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Die Plastiktüte – der wahre Kulturbeutel der Deutschen

Plastiktüte

Zu den gebräuchlichsten deutschen Redewendungen gehört der Spruch: „So was kommt mir nicht in die Tüte.“ Etwas abgegriffen zwar, doch beweist er, die Tüte ist in Deutschland sprachliches und gegenständliches Kulturgut – gewissermaßen der wahre Kulturbeutel.

Seit etlichen Jahren ist sie Transportgebinde Nummer Eins für deutsche Verbraucher. Praktisch, günstig, leicht, vielseitig und einigermaßen robust.

Die Tüte – das einzige Werbemittel welches sich selbst finanziert!

Für Unternehmer hat dieses Kulturgut einige unschätzbare Vorzüge. Einzelhändler können die Tüten mit dem Logo ihres Geschäfts bedrucken oder auch saisonal mit verschiedenen Designs, etwa zu Weihnachten. Das schafft einen hohen Wiedererkennungswert. Der Kunde wird zum kostenlosen Werbeläufer für das Unternehmen.

Darüber hinaus dürfte die Tüte das einzige Werbemittel sein, für das der Kunde auch noch bereit ist zu bezahlen – ein Durchlaufposten im Werbeetat. Und das macht der Kunde nicht nur beim Einkauf. Die Tüte wird immer wieder verwendet. Nahezu jeder Haushalt hat eine Tüte voller Tüten im Schrank. Denn eine Tüte kann man immer gebrauchen – und sei es zur finalen Nutzung als Müllbeutel.

Die Tüte – unendliche Verpackungsvielfalt

In der Obst- und Gemüseabteilung etwa kommt die Ware erst in hauchdünne Beutel, sogenannte Hemdchen-Tragetaschen. Verpackungslösungen mit Folien gewährleisten Frische und Hygiene empfindlicher Produkte. Spitzbeutel sind beliebte Verpackungen für individuell zusammengestellte Süßwaren.

Aber auch in der Lagerhaltung können Kunststoffbeutel preisgünstige und wertvolle Helfer sein. Oft sehen sich zum Beispiel Kleinteile wie Birnchen oder Stecker sehr ähnlich und werden leicht miteinander verwechselt. Dafür gibt es spezielle Beutel mit Druck- oder Beschriftungsfeldern. So sortiert und konfektioniert herrscht Ordnung im Lager.

Die Tüte und der Umweltschutz

Ein Wort zum Umweltschutz. Viele Verbraucher sind mittlerweile sensibilisiert. Zum einen muss man sagen, dass schicke Papiertüten eine gute Lösung sind, wenn man als Händler jeden Tag ein paar Designerjeans verkauft. Massenhaft an der Supermarktkasse sind sie aber wegen ihres Gewichts und ihres Stapelvolumens einfach nicht praktikabel. Zudem sind Papiertüten oft nicht so reißfest und bei Regen kritisch.

Polyethylen-Tüten sind recycelbar und werden in modernen Müllsortieranlagen sortenrein klassiert. In der thermischen Verwertung werden sie zu Energieträgern – wie Heizöl, nur mit angenehmer Zwischennutzung.

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