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Die Macht der Empfehlung – Mehr Aufträge durch professionelle Arbeitskleidung

Arbeitskleidung

Es gibt solche unumstößlichen Wahrheiten, die deshalb auch Eingang in das virtuelle Buch der Deutschen Weisheiten gefunden haben. Eine davon ist: Ein guter Handwerker ist schwer zu finden! Weil das so ist, trauen die Deutschen auch nicht irgendwelchen Werbeversprechen, sondern lieber dem Wort ihrer Freunde.

Tatsächlich wählen 87 Prozent der Kunden einen Handwerker auf Empfehlung von Freunden oder Verwandten aus. Das ergab eine sogenannte „Handwerkerumfrage“ des Marktforschers net-request. Demnach haben auch die Empfehlungen anderer Handwerker mit 41 Prozent noch ein enormes Gewicht bei der Entscheidung.

Im Geschäft mit Verbraucherkunden bildet das Empfehlungs-Marketing somit den wichtigsten Marketingkanal für viele Handwerker – weit vor der Internetpräsenz.

Die meisten Verbraucher schließen von der Arbeitskleidung auf die Arbeitsqualität

Interessant ist nun, nach welchen Kriterien Freunde diese Empfehlungen aussprechen. Dafür kommt es nämlich bei weitem nicht allein auf die Erfahrung mit der Qualität der Handwerkerleistung an – sondern auf die Kleidung.

Die Hälfte der Verbraucher schließt von der Arbeitskleidung auf die Arbeitsqualität. Und 86 Prozent empfinden ein einheitliches Aussehen von Handwerkern eines Betriebs, also eine Corporate Identity, als professioneller gegenüber einem anderen Auftritt.

Kunden verbinden also professionelle Berufsbekleidung mit einer professionellen Leistung. Und dieser gute Eindruck führt zur Empfehlung.

Corporate Identity und gesetzliche Vorschriften

Die Investition in eine Corporate Identity mit professioneller Berufsbekleidung hat also unmittelbar erheblichen Einfluss auf den Geschäftserfolg. Um sich von Mitbewerbern abzuheben, wünschen immer mehr Handwerksbetriebe ein unverwechselbares Outfit.




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Dabei bestimmt freilich in erster Linie das Gewerk über das Design der Berufskleidung. Fliesenleger etwa benötigen zwingend weiche Knieeinlagen in ihren Arbeitshosen, bei anderen Handwerkern kommt es besonders auf die Bewegungsfreiheit an. Das gewährleistet etwa der Einsatz von Stretchfasern in bestimmten Partien.

Auch die Farbe sollte zur Tätigkeit passen – und da gibt es sogar gesetzliche Vorschriften. So blitzte ein Berliner Metzger mit der Corporate Identity seines Verkaufspersonals vor Gericht ab (Az.: VG 14 k 344.11). Der Unternehmer hatte sein Personal mit roten Hemden und schwarzen Schürzen ausgestattet. Das für Lebensmittelhygiene zuständige Bezirksamt bemängelte die Kleidung der Farbgebung wegen als unhygienisch. Verschmutzungen seien darauf nur schwer zu erkennen. Das sei aber bei einem fleischverarbeitenden Betrieb dringend geboten. Auch der Einwand des Metzgers, dass die Behörde tatsächlich keine schmutzige Kleidung beanstandet habe, nutzte nichts. Das Verwaltungsgericht teilte die Meinung des Amtes und sah einen Verstoß gegen die europäische Lebensmittelhygiene-Verordnung.

Die Softshell-Jacke als bequemer Bestseller

Entwicklungen im Sportswear-Bereich für die Freizeit haben auch die Berufsbekleidung nachhaltig verändert. Der klassische Blaumann ist in vielen Betrieben einem beinahe sportlichen und dennoch hochfunktionalen Chic gewichen. Selbst Kollektionen in Jeans-Optik gibt es mittlerweile.

Einst aus dem Sportswear-Bereich kommend entwickelte sich etwa die Softshell-Jacke zum Bestseller vieler Berufsbekleidungs-Kollektionen. Kaum ein Kleidungsstück ist vielseitiger – besonders für Handwerker, die bei jedem Wetter im Freien oder in ungeheizten Räumen arbeiten. Handwerker schätzen ihren angenehmen Tragekomfort. Mit einem einknöpfbaren Futter sind diese Jacken auch schnell für den Winter aufgerüstet. Außerdem ist sie winddicht und wasserabweisend.

Leichter, robuster, dehnbarer – die neueste Innovation für Berufsbekleidung

Der Trend in der Berufsbekleidung geht zu hochwertiger Verarbeitung mit Fasern, die gleichzeitig leichtgewichtig und robust sind. Die neueste Innovation, die all diese Anforderungen optimal erfüllt, ist die Faser bXeric double weave – eine Entwicklung des Berufsbekleidungs-Spezialisten Engelbert Strauss.

Gegenüber herkömmlichen Fasern ist bXeric wesentlich leichter und mit 300.000 Scheuertouren besonders abriebfest und drei Mal länger haltbar als Baumwolle. Der wasserabweisende, schnelltrocknende und atmungsaktive Stoff ist auf seiner Außenseite überaus robust. Die Innenseite ist dagegen flauschig weich und sorgt so für ein angenehmes Tragegefühl. Gleichzeitig ist die Faser in alle Richtungen dehnbar und garantiert so ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit.

Foto: Narcis Cioca / pixabay.com

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