Marketing & Vertrieb
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Der perfekte Interviewfilm und seine Macht im Marketing

Interviewfilm
Gastbeitrag von Maximilian Hofer

Videos und Filme erfreuen sich im Marketing einer immer größeren Beliebtheit – insbesondere in der Form von Image– und Interviewfilmen.

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Und das hat einen simplen Grund: Über Bewegtbild bekommen wir das Gefühl, dass wir mit unserem Gegenüber tatsächlich kommunizieren könnten. Direkte Ansprache, Augenkontakt und schon stehen wir in einer Art persönlichen Beziehung zu dem Interviewten.

Dadurch lässt sich schnell und einfach Vertrauen aufbauen, während die eigentliche Werbung – die so ein Interviewfilm nun mal ist – nicht offensichtlich herausgebrüllt, sondern in das Gespräch miteingebaut wird.

Soll beispielsweise der Werdegang eines Unternehmens veranschaulicht werden, hilft es, wenn man diesem Unternehmen (z.B.) das Gesicht des Geschäftsführers gibt, um mehr Persönlichkeit zu zeigen. Durch die Interviewsequenzen im Film wirkt es dann auf die Rezipienten so, als würden sie direkt am Geschehen teilhaben.

Doch was macht einen guten Interviewfilm eigentlich zu einem guten Interviewfilm?

5 Tipps, damit Ihr Interviewfilm zum Erfolg wird

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1. Ziele definieren

Wie bei praktisch allen Maßnahmen im Marketing und Branding kommt es auch bei Interviewfilmen auf ein strukturiertes Vorgehen an – wozu die Definition der Ziele für die Kampagne ohne Zweifel gehören. Denn auch Interviewfilme können verschieden sein.

Soll es eher klassisch im Hotel gefilmt, mit prätentiösem Hintergrund sein oder doch der Industriestil in der Produktionshalle? Läuft der Interviewte, um mehr Dynamik ins Bild zu bringen oder soll es die Ruhe sein, die dominiert, damit die Rezipienten besser zuhören können?

Soll der Interviewfilm Awareness bringen, direkt Conversions oder einfach ein Teil eines Personal Brandings sein? All diese Fragen müssen vorab geklärt werden, um einen qualitativen Film veröffentlichen zu können.
Denn ohne Ziel kann auch kein Erfolg eintreten.

2. Vorgespräch führen

Sobald die Ziele geklärt sind und der Tag des Interviews ansteht, sollten Sie unbedingt darauf achten, ein Vorgespräch zu führen. Kein Verhör, sondern ein lockerer Einstieg.

Wieso das so wichtig ist?

Weil sich die Atmosphäre des Vorgesprächs direkt auf die Atmosphäre im Interview überträgt. Ist das Vorgespräch entspannt, werden das die Rezipienten im Interviewfilm sofort merken. Herrscht hier durch und eine gewisse Anspannung, wird sich auch das in Form wie Inhalt der Antworten des Interviewten niederschlagen.

Und diese Atmosphäre im Interview überträgt sich unmittelbar auf das Gefühl der Zuschauer in Beziehung zum Unternehmen.

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3. Eine angenehme Atmosphäre schaffen

Anknüpfend an das Vorgespräch steht natürlich auch die Atmosphäre während es Interviews an sich im Vordergrund.

Nicht plötzlich als Interviewer von nettem Kumpel auf hartes Verhör umstellen und gleich mit harten Fragen in das Gespräch einsteigen. Vermitteln Sie auch hier das Gefühl von Sicherheit und lassen Sie den Interviewten immer genug Raum, um zu antworten.

Niemand möchte – gerade bei den späteren, heiklen Fragen – ausschweifend oder sinnvoll antworten, wenn man sich nicht wohlfühlt.

4. Geduld zeigen

Zeigen Sie außerdem Geduld! Ein schnelles Durchrennen durch den Fragenkatalog schadet einem Interview enorm. Gerade bei gefilmten Interviews ist der Druck zu Beginn auf die Interviewten hoch. Immerhin möchte man sich vor der Kamera ungern verhaspeln oder aus einer Drucksituation heraus falsche, bzw. unvollständige Dinge sagen.

Zeigen Sie daher, dass Ihr Gegenüber genügend Zeit hat, zu überlegen und dann gut zu antworten. Im Schnitt lassen sich solche Denkphasen locker herausschneiden.

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5. Auf die Technik achten

Zu guter Letzt kommt es natürlich nicht nur auf das Interview an sich an, sondern – bei einem Interviewfilm ebenso auf die Qualität des Videos an sich.

Es ist daher auf Licht, Ton und Speichermedien zu achten. Denn was wirklich nie funktioniert, ist das doppelte Aufnehmen eines Interviews, weil die Kamera nicht lief.

Fazit

Im besten Fall ist ein Interviewfilm von einer lockeren Atmosphäre geprägt. Gute Interviewfilme erwecken den Eindruck eines entspannten Gesprächs, nicht eines unangenehmen Verhörs vor Kamera.

Worauf ist also im Kern bei Interviewfilmen zu achten?

Auf Atmosphäre, Interviewpartner (die Chemie muss, wie oben erwähnt, stimmen!), Kamera und Ton.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Der Autor

Maximilian HoferMaximilian Hofer, Texter der Filmproduktions-Agentur OnPräs. Max arbeitet seit 2 Jahren als Texter & Copywriter, studiert außerdem Germanistik und ist an auf Marketing ausgerichteten Filmproduktionen von OnPräs beteiligt.

OnPräs produziert Imagefilme, Werbefilme und Recruitingfilme für Industrie, Städte und Schulen.

Mehr Infos hier: https://onpraes.de

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Foto: OnPräs
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Dieses Fachmagazin richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer, die nicht für jedes Thema eine Fachabteilung haben. Hier gibt es praktische Tipps zur Unternehmensführung, die selbständig umgesetzt werden können.

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