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Instagram-Marketing: mit Storys, Posts und Hashtags Ihren Content mit Mehrwert versehen

Instagram-Marketing

Die Experten sind begeistert von dem Kometen, der über den Marketinghimmel seine Bahn zieht. Geschätzte 1,22 Milliarden User nutzen weltweit monatlich Instagram. Ein immenser Zuwachs, der in erster Linie dem Zusammenschluss mit Facebook zu verdanken ist.

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Kein Wunder, dass die Marketingspezialisten und Unternehmen die Relevanz der Plattform für das Business auf das intensivste betonen. Deshalb widmet sich dieser Artikel den „Hausaufgaben“, als Empfehlung für die Werbetreibenden, damit sich der gewünschte Erfolg einstellt.

Instagram Werbemöglichkeiten: Zahlen, die das Potenzial belegen

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  • Mehr als ein Drittel aller Nutzer verwenden mobile Endgeräte und bei Instagram-Usern liegt die Wahrscheinlichkeit eines Online-Kaufes um 70 Prozent höher als bei jenen ohne einen Account.
  • 60 Prozent aller Nutzer werden erst durch Instagram auf neue Marken / Produkte / Kampagnen aufmerksam.
  • Die durchschnittliche Reaktion auf Instagram Posts stieg zwischen 2017 und 2019 um 416 Prozent.
  • 50 Prozent aller User treten auf Instagram erstmalig mit Marken in Kontakt.

Zielgruppenorientierung: magischer Hintergrund einer Instagram-Kampagne

Aktuell werden auf Instagram nachstehende Themen favorisiert:

  • Lifestyle: 30 %
  • Tiere: 20 %
  • Kunst und Design: 19 %
  • Fotografie: 10 %
  • Reisen: 7 %
  • Natur: 6 %
  • Sport: 4 %
  • Mode u. Schönheit: 2 %
  • Nahrungsmittel: 1 %
  • Wissenschaft und Technik: 1 %

Diese Auflistung beruht allerdings nicht auf Ausschließlichkeit, sondern sagt nur aus, dass der Gipfel noch lange nicht erreicht ist. Gerade die Themen, die aktuell noch wenig oder gar nicht vertreten sind, haben unter Umständen die besten Chancen.

Anteil der Unternehmen, die folgende Social-Media-Plattformen nutzen weltweit im Januar 2021

Anteil der Unternehmen, die folgende Social-Media-Plattformen nutzen weltweit im Januar 2021 (Quelle: Statista)

Entscheidend ist schlussendlich die Frage, was das „Publikum“ tatsächlich sehen möchte. Der Marketingexperte spricht in dem Kontext von zielgruppenorientierter Kommunikation. Das ist nichts Neues und deshalb ist der erste Schritt bei der Planung der Instagram-Kampagne, die Definition jener Themenfelder, die in der Zielgruppe Anklang finden.

In aller Regel werden sogenannte Käufer-Personas gebildet. Es handelt sich dabei um fiktive Charaktere, die als Stellvertreter der realen Kunden zu sehen sind. Sie sind mit den kaufrelevanten Merkmalen der Zielgruppe ausgestattet und ermöglichen deren bessere Einschätzung: Ihr Content sollte dann die realen Personen magisch anziehen.

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Top Posts mit Hashtag und Co.

Mittlerweile haben sich die sogenannten Hashtags, die Stichwörter mit einer führenden Raute, in fast allen sozialen Medien durchgesetzt. Weniger bekannt ist, dass sie eine „Wunderwaffe“ im Krieg um Aufmerksamkeit sein können. Vorausgesetzt, sie werden richtig eingesetzt.

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Tipps:

  • Es ist nicht die Anzahl der Hashtags, die Reichweite generiert, sondern deren Relevanz zum Thema.
  • Hashtags sollten in der Bildunterschrift gesetzt werden. Ist das nicht möglich, dann in den Kommentaren.
  • In der Story fortlaufend Hashtags setzen und die Geschichte damit begleiten.
  • Hashtags, die nicht im Kontext mit dem Content stehen, sind meist unwirksam.

Hashtags mit einem großen Volumen, z.B. #fashion, lassen Ihren Post in der Masse verschwinden, denn er liegt im Wettbewerb mit rund 1 Mrd. Beiträgen. Dort unter den neun beliebtesten zu landen (denn nur so wird Sichtbarkeit erzeugt) hat schon ein wenig mit einem Wunder zu tun.

Die Arbeit mit sogenannten Nischen-Hashtags verspricht mehr Erfolg. Zwar weisen Sie ein geringeres Volumen auf, jedoch ist die Dauer der Sichtbarkeit um einiges höher, weil zu dem Hashtag nicht Beiträge in Sekundenbruchteilen gepostet werden. Die Anzahl wird Ihnen bei der Eingabe des Hashtags angezeigt. Konzentrieren Sie sich auf jene, die 5- oder 6-stellig sind.

Für Unternehmen bieten sich „branded Hashtags“ an, die zwar nicht direkt die Reichweite erhöhen, aber einige andere Vorteile aufweisen:

  • bessere Analysen der Kampagnen
  • Interaktion mit Usern während Live-Events
  • Verlosungen und Wettbewerbe
  • Erhöhung der Aufmerksamkeit für die Marke

Interaktion mit den Followern: den eigenen Fan-Club ausbauen

Follower wollen wahrgenommen und mit spannenden Inhalten versorgt werden. Dann erst entfalten sie Ihre volle Funktion als „Marketing-Turbo“. Deshalb ist es wichtig ihnen zu zeigen, dass sie wertgeschätzt werden, dass auf ihre Meinung Wert gelegt wird.

Hier ein paar Tipps dazu:

  • Eine Story mit einer Umfrage verbinden und die User bitten die Themen zu wählen, die für sie von Interesse sind. Dazu bietet Instagram die sogenannten „Fragen-Sticker“ an, mit denen auch offene Antworten möglich sind.
  • Eine gute Strategie ist es um Bewertungen zu bitten. Bei Instagram bieten sich klarerweise die Fotos an, die kommentiert werden können. Das passiert öfter und erhöht das Engagement, wenn um Kommentare gebeten wird.
  • Zu guter Letzt kann das DM (Direct Message) – Tool genutzt werden. Allerdings mit Bedacht, denn es ergibt keinen Sinn die Follower damit zu „überschwemmen“. Da ziehen sie sich schnell zurück.

Wo bin ich?

Geotaggen erhöht das lokale Engagement Geotaggen bedeutet, dass der Content für die User lokalisierbar wird. Das erhöht die Aufmerksamkeit bei den lokalen „Instgramern“, die dann tatsächlich in Ihr Geschäft kommen.

Egal ob Sie für eine Ausstellung, ein Seminar, eine Messe, ein Produkt oder besonderes Service werben: Wenn der User feststellt, dass das in örtlicher Nähe stattfindet, erhöht das sein Engagement.

Zusammenfassung

In dem Artikel wurden einige Möglichkeiten aufgezeigt, das Marketing mit Instagram zu optimieren. Nun geht es an die Umsetzung, die erst durch den täglichen Überblick und rasche Reaktion auf die Anliegen der User effektiv und wirksam wird.

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