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Die besten Mitarbeiter finden mit intelligenten Online-Jobportalen

Online-Jobportale

Die deutschen Arbeitgeber dürfen sich auf die Schulter klopfen. Die Meinungsforscher von Gallup haben dieser Tage ihre alljährliche repräsentative Studie zur Mitarbeitermotivation vorgestellt. Die zeigt: Deutsche Arbeitnehmer werden immer zufriedener.

Nur noch 15 Prozent (2014: 17 Prozent) der deutschen Arbeitnehmer sind in ihrem Job so unzufrieden, dass sie bereits „innerlich gekündigt“ haben. Das ist der niedrigste Wert seit der ersten Studie im Jahr 2001. Noch vor wenigen Jahren machte die Zahl der Frustrierten 20 bis 25 Prozent aus. Ebenfalls 15 Prozent (Vorjahr 16 Prozent) der Beschäftigten leben quasi für ihre Firma und gelten als hochmotiviert. Die Mehrheit von 70 Prozent (Vorjahr 67 Prozent) versieht laut der Studie „Dienst nach Vorschrift“.

Motivierte und produktive Mitarbeiter durch optimales Matching

Nun kann es für solche Ergebnisse verschiedene Ursachen geben. Möglicherweise fürchten sich heute mehr Menschen vor Arbeitsplatzverlust und halten sich deshalb mit Unzufriedenheit zurück. Vielleicht haben sich auch die Arbeitsbedingungen kontinuierlich verbessert.

Einiges weist aber auch darauf hin, dass die Arbeitgeber in den letzten Jahren ihre Recruiting-Prozesse verbessert und die sogenannten Matching-Probleme besser gelöst haben. Der Begriff (englisch „to match“: zusammenpassen, übereinstimmen) beschreibt die Schwierigkeit, eine Stelle mit einem Bewerber zu besetzen, dessen Qualifikation, Wünsche, Vorstellungen und Persönlichkeit dem Anforderungsprofil entspricht. Je höher die Übereinstimmung, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen motivierten Mitarbeiter zu bekommen.

Die optimale Personalauswahl schlägt sich direkt in der Produktivität nieder. Die meisten Mitarbeiter kündigen nicht, weil ihnen die Fähigkeiten fehlen, sondern die Motivation. Oft sind die Chefs schuld. Menschen, die sich von Vorgesetzten nicht entsprechend gefordert oder wertgeschätzt fühlen, identifizieren sich nicht mehr mit ihrer Firma. Die wirtschaftlichen Schäden durch schlechte Chefs und unmotivierte Mitarbeiter beziffert die Gallup-Studie auf 73 bis 95 Milliarden Euro pro Jahr.




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Bewerber-Datenbanken erleichtern den Recruiting-Prozess

Wertvolle Instrumente zur Optimierung des Recruiting-Prozesses bieten Online-Jobportale. Es gibt eine Vielzahl im Netz, darunter Generalisten und Spezialisten für bestimmte Berufsgruppen. Auch hier stellt sich ein Matching-Problem. Denn idealerweise sollten Bewerber auf dem gleichen Online-Marktplatz unterwegs sein wie die Anbieter.

Als bestes deutsches Online-Jobportal wurde auf der Fachmesse „Zukunft Personal 2014“ zum wiederholten Male Stepstone ausgezeichnet. Die Wertung erfolgt nach den wichtigen Matching-Kriterien Nutzung, Zufriedenheit und Ergebnis-Qualität.

Digitale Lösungen können mehr, als statische Stellenanzeigen in Printmedien. Zum einen kann man sie direkt mit der Unternehmenswebseite verlinken und damit Bewerbern Recherchen zum Arbeitgeber erleichtern. Durch eine Verknüpfung mit einem Bewerbungsmanagementsystem erhält der Arbeitgeber präzise Informationen über Visits, Pageviews oder Klicks. Hinterlegte Profile können Bewerbungen nach den wichtigsten Skills (aus-)sortieren. Über Datenbank-Services eines Portals kann der Arbeitgeber zudem das Stellen-Profil mit hinterlegten Bewerberprofilen abgleichen und so das Matching optimieren.

Foto: YuriyZhuravov / shutterstock.com

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