Seid ein gern gesehener Gast, dann ist das Café zeitweise der ideale Ort zum Arbeiten!

Und jetzt – Laptop zu und auf ins Wochenende!

Foto: baranq / shutterstock.com

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10 Kommentare

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  2. Ich finde die Abwechslung immer sehr spannend. HomeOffice ist immer eine willkommende Alternative, aber hier muss man seine Selbstdisziplin und Motivation noch mehr herausfordern. Die Ablenkung ist im HomeOffice auch etwas höher. Nichtsdestotrotz möchte ich es nicht missen.

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  4. HomeOffice schätze ich generell sehr. In meinem Fall bin ich zuhause meistens auch produktiver. Das liegt hauptsächlich an der Abwesenheit von Störungen. Trotzdem arbeite ich recht selten von zuhause. Meistens nur, wenn ein Handwerker kommt, ich tagsüber in der Nähe etwas erledigen muss oder im einem um die Ecke liegenden Firmenstandort das Traveller-Büro nicht frei ist.

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