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Produktiver Bloggen – meine wichtigsten Tools!

produktiver Bloggen

Ivan Blatter, der Zeitmanagement-Spezialist, hat (wieder) zu einer Blogparade eingeladen. Thema dieses Mal: „Welches sind Ihre drei wichtigsten und/oder liebsten Tools, um produktiver zu arbeiten?

Da ich bereits Beiträge wie „Unproduktive Tage sinnvoll nutzen“ und „Tipps für mehr Produktivität“ geschrieben habe, nutze ich die Gelegenheit und konzentriere mich ganz auf das Thema Bloggen bzw. produktiver Bloggen. Da habe ich im Laufe der letzten 4,5 Jahre so einige Tools und Methoden getestet. Meine liebsten Helferlein stelle ich euch heute vor.

Interessante Themen finden? Lesen hilft!

Das aller aller wichtigste beim Bloggen ist, immer wieder neue und interessante Themen zu finden. Was interessiert meine Leser? Was interessiert mich? Gibt es aktuelle Themen, die meine Leser betreffen?

Das wichtigste hier: Lesen! Egal ob im Internet, Zeitschriften oder Bücher, nur wer sich immer wieder neuen Input holt kann auch interessante Themen entwickeln. Für die unterschiedlichen Formate meines Lesefutters habe ich folgende Helferlein im Einsatz:

Blogs und Online-Magazine: hier habe ich den jeweiligen RSS-Feed via Outlook abonniert. Da muss ich nicht nach Informationen suchen, sondern die Themen, die mich interessieren kommen von alleine bei mir an. Sehr praktisch. Außerdem kann ich die wirklich spannenden Artikel gleich in meinen „Inspirations-Ordner“ verschieben, so geht nichts verloren, auch wenn ich erst später Zeit zum Lesen finde.

Zeitschriften: ganz ehrlich? Ich lese kaum noch Print-Magazine. Lediglich das Unternehmer-Magazin „impulse“ habe ich abonniert, denn es deckt genau die Interessen meiner Zielgruppe (und natürlich auch meine) ab. Kann ich wirklich jedem Unternehmer empfehlen! Damit mir die interessanten Themen nicht verloren gehen reiße ich die entsprechenden Seiten raus und lege sie ganz ordentlich in beschriftete Klarsichtmappen ab. So habe ich immer alles zum Thema beisammen, wenn mich die Schreiblust überfällt. Bisschen old school, aber es funktioniert.

Bücher: Fachliteratur lese ich regelmäßig. Vor allem, wenn ich in ein Thema tiefer einsteigen möchte. Aktuell auf meinem Schreibtisch: The Yahoo! Style Guide: The Ultimate Sourcebook for Writing, Editing, and Creating Content for the Digital World.

Hier reiße ich natürlich nicht einfach die Seiten raus, sondern mache mir zusammenfassende Notizen in einem kleinen Buch, damit ich diese später weiter verwenden kann. Oft ist es ja so, dass andere keine Zeit haben das komplette Buch zu lesen und sehr dankbar sind, wenn ich ihnen die Essenz des Inhalts frei Haus in meinem Unternehmerhandbuch liefere. Kleine Klebezettel an den wichtigsten Stellen des Buchs helfen mir zusätzlich, die wichtigsten Punkte später wieder zu finden.

Zusammenfassung meiner Lese-Tools: Outlook & RSS-Feeds, Notizbuch, Stift, Klarsichtmappen, Klebezettel

Leichter Beiträge schreiben mit einer Word-Vorlage

Mein Unternehmerhandbuch läuft mit dem Content Management System WordPress. Super Sache, aber ich schreibe nicht so gerne direkt im Blog. Da finde ich Word komfortabler und übersichtlicher. Gerade was Formatierungen und Strukturierung angeht. Außerdem kann ich in Word auch offline arbeiten und muss bei instabiler Internetverbindung nicht um meinen Content bangen.

Damit ich schnell die richtige Struktur und alle Formatierungen und Codes zur Hand habe, nutze ich eine selbst erstellte Word-Vorlage. Dort habe ich bereits die Grundstruktur meiner Beiträge hinterlegt und alle sonstigen Dinge, an die ich beim Bloggen denken sollte. Platzhalter für das Beitragsbild inkl. Hinweis für das Format, Hinweis auf den VG-Wort-Code, den Code für den Copyright-Hinweis für die genutzten Bilder und Felder für Kategorie & Schlagworte des jeweiligen Textes. So vergesse ich nichts und kann mich in aller Ruhe auf den Inhalt konzentrieren.

