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6 Tipps, wie Sie Betriebsunfälle in Ihrem Unternehmen vermeiden

Betriebsunfälle

Unternehmen, Vorgesetzte sowie Sicherheitspersonal stehen in der Verantwortung, für einen sicheren und reibungslosen Ablauf während des Betriebes zu sorgen. Diese Fürsorgepflicht beginnt schon bei der Gefahrenprävention und erstreckt sich von einem sachgerechten Umgang während eines Betriebsunfalls bis hin zur stetigen Weiterentwicklung der Sicherheitsstandards im gesamten Unternehmen.

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Ein Betriebsunfall kann schwerwiegende Folgen für Personal sowie Unternehmen haben: von der permanenten Arbeitsunfähigkeit des Personals bis hin zu harten rechtlichen Konsequenzen der Verantwortlichen. Aus diesen Gründen sollte man als Unternehmer die folgenden sechs Tipps zur Vermeidung von Betriebsunfällen kennen und beachten.

1. Transparenz

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Halten Sie mit schrecklichen Unfällen nicht hinter dem Berg und sprechen Sie mit Ihrem Personal offen über alle Gefahren und ihre potenziellen Auswirkungen.

So gewinnen Sie die Aufmerksamkeit, welche nötig ist, um sich der Gefahren bewusst zu sein und den nötigen Respekt davor nicht zu verlieren.

2. Bereitstellung von Lehrmaterialien

Die Regelmäßigkeit, mit der Sie Ihr Personal schulen, ermahnen und aufklären, kann hier den Unterschied machen. Informationsveranstaltungen und Fortbildungen führen zu einem erweiterten Pflichtbewusstsein im Umgang mit Gefahren und der eigenen nötigen Verantwortung.

3. Vorbildfunktion, Regeln, Konsequenzen

Vorsichtsmaßnahmen wie Helmpflicht, Arbeitsschuhe oder Warnwesten mögen in vielen Situationen übervorsichtig erscheinen, jedoch sollten diese ohne Ausnahmen befolgt werden.

Alle Personen, auch der Vorstand, haben sich stets an die Sicherheitsmaßnahmen zu halten. Nur so erschaffen Sie das Bewusstsein für Vorsicht und Pflichten in Ihrem Unternehmen. Werden Sicherheitsregeln nicht befolgt, müssen Mahnungen und Abmahnungen folgen.

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4. Lob für unfallfreies Arbeiten

Spornen Sie Ihre Mitarbeiter an, auf Fehlverhalten oder Missstände im Betriebsablauf aufmerksam zu machen und loben Sie von Zeit zu Zeit unfallfreies Arbeiten.

Mit einer gesunden Fehlerkultur in der niemand als „Petze“ oder „übermotiviert“ gilt, weil er auf Missstände hinweist, schaffen Sie die perfekte Atmosphäre, um Fehlerquellen schnellstmöglich auszumerzen.

5. Klare Strukturen, transparente Zuständigkeiten

Im Idealfall ist jeder Mitarbeiter mit allen relevanten Sicherheitsmaßnahmen und Ansprechpartnern vertraut, unabhängig von den verschiedenen Zuständigkeiten oder Schichten, in denen diese arbeiten.

Es kann immer mal vorkommen, dass ein Mitarbeiter unverhofft und ganz plötzlich in die Verantwortung einer Zuständigkeit gerät, die seine eigene Kompetenz übersteigt. Wenn dies der Fall ist, sollte er wenigstens genau wissen, wen er zu diesem Zeitpunkt ansprechen kann.

Es muss klar geregelt sein, wie Mitarbeiter zu reagieren haben und wo sie alle relevanten Ansprechpartner und Notrufnummern finden können. Ein schwarzes Brett mit verschiedenen Personen und Telefonnummern z. B. der Feuerwehr oder des Glasnotdienstes helfen Ihren Mitarbeitern, sich in hektischen Situationen schnell und einfach zurecht zu finden.

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6. Regelmäßige Kontrollen

Nehmen Sie sich vor, in regelmäßigen Abständen alle Sicherheitsmaßnahmen sowie Strukturen erneut zu kontrollieren. Geben Sie diese Aufgabe am besten auch im Wechsel an Ihre Mitarbeiter ab, ganz unvorhersehbar.

Mit diesen Maßnahmen stellen Sie zum einen sicher, nicht Gefahr zu laufen, in einen Trott der Routine zu verfallen und zum anderen sorgen Sie mit dem Perspektivwechsel Ihrer Mitarbeiter für mehr Verantwortungsbewusstsein.

Gefahren abwehren!

Wenn Sie diese sechs Tipps zur Vermeidung von Betriebsunfällen beherzigen und gewissenhaft umsetzen, haben Sie sehr gut vorgesorgt. Neben den erwähnten Schwachstellen gibt es natürlich noch etliche andere Gefahren und Fehlerquellen.

Es gilt beispielsweise stets zu prüfen, ob Werkzeug und Materialien noch auf dem neuesten Stand sind. Stolperfallen, scharfe Ecken und Kanten, fehlende Abdeckungen, lose Geländer, fehlende Warnhinweise, rutschige Böden oder das fachgerechte Verschließen von Gefahrengut: All dies gilt es, sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und im Unternehmen darauf aufmerksam zu machen.

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Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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