Mittels Copy&Paste ist dann alles schnell in WordPress eingefügt und ich habe auch alle Codes zur Hand, die ich für die Veröffentlichung benötige. Das Schöne: WordPress übernimmt die in Word angelegten Formatierungen, so dass meine Texte sofort im richtigen Look daher kommen, wenn ich sie aus Word einfüge.

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Zusammenfassung meiner Schreib-Tools: Word und eine Word-Vorlage (diese könnt ihr hier downloaden, falls ihr Lust habt)

Beiträge automatisch im Netz verbreiten

So, jetzt habe ich also einen tollen, hübsch aussehenden Beitrag zu einem interessanten Thema veröffentlicht. Next Step: die Welt davon in Kenntnis setzen. Klar, oder?

Am Anfang habe ich das noch per Hand gemacht, aber das ist natürlich aufwendig und ich habe nicht immer die Zeit dazu. Mittlerweile habe ich dafür elektronische Helferlein in Betrieb, die in meinem Auftrag die aktuellen Beiträge auf den unterschiedlichsten Social Media Plattformen verbreiten.

Da ist zunächst das WordPress-PlugIn „NextScripts: Social Networks Auto-Poster“. Davon habe ich mir die Profi-Version zugelegt und kann jetzt automatisch meine Beiträge, sobald sie erscheinen, u.a. auf Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, Tumblr, LinkedIn, Blogger, Delicious, WordPress Based Blogs, LiveJournal, StumbleUpon, Scoop.It und Diigo verbreiten lassen. Inklusive individuellem Text uns Hashtags. Super Tool!

Außerdem nutze ich noch Hootsuite. Damit kann ich in der kostenfreien Version meine Beiträge und auch andere interessante Links auf fünf Social Media Profilen teilen. Ich kann den Zeitpunkt der Verbreitung vorab einstellen und mich auch benachrichtigen lassen, wenn ein Posting online gegangen ist. Das nutze ich vor allem, um die Facebook und Google+ Pages vom Unternehmerhandbuch mit interessanten Beiträgen aus dem Netz zu füttern. Aber auch für das Promoten älterer Artikel ist HootSuite eine tolle Sache.

Zusammenfassung meiner Verbreitungs-Tools: NextScripts: Social Networks Auto-Poster und Hootsuite

Natürlich nutze ich in meiner täglichen Arbeit noch viele weitere Helferlein, aber diese hier sind die wichtigsten fürs produktiver Bloggen. Ich freue mich über eure Ideen und Tipps – hinterlasst einfach einen Kommentar!

Nachtrag: das passt natürlich auch ganz hervorragend zur Blogparade „ORGANISIERT UND EFFEKTIV BLOGGEN“ von Jessika Fichtel 🙂

Foto: Lucky Team Studio / shutterstock.com

7 Kommentare

  1. Pingback: Start der Blogparade: Selbstorganisation

  2. Pingback: Auswertung Blog-Parade: Die drei wichtigsten Tools mal 54 › Ivan Blatter | Experte für neues Zeitmanagement

  3. Also die Sache mit den Klarsichtmappen und Klebezettel ist ja schon ein bisschen süss …

    Ich schreib meine Texte für den Blog auch in Word. Obwohl ich den WordPress-Editor echt cool finde (vor allem im Vollbild-Modus). Aber meine Texte sind dafür einfach zu lang, da brauche ich dann eine richtige Textverarbeitung. Dank Office365 kann ich dennoch überall schreiben und das auch mit allen Endgeräte, worüber ich sehr glücklich bin. Und zum Schluss wird das Ding dann ins WordPress kopiert.

    Bei der HTML-Auszeichnung bin ich ja ein bisschen old-school und mache das lieber per Hand selber, damit der Code auch schön und sauber bleibt.

    • Moin,
      wieso bleibt der Code sauberer, wenn man die Formatierung nicht in Word sondern in WordPress macht? Steht doch das gleiche drin, oder?

      Liebe Grüße
      Heike

      • Wenn man Texte aus Word in einen html-basierten WYSIWYG-Editor reinkopiert, werden oft noch ganz viele Word-spezifische Style-Sheets mitkopiert.

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